"Zum Fegfeuer" Der etwas andere Klosterladen

Mal was anderes zum Heizen mit Strom
Bekanntermaßen etwas problematischer im strombenachteiligenden EnEV-Umfeld ist aber der Einsatz von
elektrischer Heizenergie (wie auch bei konventionellen Anlagen). Hier sind aber durchaus konkurrenzfähige, ja
wirtschaftlich besonders vorteilhafte Lösungen denkbar. So können Temperieranlagen in Objekten ohne Platz
und Investitionsmöglichkeit für Heiztechnik, Kessel, Kamin und Brennstofflager mit Elektroenergie zu
günstigen Heiztarifen sinnvoll versorgt werden. Dabei ist die vergleichsweise preisgünstige Ausstattung mit
demnächst wegen verbrecherischer Klimaschutzgesetzgebung weiter benachteiligten elektrischen
Wärmestrahlersystemen bzw. Elektro-Direktheizungen (sog. Marmorheizplatten, Heizspiegel, Heizgläser,
Heizmatten, Heizkabel) der vorzugsweise konvektiven, auf erhitzter Umluft / Heizluft beruhenden Elektro-Nachtspeicherheizung vorzuziehen.
Durch ausreichenden Pufferspeicher, vielleicht ergänzt mit Zusatzheizsystem, sind auch elektrisch versorgte Warmwasserlösungen machbar, die ungünstige Stromtarife nur in geringstem Umfang nutzen müssen. Gerade für nur temporär genutzte Bauwerke können so betriebstechnisch und wirtschaftlich interessante Lösungen entwickelt werden, die die Vorteile einer Hüllflächentemperierung ungeschmälert bieten. Da der Energiemarkt ständig in Bewegung ist, sind aber meistens aktuelle wirtschaftliche Analysen erforderlich, um Tarifbedingungen und Preisbewegungen am Öl- und Gasmarkt in Beziehung mit der jeweils erforderlichen Anlageninvestition zu setzen. Auf jeden Fall braucht man aber vor ausgehenden fossilen Energiereserven keinesfalls Angst zu haben, diese marktbeeinflussende Panik ist geschürt und hier kann man deren Widerlegung studieren.
Ökostrompreis, quo vadis?In dieser Hinsicht ist es für diese Kreise nur begrüßenswert, daß der zunehmende
Subventionsanteil am Strompreis (für die Öko-Schwindel-Stromerzeuger aus Sonne+Wind+Biomasse) zur stetigen
Preisverteuerung führt.
Für Elektroheizungen gibt es gleichwohl Tarife, die gerade bei Temperiertechnik zu derzeit noch
unschlagbar wirtschaftlichen Bauarten führen können - bis eben die Subventionsfalle zuschlägt. Zu denken
ist eben auch an das stamokapische Monopol der Schornsteigerfeger, die Geld für dürftigste (auch
"Nicht"-)Leistungen abzwacken und dabei die Rettung der Menschheit vor Feuersgefahr und Vogelnestbau vorheucheln.
Dieser geschützte Berufsstand geriert sich inzwischen als Ökopolizei, seit die EU-Energieeffizienzrichtlinie und die EnEV und das ErneuerbareEnergieWärmeGesetz EEWärmeG so richtig scharf durchschlagen. Denn jetzt wird überall herumgeprüft, ob die alten Heizkessel, die seit mehr als 20 Jahren als abgasarm "geprüft" wurden, schon weggeschmissen sind und gegen neue inkl. Ökoshitsysteme ausgetauscht. Oder der aufnässende Dämmstoffpelz auch wirklich dick genugt an der Fassade bappt. Wobei die ganze Messerei nach 1.BImSchV nur Schwarzseherei im dunkelsten Ofenloch sind. Was nutzt eine Abgastemperatur am Kamineingang für die Energieersparnis? Die Abgasenergie wird doch in wärmeabstrahlenden Kaminen für das Haus genutzt! Und die Kosten für das Blödsinnsmessen! Nun, der Hausbesitzer hat's ja dicke. Und ein Schlotfeger bringt doch immer nur Glück!
