Die schadensträchtigen Materialkombinationen der Wärmedämmverbundsysteme WDVS - und das Problem Feuchte, Nässe, Frost, Eis und Kondensat
Dübel und Anker versagen über kurz oder lang, die toxisch hydrophobierten Dämmstoffgespinste und
-schäume weisen zwar Wasser ab, saugen sich aber - da nicht luftdicht - von ihren Taupunkt her zunehmend mit
Kondensat voll und geben es mangels Kapillaraktivität nicht mehr richtig ab, die kunstharzverschnittenen
Oberflächenbeschichtungen ("Putze" und "Anstriche") korrodieren und werden
wegen ihrer organischen Kunststoffanteile und wasserrückhaltenden
Funktion bevorzugt von Schimmeln und Algen besiedelt und aufgefressen und sperren die durch ihr
versprödungsbedingtes Kapillarrißnetzsystem eingedrungene Feuchte dauerhaft ein. Letzteres beschleunigt
natürlich die Zerstörung des Gesamtsystems. Witzigerweise - wer hätte anderes erwartet - meistens wenige
Jahre nach Ablauf der Gewährleistung.
Vorsichtshalber schmeißt man nun etwas mehr wasserlösliches /
u.a. algentötendes Gift (vorzugsweise die grauenhaften Biozide/Pestizide Isoproturon, Terbutryn, Zinkpyrithion,
Jod-Propinylbutylcarbamat/IPBC, Diuron, Cybutryn, Octyl-Isothiazolinon/OIT und Dichloro-Octyl-Isothiazolinon / DCOIT
in einer wirkungsoptimierten Kombination aus ca. 5 Giften) in die Beschichtung: Fungizid, das zunächst in
flüssiger Phase dank Beregnung bzw. fast jede Nacht an der schnellstens abgekühlten Dämmfassade stattfindenden
Betauung / Kondnesatanreicherung an die Oberfläche diffundiert, dann vom Regen
ausgewaschen wird und nicht nur das Kanalsystem, sondern auch den Vorgarten bereichert. Damit die dort spielenden
Prekariatspisaner / Kinder sich besser abhärten?
Über die Top-Entsorgungskosten für all' den Problemmüll in, an, vor und hinter der Fassade schweigen wir
lieber. Wer mehr über z.B. die nur abfallwirtschaftlichen Probleme in Algizidverseuchten WDVS-Wohngebieten lernen
will - das Wasserforschungs-Institut Eawag des ETH-Bereichs Abt. Siedlungswasserwirtschaft SWW, die Universität
Duisburg-Essen und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA, Abt. Bautechnologien
haben die Facts in der gemeinsamen und mir vorliegenden Forschungsarbeit "Auswaschung aus Fassaden versus nachhaltiger
Regenwassernutzung", Verf. M. Burkhardt, S. Zuleeg, T. Marti, K. Bester, R. Vonbank, H. Simmler und M. Boller auf 12
Seiten zusammengetragen. Doch damit nicht genug. In der mir ebenfalls vorliegende Studie der gleichen Autoren "Biozide
in Gebäudefassaden - ökotoxokologische Effekte, Auswaschung und Belastungsabschätzung für
Gewässer" findet sich folgende Aussage der Untersuchung an acht Bioziden, "die in kunstharzgebundenen
Fassadenbeschichtungen verwendet" werden:
"Die akuten und chronischen Kriterien ...weisen auf eine hohe Ökotoxizität der betrachteten Biozide hin.
Die Ergebnisse zum Auswaschungsverhalten von vier Bioziden (Diuron, Terbutryn, Cybutryn und Carbendazim) zeigen, dass
die Wirkstoffe im Fassadenabfluss vorkommen und die Belastung unter den gewählten experimentellen Bedingungen
exponentiell abnimmt. Dabei führt eine Temperaturerhöhung wieder zum Konzentrationsanstieg. Die
ausgewaschenen Stoffmengen liegen zwischen 7 % und 29 %. Bereits innerhalb der ersten 15 min wurde mehr als die
Hälfte der gesamten Stoffmenge während der 60 min Beregnungsdauer herausgewaschen. Die
Stofftransportmodellierung zum Eintrag des Biozids Cybutryn aus Fassaden ins Gewässer deutet auf ein hohes
Belastungspotential für kleinere Gewässer hin. ... Kritische Konzentrationsbereiche im Fassadenabfluss sind
an neuen Gebäudefassaden zu erwarten, in der Regel vor allem an wärmegedämmten Fassaden."