In den vdi-Nachrichten vom 19.12.03 kann man über die geradezu kriminellen Machenschaften unserer Gesetz- und Normengeber von dem Physiker der Saarbrückener Uni, Dr. Gerhard Luther lesen:
"Heiztechnik: Verordnung unterschlägt Kaminwärme - Messungen nach der 1.BlmSchV aufgeben
... Bei der jährlichen Überwachung ergebe das Verhältnis von Messaufwand zu direktem kalkulatorischem Ertrag mindestens einen Faktor 10. Es bedürfe des starken rechtlichen Überbaues der Umweltgesetzgebung, dass sich bei einem so krassen Missverhältnis von Aufwand und Ertrag derartige Vorschriften überhaupt noch durchsetzen ließen. ...
Besonders krass zeigen sich die Mängel der Verordnung bei ihrer Anwendung auf die emissionsarmen Gaskessel. "Die Anforderungen an den Abgasverlust sind nach der 1. BlmSchV nur eine Hilfsgröße zur Verringerung der Luftverunreinigungen" urteilt Luther. Schließlich sei die 1.BlmSchV nicht eine Verordnung zur Energieeinsparung sondern - wie der Name sagt - zum Immissionsschutz. Erdgaskessel erwiesen sich heute jedoch kaum noch als Quelle der Luftverunreinigung.
Auch stimme bei Gaskesseln die Grundannahme der 1. BImSchV nicht mehr, dass geringere Abgasverluste die Schadstoffemissionen in gleichem Ausmaße verringerten." Diese Annahme ist nämlich grundsätzlich nur bei Schadstoffen berechtigt, die im Brennstoff bereits vorhanden sind," erläutert der Physiker, z.B. Schwefel beim Heizöl. Beim Erdgas hingegen entstehen die Umweltschadstoffe erst bei der Verbrennung und werden in ihrem Ausmaße entscheidend und teilweise auch sehr empfindlich von den Bedingungen des Verbrennungsvorganges bestimmt.
Luther: So ließe sich beispielsweise durch eine zu "stramme" Verringerung des Luftüberschusses zwar der Brutto- Abgasverlust verringern, die Schadstoffemissionen an Stickoxiden könnten jedoch dadurch in die Höhe gehen.
Luther fragt daher: "Ist die I. BlmSchV überhaupt noch durch den Gesetzestext des übergeordneten Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes (BlmSchG) abgedeckt?" Oder: "Sind Regelungen zur Energieeinsparung nicht korrekterweise dem Energieeinspargesetz (EnEG) zuzuordnen?" Unter den dann maßgebenden wirtschaftlichen Gesichtspunkten könne die 1. BlmSchV nicht bestehen: Bei der geringen Beanstandungsrate von 3% bis 4% seien selbst unter utopischen Annahmen von Einsparungen die jährlichen Überwachungen völlig unwirtschaftlich."
Engagierte Webseiten zu diesem schwarzen Kapitel deutscher Brutaladministration:
monopole.de : Schornsteinfeger Kaminkehrer <> Kontra-Schornsteinfeger.de <>
Schornsteinfeger-KO.de <>
schofeg.de Schornsteinfeger Kaminfeger
Ein Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom liefert, ist - aber nur bei passender Auslastung! - möglicherweise ein sinnvoller Energielieferant für kombinierte Temperieranlagen. Alles eine Frage des Rechenexempels. Und dieses gehört nun mal zu einer Haustechnikplanung - auch im hier beschriebenen alternativen Bereich. Weltretter, Energierückgewinnler, Windkraft- und Solarzellensüchtige müssen dabei die wahren Gesamtkosten - vielleicht sogar ohne Subvention - beachten. Dann ist es aus mit technischem Unsinn.
Nochmals zum gesetzlich geschützten EnergiesparwahnWie sich die Strompreise künftig verhalten, wenn die preisgünstige Atomkraft gegen superteure Alternativenergie aus Solar und Wind ersetzt wird, ist klar. Schon jetzt sollen die besonders windkraftbelasteten norddeutschen Stromunternehmen mit staatlichem Abnahmezwang aus den hier noch wirtschaftlicher arbeitenden anderen Unternehmen zwangssubventioniert werden. Absehbares Ergebnis: Strompreisverteuerung ins Exorbitante. Die künftige Konzentration am Strommarkt wird dazu beitragen. Daß die Alternativenergien und Ökosteuern zur Geldmaschine für heute mächtige Ökoheuchler mutierten, läßt für die Energiepreise nichts Gutes erhoffen. Laßt uns die Aufsichtsräte und Anteilseigner der Ökoindustrie beleuchten!