Logo, daß der Bund Naturschutz in Bayern, dessen arg oft enttäuschtes Mitglied ich seit über 30
Jahren bin, die Dämmstofforgien nach besten Kräften fördert. Naturschutz pervers, pfui Deibi!
Grauenhafte Giftströme also in unseren Kanälen und dem Klärwerk vor allem in den ersten Jahren als
direkte Folge der chemiekorrumpierten Klimaschutzdiktatur, bis die Hexensoße mehr oder weniger ausgewaschen ist.
Danach grünt es wieder an den verrottenden WDVS-Fassaden.
Aecht Bio-Öko eben, was uns die schon seit jeher
den ungeheuerlichsten Giften frönenden verantwortungs- und gewissenlosen Malerbetriebe unter der Marke Blauer
Engel zumuten. Als Energiesparklimbim zur Weltrettung verbrämt. Ach, warum nicht die Scharia einführen - oder
wenigstens das urchristliche Gottesurteil. Ob für massenmörderischen Brunnenvergifter - oder ist es Ritualmord?
- die Abwasserprobe genügte? Wer an Schaumbaustoffe, Plaste und Elaste glaubt, trägt sicher neben den
Vergiftungsfolgen an seiner und seiner Nachbarn Gesundheit auch gerne die Kosten für das Handling der
Chemiekampfstoffe. Und die Ökoterroristen allerorten bürden uns auch diesen Schwachsinn gerne druff. Es war
schon immer etwas teurer, ...
Inzwischen sind die Fachzeitschriften voll von grünen Dämmfassaden - und die industriefreundlichen Autoren behaupten gegen besseres Wissen:
1. Die Veralgung ist sozusagen kein Mangel, sondern nur ein optisch-ästhetisches Ereignis.
2. Porenfüllende und wasserabweisende Fassadenbeschichtung könnten
den Algenwuchs /Grünalgenbefall behindern. Vielleicht sogar besonders infrarotabsorbierende
dunkle Anstriche - wer weiß schon, was die chem. Industrie da wieder aus dem Hut zaubert?
3. Ein grauslicher Giftcocktail in Putz und Anstrich (schöngefärbt
für Bausäftl: "Fungizid" + "Algizid") würde helfen - nach dem Motto: Viel hilft viel.
So sieht das in veralgter Wahrheit aus - nur kurze Zeit nach Einweihung:
Total versaute, verschwärzte, vergrünte und abgesoffene WDVS-Fassade. Ja, so ein Energiesparen überzeugt eben
schwarze, rote und grünbraune Bauherren vom Wärmedämmverbundsystem mit Kunstharzanstrich. Bewährte System, heißt das im Prospekt,
und "schon immer so gemacht" aus Handwerkersimplmaul.
Sogar das Architektenblatt, sonst oft Sprachrohr des technischen Fortschritts ohne Beachtung Wirtschaftlichkeit und Effizienz, ist einmal ein bißchen aufgewacht und brachte in "Technologie/Bautechnik", DAB 11/2000 einen Artikel von Hans-Jürgen Bühler: "Kondensation, Reif- und Eisbildung auf Wärmedämmverbundsystemen"
Auszüge:
Messtechnische Untersuchungen
Eine Kondensation auf der Putzoberfläche tritt nur auf, wenn die Taupunkttemperatur der Außenluft die Putzoberflächentemperatur unterschreitet. ... Bei Berechnung der Außenoberflächentemperatur nach DIN 4108 liegt die Temperatur der Außenoberfläche auch bei sehr gut gedämmten Gebäuden immer über der Außenlufttemperatur. Eine außenseitige Oberflächenkondensation ist damit entsprechend dem Rechenansatz der DIN 4108 "Wärmeschutz im Hochbau" nicht möglich. Warum treten dann trotzdem Kondensationseffekte bzw. bei Temperaturen unter 0oC Reif- und Eisbildung auf? Neben rein konvektiven Wärmeübertragungsvorgängen an der Außenoberfläche muss vor allem bei klaren Nächten der langwellige Strahlungsaustausch mit der Atmosphäre bzw. der Umgebung des Gebäudes berücksichtigt werden.
Das Himmelsgewölbe kann während klarer Nächte als schwarzer Strahler mit einer Effektivtemperatur von -30 °C bis -50 °C angesehen werden. Dadurch wird der dünnen Putzbeschichtung des Wärmedämmverbundsystems eine Wärmeleistung von ca. 40-50 W/m² entzogen. Die Putzschicht wird daher unter die Außenlufttemperatur abgekühlt. ... Während der Messperiode [an einem WDVS] konnte ein vollständiges Abtrocknen der [nächtlich kondensatvereisten] Fassade tagsüber nicht festgestellt werden. ...
Die durchgeführten Untersuchungen zeigen ..., dass [durch Außen-Wärmedämmung] die thermischen und hygrischen Belastungen der Außenoberflächen aufgrund von Kondensationseffekten zunehmen werden. Kritisch sind hierbei vor allem Wärmedämmverbundsysteme zu sehen. Die Problemzonen verlagern sich mit steigendem Dämmstandard von der Innen- zur Außenseite.
Es müssen schnellstmöglich Anstrengungen unternommen werden, um die dargestellte Problematik möglichst vor Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung zu lösen."
Gemäß der auf Fourier, der seinerzeit noch die Wärme als Ausfluß des sog. Phlogistons - eine ätherähnliche "Flüssigkeit" verdächtigte und darauf seine Theorien der Wärmeleitung aufbaute, beruhenden irren stationären Rechnerei wirken auf die Wärmeleitung durch Stoffe die Materialdicke, die Wärmeleitfähigkeit als Stoffkonstante und das Temperaturgefälle. Letzteres wird gem. Norm auf -15 °C begrenzt. Da aber Dämmstoffe eben nicht speichern, was sie tagsüber als Solarwärme angeboten bekamen, sondern hurtigst auskühlen, erreichen ihre Oberflächentemperaturen bei klaren Winternächten gigantische Minuswerte (bis ca. -70 °C) gegenüber dem kalten Nachthimmel, die auch im Sommer weit unter den Lufttemperaturen liegen. Das kann übrigens jeder Depp selber messen mit einem simplen IR-Meßgerät für wenige Euros aus dem elektronischen Versandhandel. Deswegen also die erhebliche Kondensataufnahme aus nächtlich abkühlender Außenluft inkl. sommerlicher Bewuchs mit biologischem Allerlei. Deswegen auch die übergroße Temperaturdehnung mit folgender Rißbildung, deswegen die Blasenbildung über eingedrungener Nässe, die kapillar nie mehr herauskommt. Deswegen auch ein gigantisches Temperaturgefälle, das automatisch - auch rechnerisch, meine lieben Normapostel - jegliche "gute", da geringe Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen mehr als aufhebt. Auch das ist Mathematik! Super, wie die interessierten Mitglieder der betreffenden DIN-Ausschüsse das alles verschweigen und die Administration den ganzen Schwindel nicht nur schluckt, sondern in geradezu verbrecherische Bauvorschriften durchdrückt. Pfui Deibi.
BILDBEISPIELE FÜR STAATLICH GEFÖRDERTEN/GEFORDERTEN FASSADENPFUSCHEine Dämmfassade (WDVS) am 9.1.06
um 8.00 Uhr an einem sonnenklaren Wintermorgen: Es ist nicht Mehltau, sondern ein Eispanzer, der auf der Fassadenoberfläche blitzt.
Schade um das arme, alte Fachwerkhaus, das
nun hinter der bei jeder Luftabkühlung aufkondensierenden Nassdämmung dahinmorschen wird. Im
Obergeschoß wieder sichtbare Eisbeläge.
Die Temperaturereignisse am 9.1.06 habe ich dann mit einem IR-Thermometer dokumentiert:
Die Südseite - WDVS-Oberfläche hatte um 8.00 Uhr morgens -5 °C, die Fachwerk-Ostseite, 1,5 Meter von
der Nachbarwand-Westfassade hatte +1 °C.
Die nicht von einer Nachbarwand 'geschützte' Garagenwand Nordseite! an meinem Wohnhaus, 36,5 cm Hochlochziegel von
1962, weiß verputzt, hatte gleichzeitig eine Außenoberflächentemperatur von ca. -1 °C, bei
Außenluft von -5 °C, in der ungeheizten Garage innen hatte es 1° C, die Innenwandoberfläche war
ebenso 1 °C warm.
Der Himmel war bei -28 °C:
Und alle Autoscheiben waren vereist.
Um 13.00 Uhr dann die Messung in Richtung
Sonne: +193 °C! Meine Bürowände aus 40 cm Massivziegel, beidseitig verputzt hatten dann:
Im Schatten -1 °C,
und in der Sonne +9 °C.