Mit Neuentwicklungen versucht die konventionelle Heiztechnik heute auch Sonderlösungen für niedrigen Bedarf, umweltbewußte und wirtschaftliche Betriebsweise anzubieten. Neben den bekannten Gasthermen gibt es inzwischen auch kaminunabhängige Ölthermen mit Rußziffer 0,0, die damit die Kosten für Heizraum und
Abgastechnik wesentlich verringern. Wie oben schon angeschnitten: Auch elektrisch versorgte Marmorheizplatten (Beachten: bei ca. 90 °C höherer Konvektionsanteil als WW-Heizkörper, aber eben auch dramatisch erhöhte Strahlung in vierter Potenz der ebenfalls erhöhten Temperatur gem. Stefan-Boltzmann-Gesetz!) verschiedenster Bauart (und davon abhängiger Störungsanfälligkeit, Lebensdauer und Energieeffizienz) können für manche Anwendungsfälle den Wärmebedarf mit geringstem Bau- und Betriebsaufwand liefern, vielleicht sogar bei Tagstromtarif.
Immer braucht es sorgfältige Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die
bedarfsweise auch die unterschiedlichen Langzeiteigenschaften, Wirkungsgrade der Wärmeerzeugung (Faktor für
Geräteeffizienz: mittlerer Norm-Nutzungsgrad HS) und Bauqualitäten bei realistischen Zinsansätzen
und Preissteigerungsraten berücksichtigen. Wer beispielsweise den Wirkungsgrad von Öl-Brennwertgeräten
von 97% mit dem eines Holzpelletskessel von 78 % vergleicht, wird schnell draufkommen, daß ihn die gleiche
Heizleistung (Nutzwärme) von vergleichsweise 3.000 Liter Heizöl mit 31.093 kWh 7.533 kg Pellets kostet, ein
Mehrkostenaufwand von ca. 130 EUR im Jahr (Brennstoffkosten beispielsweise zum Stand 2/07).
Auch die Wahrheit bei den Wärmepumpen liegt doch ganz anders, als die im Labor ermittelte "Jahresarbeitszahl" suggeriert. Im "Elektro-Profi - Magazin für Ausführung und Planung in der Gebäudetechnik 02/2009" ist dazu ein hochinteressanter Beitrag von Martin Schellhorn aus Haltern am See zu lesen:
"Die Jahresarbeitszahl bei Wärmepumpen. Vorsicht Falle! Abweichung von Normwerten in der Praxis. ... Im Laufe eines Jahres ändern sich die äußeren klimatischen Bedingungen, unter denen eine Wärmepumpe arbeiten muss, erheblich. Diese Temperaturschwankungen fürhen zwangsläufig zu unterschiedlichen Effizienzwerten. Daher wurde die Jahresarbeitszahl festgelegt, um die Leistung einer Wärmepumpe bezogen auf ein Jahr mit seinen unterschiedlichen Betriebsbedingungen erfassen zu können. Die Jahresarbeitszahl bildet das Verhältnis der über das Jahr abgegebenen Heizenergie im Verhältnis zur aufgenommenen elektrischen Leistung ab. Die Größenordnung der Jahresarbeitszahl liegt überschlagsweise zwischen 3,0 und 4,7. Die Hersteller ... geben ... eine Jahresarbeitszahl an, die unter Normbedingungen gemäß VDI 4650 ermittelt wurde. Nur selten sind in der Praxis jedoch diese Normbedingungen anzutreffen. Daher kann die [sich tatsächlich im Bauwerk ergebende] Jahresarbeitszahl von der unter Normbedingungen ermittelten Jahresarbeitszahl abweichen. Weitere Gründe [dafür] auch in der gesamten Auslegung des Wärmepumpensystems zu finden, z.B. in der Auslegung einer Sondenbohrung oder der Vorlauftemperatur des Heizkreises und der Größe der wärmeabgebenden Heizflächen. Aber auch das Nutzerverhalten des Betreibers mit dem Lüftungsverhalten, gewünschten Raumtemperaturen und dem Warmwasserverrbauch können die Jahresarbeitszahl entscheidend [KF: in Richtung totale Unwirtschaftlichkeit!] verändern. ... Zudem ist in den ersten Jahren nach Fertigstellung mit einem erhöhten Energieaufwand durch die Bautrocknung zu rechnen [KF: der sich in einer schlechteren Jahresarbeitszahl niederschlägt]."