Die Eisentür zum Keller war sonnenlichtbeschienen: 23 °C! Außenluft noch
immer -4 °C. Da gibt es eben keine Kondensataufnahme, die Massivwände speichern ja die tagsüber aufgenommene
Solarenergie und strahlen sie gemütlich die ganze bitterkalte Nacht noch ab, nie sinkt die Oberflächentemperatur unter die
Lufttemperatur. Natürlich gibt es dann auch bei weitem nicht die Materialbeanspruchung an der Fassade durch thermische und
hygrischer Belastung (Dehnung und Kontraktion, Quellen und Schwinden). Schön blöd, wer da auf Leichtbauweise und
Pappendeckeltechnik vertraut.
Die SZ haut auf den WDVS-Murks am 16.2.02 so drauf:
Von Renate Winkler-Schlang
Edmund Bromm klopft am Putz und es klingt hohl. "Da", sagt er, schüttelt den Kopf. Und wieder: "Da." Sein Zeigerfinger weist auf einen Riss. ...
Nach so kurzer Zeit dürfte der Putz direkt über den Eingangstüren nicht quadratmeterweise abblättern. Es dürften rechts davon keine weißen Putzteile in den dunklen Ritzen des Kopfsteinpflasters Zeugnis geben vom allzu früh einsetzenden Zerfall, sich keine Risse im Putz gebildet haben, die darauf schließen lassen, dass neue Teile sich bald lösen. ...
"Da", sagt er wieder und erklärt, dass fehlerhafte Wärmedämmung die Ursache ist für die bereits sichtbaren Schäden. Die millimeterdünne Spachtelung auf der Dämmschicht und ihrer Armierung ist auf den großen Wandflächen einer großen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt: Ober- und Untermaterial reagieren anders auf die großen Temperaturschwankungen: Die Materialien sind nicht elastisch genug. Es entstehen immer mehr Risse, die sich zunächst wie kleine Netze ausnehmen. Hier dringt Wasser ein, kann nicht mehr schnell genug nach außen transportiert werden, wird nachts zu Eis, sprengt die Flächen weiter auf. Der Oberputz bildet erst Blasen, dann löst er sich. Oder an den nassen Stellen wird Dreck gebunden, siedeln sich Algen an: Die Fassade vor allem im oberen Bereich verfärbt sich braungrün. ...
Von der Weite schon sieht man auch (an den Versorgungs- und Lagerhallen) dunkle Stellen und Risse. Am Ende weist Bromm hin auf die hässlichen Löcher rund um die Alufenster des Messebüros: Aluminium verändere sich bei Temperaturschwankungen am meisten.
Wirklich sanieren könne man solche Schäden eigentlich nicht, meint der Fachmann: Ein neuer Anstrich brächte optische Verschönerung, schlösse dabei aber manchen Haarriss, sodass Kondenswasser nicht mehr austreten könnte. "Und man muss wissen, dass schon fünf Prozent Feuchte den Dämmwert um etwa 50 Prozent reduzieren." Entschließe sich die Messe eines Tages zur Komplettsanierung, habe sie ein Entsorgungsproblem mit diesen Kunststoffen. ...

Ein Lob auf die Baubranche, das sichert Aufträge in schwerer Zeit! Den ärmeren Mietern empfiehlt sich,
Quartiere ohne Dämmverpackung auszusuchen. Wer wird denn wohl die Zeche zahlen, wenn die WDV-Fassade dran bzw.
nicht mehr dran ist? Nur die mieterunfreundlichsten Vermieter gönnen ihren Wohnungsinsassen Investitionsumlagen in
Technikschwachsinn. Hauptsache, es bringt fette Provisionen vom Dämmstoffheini. Und so sieht die Depperla-Chose
rund um Frost, Eis, Tau und Algen (nicht Alpen!), Befrostung, Vereisung, Kondensat-Kondensation und Veralgung am WDVS
(Wärmedämmverbundsystem) dann an einem frisch errichteten Staatsbau in Österreich, dem Vorreiter-Wunderland der staatlich verordneten
Kidioto-Klimaschutzerlösung und Endlösung der Abzockfrage, aus:Ein Spitzenlink zum Problem absaufende Wärmedämmung an Fassaden aus dem Bauexpertenforum: www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=8068
Fotos - Edi Bromms Wärmeschutzpanoptikum
Weitere lustige Bauschäden an Wärmedämmverbundsystemen WDVS
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