Weitere zweischneidige Faktoren können nun helfen, die Jahresarbeitszahl im leider nicht bezifferbaren Umfang zu verbessern (unter Berücksichtigung der diesbezüglichen Ausführungen im hier zitierten Artikel):Bei der hier offensichtlich sehr notwendigen Energie-Bewertung helfen Ihnen - neben dem spitzen Bleistift, einem gesunden Menschenverstand mit gesunder Skepsis und einem vielleicht ehrlichen Heizungsplaner - und den sich gerne kostenlos anbietenden Heizsystemverkäufern (immer gilt: Trau, Schau, Wem?), auch:
ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (Gaswirtschaft)
IWO Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V.
Neu: www.proheizoel.de - fetzige und kontroverse Info zum verblödeten Energie-Zeitgeist
Haustechnikdialog - Forum Heizöl oder Flüssiggas?
und Ihr Energieversorgungsunternehmen.
Der Brennstoffspiegel, Fachzeitschrift der Brennstoffhändler, legt dazu in 2/04 eine aufschlußreiche Statistik vor:
Brennstoffkosten-Preisvergleich inkl. MwSt in EURO für Energiemenge äquivalent 3.000
Liter Heizöl, Beispiel Berlin:
Heizöl - 1.059,-
Pellets - 1.280,-
Erdgas - 1.431,-
Flüssiggas - 2.386,-
Abzuraten ist vor den betrügerischen Verlockungen der sog. neuen Ökoenergien
(Wasserkraft an Altstandorten ausdrücklich ausgeschlossen!). Sie werfen viele Probleme auf, die in den
Verkaufsinformationen nicht ausreichend deutlich werden (das sage ich als langjähriges Mitglied des Bund
Naturschutz, Bewohner eines Wasserkraftwerks am jahrhundertealten Standort einer Zisterziensermühle und Bauernwaldbesitzer!). Und daß hinter dem brutalen Ökoschwindel, den uns die profitgeilen Nutznießer - reißende Wölfe im Schafsgewand! - der Ökoscheiße zumuten, geradezu öko-kriminelle Öko-Energien stecken könnten - von den der Ökomafia hörigen Medien und Politbestien nach besten Kräften gepuscht, können Sie eventuell auch diesem tollen Video entnehmen, wenn Sie wollen:
Ein störungsfreier Automatikbetrieb mit Feststoffheizungen wie Hackschnitzel oder Pellets (ist schon in 1950ern den Kohleleuten mißlungen) gelingt nur kurzfristig bzw. gar nicht bis nie. Deswegen berichten ehrliche Betreiber von Hackschnitzel-Heizwerken und Pellets-Heizungen (da gibt es nach meinen Recherchen sehr wenige, da es sich dabei oft um eingefleischteste Ökofanatiker handelt, bei denen die Ökostörung geradezu zur Liturgie und Ablaßpraxis handelt, egal ob Frau und Kind frierend heulen und zähneklappernd eisig duschen oder stinken müssen) von erheblichsten Dauer-Störungen. Nicht nur in der Brennstoffzuführung (Schneckenstörungen sind der Alltag, die bröselig-staubigen Hackschnitzel und Pellets nehmen gerade in kellerigen Lagerräumen (typische Kellerlagerung!), aber selbstverstäändlich auch sonst bei entsprechender Luftfeuchte gerne Luftfeuchtigkeit auf , quellen, schimmeln, verdrecken, werden in unterschiedlichsten Größen geliefert - immer wieder dürfen Pelletsfans "bis zu 6 cm lange Presslinge" aus der blockierten Pelletsheizung herausfischen - und überbeanspruchen deswegen die Fördermechanik), sondern auch in der überspannungsempfindlichen (Blitz!) Elektronik. Eine weitere Störungsquelle ist auch das Versintern des Brennerrosts / Brennertopfs durch Schlackenbildung bei der Pelletsverbrennung, die den Brennraum mit einer Schlackeschicht überzieht:
"Auf dem Brennerrost bildet sich eine harte Kruste aus Asche, die nach und nach die Verbrennung durch Unterbrechung der Luftzufuhr stoppt und danach manuell entfernt werden muss." (aus einer Vaillant-Pressemeldung zur Vermarktung aufwendiger/teurer Rostreinigungsautomatik)
Andereseits muß die Anlage durch fleißige Dauerwartung immer auf Schuß gebracht werden, wer dann keinen Riesen-Pufferspeicher sein eigen nennt, ist arm und kalt dran: Eine überglückliche Pelletsanlagen-Betreiberin: "Wenn wir die [Pellets-]Heizung nicht alle 14 Tage abstellen und gründlich reinigen, dann geht die ganze Anlage auf Störung – nichts geht mehr." (aus Meldung rp-online)
Ein Parallelkessel (Öl bzw. Gas) bzw. riesige Pufferspeicherkapazitäten und immer kompliziertere Kessel- und Fördertechnik sind also Pflicht, zumindest wenn man sicher heizen oder gar andere Abnehmer beliefern will, und wird auch ständig gebraucht. Oder man friert und wird zum Kaltduscher bei jeder Störung, bis der Ösi endlich kommt. Heulen und Zähneklappern steht den Öko-Apokalyptikern natürlich andererseits gut zu Gesicht ;-)
Eine wissenschaftliche Studie (Prof. Ameling, FH Trier) hat sich inzwischen mit der Verstaubungsproblematik im Lagerraum für Holzpellets näher befaßt. Ergebnis: Die Geometrie des Lagerraums kann Probleme bereiten, wenn sie nicht auf das Saugsystem abgestimmt ist. Niedrige, rechteckige Bunkerräume, meist mit umgekehrtem Pyramidenstumpf am Fußboden, verhindern oft die korrekte Absaugung der Pellets bei abnehmendem Füllstand.
Außerdem verursacht Einblasen und Absaugen der Pellets oft eine extreme Staubproduktion, auch als Folge des Abriebs auf den Wänden und an der Decke beim Befüllen des Bunkers.
Folge: Die Sauglanze verstopft, ebenso der Förderschlauch. Und wenn dann als Prallfäche im Bunker der übliche Teppichboden verwendet wird, löst der sich nach und nach in seine Einzelbestandteile auf und verstopft ebenfalls das Pellets-Austragsystem.
Ein weiteres Manko ist die Entlüftung des Pelletsraums während der Befüllung. Wenn sich hier das Entlüftungsrohr mit seinem Abluftstutzen zu nahe bei dem Füllstutzen befindet, kann es vorkommen, daß
die eingeblasenen Pellets ab entsprechender Füllhöhe gleich wieder durch die Entlüftung hinausgeblasen
werden.
Überraschend teuer sind nun nicht nur die Pelletsanlagen mit allem Drum und Dran, sondern auch die - zur
bestmöglichen Qualitätssicherung im Hinblick auf die gegebenen Störungspotentiale erforderlichen -
Pellets nach DIN plus oder Ö-Norm auch, mal abgesehen von den typischen Versorgungsengpässen bei der Tankware,
die dann noch zum teureren Pelletssack verpflichtet.
Auch im Kaminbereich stellen die Pelletsheizungen erhöhte Anforderungen: Gibt es keine zusätuzliche Nebenluftklappe,
keinen wärmegedämmten Zugeinsatz, kein dies und kein das, ja, auch dann geht die vollautomatische Pelletsheizung
schnell in die Knie.
Obendrein muß man als passionierter (leidenserfahrener) Energiegeizling verdammt achtgeben, daß nicht
wie so oft die brüh teurer wird als die Worscht: Schnell ist die Pelletstechnik mit ihrer Pellets-Förderanlage,
dem Gebläse und den Pumpen der Hauptstromfresser im Energiesparbüdli und schluckt Betriebsstunde für
Betriebsstunde mehrere hundert Watt wie nix.
Damit nun in der Übergangszeit der Pelletsbrenner nicht dauernd anfährt und abfährt, also taktet bzw.
ein- und ausschaltet, ist meist ein ausreichend bemessener und extrakostender Speicherkessel / Pufferspeicher quasi
obligatorisch.
Daß nun die Angst vor ausgehenden Lagerstätten für Öl und Gas oft den Ausschlag für all
die ansonsten nachteilige Pelletstechnik geben, sei hier mal nur nebenbei erwähnt, daß diese Angst komplett
überflüssig und unberechtigt ist. Weitere Info zum Thema hier.
Fazit: Es braucht also mehr als die Begeisterung für nachwachsendes Holz, wenn man all den bekannten und unbekannten Problemen
aus dem Weg gehen will.
Und auf keinen Fall darf man ehrlich rechnen und sein in die Pellets- oder Hackschnitzelei
investiertes Kapital verzinsen und dann die sich ergebende "Amortisation" und Betriebssicherheit (wichtig auch für
Contracting) gegenüber z.B. einer bewährten Ölheizung oder elektroheizung vergleichen. Denn dann wird
der Pelletshumbug und der Holzhackschnitzelbetrug sogar jedem abergläubigen Ökojünger offenbar.
Dann treten allerdings die Faktoren Weltrettung und "ich bin besser als alle anderen" in Kraft und die Wirklichkeit
wird bis zum Bankrott vom Tisch gewischt. Man nennt das Ökoreligion.
Ein praktisches Beispiel gefällig? Bitteschön, die "Fernwärme GmbH" in Seßlach.
Eigentümer: 52 Prozent Stadt Seßlach, 24 Prozent Waldbauern GdbR und 24 Prozent ein Ingenieurbüro aus
Rödental. Das nennt sich dann hochtrabend neudoitsch - Nachtigall, ick hör dir trapsen - PPP - Private Public
Partnership. Raten Sie mal, warum die privaten sogenannten "Partner" da so hochherzig mitmachen und die
Klimaschutzstadt Seßlach für ein derartiges Projekt als öffentlichen Partner gewinnen? Genau!
Der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) - der Ingenieurkammerpräsident wäre bestimmt auch net
verkehrt gewesen - weihte das Hackschnitzel-Heizkraftwerk mit einem Hackschnitzelkessel mit 1,3 MW Leistung 2007
hochoffiziell ein, lobte dabei die außergewönliche Weitsicht des Seßlacher Stadtrates und
Bürgermeisters Hendrik Dressel über den Schellenober und den grünen Klee für ihre Entscheidungskraft,
"die sich heute als wichtig, notwendig und richtig erweist. "Alle reden vom Klimawandel, Sie haben bereits
gehandelt." (Quelle: Arpeggio.de: Feuer und Flamme für das
neue Heizkraftwerk) - und 200.000 öffentliche Zuschußmittel in der 1,4 Millionen teuren Anlage
versenkt. Um nun lumpige 41 Häuser mit Wärme zu versorgen (Schule, Rathaus, Landherberge usw., die dort anfallenden
Umstellungskosten wie selbstverständlich nicht gerechnet!).
Im Jahre 2009 sieht sich der Seßlacher Stadtrat dann endlich gezwungen, die aufgelaufenen aktuellen Verluste
seiner schönen Fernwärme GmbH zum brisanten Thema der Stadtratssitzung am 14. April zu machen:
Gesamteinnahmen: 210.500 EUR, davon 193.900 EUR Wärmeerlöse und 16.600 Stromerlöse aus der
Photovoltaikanlage, die man zum guten Überfluß zusätzlich zur Hackschnitzelbude errichten ließ -
man hat'S ja dicke und man gönnt sich ja sonst nix. Den Einnahmen stehen aber Ausgaben von lediglich 189.450 EUR
Betriebskosten und Zinsaufwendungen gegenüber, nicht zu vergessen die Darlehenstilgung, die dann insgesamt zu
einem Riesenverlust von 41.655 EUR führen. Als Hauptgründe für das miesepetrige Geschäftsergebnis der
Seßlacher Holzkopffirma, das der größte Depp leicht hätte vorhersagen können, werden genannt:
Eine wesentlich geringere Wärmeabnahme als geplant und - der wahre Grund: Die Kosten der Biomasse - sprich der
Holzhackschnitzel - sind im Vergleich zu ihrer Effizienz zu hoch. Und damit ergibt sich wie von selbst der logische
Flaschenhals:
Für eine schon jetzt zu teure - doch - fleißig, fleißig! - nachwachsende Heizenergie lassen sich die
für einen (bisher (!) freiwilligen) Anschluß vorgesehenen Bürger der Stadt Seßlach nicht
erwärmen. Geschweige denn, wenn die Wärme kostendeckend verkauft werden müßte. Die irre und sich gar nie nicht rechnenden Kosten der Umstellung von der oft extrem günstigen
Elektroheizung auf den Holzhackschnitzelquatsch mal gar nicht betrachtet. Doch was beschließt der Stadtrat? Klaro: Die
Gewährung eines Gesellschafterdarlehens über 50000 EUR als "Liquiditätsausgleich". Von den weiteren öffentlichen
Projekten der jegliche Wirtschaftlichkeit verachtenden Stadt bei der "energetischen Sanierung" ihrer Schulen (Erneuerung der Fensterfronten an Volksschule,
Solaranlage auf Hauptschuldach usw.) im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 der Bundesregierung wollen wir hier mal
ausnahmsweise nicht anfangen.
Dafür aber die Prognose hier am 16. April 2009 wagen:
Mit einer der demnächst kommenden Novellen/Neueinführung der Energiegesetzgebung wird der Anschlußzwang
an Biokraftwerke für die Opfer der deutschen Ökodiktatur kommen. Mehr oder weniger sonnenblumig umschrieben,
um den depperten Abgeordneten das perfekt eintrainierte Handnaufheben zu erleichtern. Wollmer wetten? Wie heißt
es doch in allen Beschlußvorlagen aller Bundesregierungen zur EnEV so schön? Es entünden entweder keine
oder nur sehr geringe, jedenfalls kaum bezifferbare Mehrkosten für die öffentlichen und privaten Haushalte.
Na ja, ein bisserl darf's gaaanz vielleicht hier und da schon sein, aber gar net schlimm, weil die mehr als lumpigen
Mehrkosten in wenigstelliger Milliönchenhöhe durch die geradezu aberwitzig irren Einsparungen in Folge des
vom ach so weisen und ach so klugen und ach so lieben Gesetzgebers erlassenen Ökozwangs ja vieltausendfach und
schnellstens wieder hereingespielt werden. Notfalls bestätigt durch wunderlichste Gutachtereien einschlägig
bekannter Ökoinstitute oder Energieagenturen. Nur Bundestagsabgeordnete aller Parteien können das glauben
(tun sie aber gar nicht alle, sondern müssen den ständig verschärften Ökoterror dann nur ihren
Wählern verkaufen, wenn sie sorglos überleben wollen), sonst aber bestimmt kein Depp.
Was lernen wir? In Seßlach zumindest können die meisten Bürger rechnen. Deren gewählte Vertreter
aber einstimmig ! nicht. Warum wohl? Weil sie nicht mit eigenem Geld rechnen müssen. So einfach kann sich eine
Verschwörungstheorie auflösen. Da brauchen wir über irgendwelche Annehmlichkeiten, die eine PPP den
öffentlichen - public - Partnerschaftsbetroffenen bieten kann, gar nicht weiter nachzudenken.
Und eines ist auch klar: Am besten rechnen können die privaten Partner - geradezu bauernschlau. Sie sparen sich
klugerweise - nichts anderes ist der Beschlußfassung des Stadtrats zu entnehmen - sogar eine partnerschaftliche
Beteiligung am Liquiditätsausgleichsdarlehen, aus dem ja wohl auch die ihnen gebührenden Einnahmen mehr oder
weniger direkt bedient werden müssen. PPP - Das unübertreffbar ideale Modell für die Privaten!
Daß die Hackschnitzelitis sich überall verbreitet, beweist auch der bürgernahe Gemeinderat des Marktes
Marktzeuln. Dort wird aus der Gemeinderatssitzung vom 9. Juni 2009 berichtet, daß man ausgerechnet ein "Biomassekraftwerk"
(oh, wie klingt das edel, fromm und gut!) als Ersatz für die seit schon über 40 Jahren funktionierende
Ölheizung errichten will. Selbstverständlich inkl. Außenbunker. Und dann erfahren wir (Obermain Tagblatt
Lichtenfels vom 11.6.09):
Zusätzlich zum Hackgutkessel mit 220 kW ist ein Ölkessel mit 150 kW als so genannte Havarieanlage geplant."
Das ist schön teurer und oberschlau. Versagt nämlich die landauf und -ab als vermaledeit
störungsanfällig erwiesene Hackschnitzelei, hat der Planer gleich denÖlkessel als Ersatz zu bieten.
Kostet ja nur 206.000 EUR insgesamt. Daß man bei der parallel anlaufenden Flachdachsanierung (207.000 EUR) und WDVS-Verkleisterung
der Fassade (115.000 EUR, dazu neue Fenster 160.000 EUR) nicht auch diesen Königsweg der Unwirtschaftlichkeit geht, und neben der Superdämmkonstruktion gleich ein Steildach bzw.
eine gemauerte Vorsatzschale drüber- bzw. davorbaut, verwundert dann doch etwas - im Ökoparadies Deutschland ...
Doch nach diesem kleinen Ausflug in die Befindlichkeiten der kleinen und großen Parteipolitik landauf und landab
nun endlich wieder zurück zu den allgemeinen Betriebsproblemen der Holzheizerei:
Außerdem müssen die hackbeschnitzelten Holzbrenner über längere Zeit "eingefahren" werden,
wobei ebenso wie bei dem ständig störungsbedingtem Rauf- und Runterfahren vermehrt und auch im Dauerbetrieb
scheußliche Abgase (Kohlenmonoxid, Chlor, Dioxine, Furane, ...) die Luft verpesten. Sichere Filtertechnik ist nämlich
störungsanfällig und teuer, das rechnet sich nicht, was dem Ökodeppen natürlich schitegal ist.
Tipp für Rest-Realisten: Alles schnell ausprobieren, so lange noch die Garantiezeit läuft. Die Hersteller
sind doch meist Austriaken, die wollen oft nicht ihren Skiurlaub abbrechen und gleich kommen, wenn die Holzkacke am
stinken ist und das schwarze Kondensat aus allen Rohren und Löchern tropft. Wenn dann der "Oberheizmeister"
urlaubt, krankfeiert oder sonstwie durch unerfahrenes Personal ersetzt werden muß, ist Umschaltung auf den
konventionellen Parallelkessel die beste Variante, um die Holzbrenntechnik, die Bürgermeisternerven, den Ösi, die Kunden und die Umwelt
gleichermaßen zu schonen. Diese Erkenntnisse stammen von Gesprächen mit Betreibern, ätsch! Und wer
sich aktuell für das Störungspotential des Hölzchenheizwahnsinns interessiert: Selber Googlen macht schlau!
Und hier ein Bericht des rasenden Öko-Reporters zur bald nach Einweihung explodierten Biogasanlage in Daugendorf-Riedlingen (Lkr. Biberach, Baden-Württemberg): 16.12.07 - STINKENDER GÜLLEREGEN. Biogasanlage explodiert. Am Morgen regnete es Gülle: Aus noch ungeklärten Gründen ist in Baden-Württemberg der 22 Meter hohe Turm einer Biogas-Anlage in die Luft gegangen. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von einer Million Euro. ... und noch'n Bericht dazu: Sachschaden bei Explosion vermutlich höher. Nach der Explosion einer Biogas-Anlage in Daugendorf im Kreis Biberach in der Nacht zum Sonntag ist der Sachschaden vermutlich deutlich höher als bisher angenommen. Nach neuesten Erkenntnissen der Betreiber könnten die Aufräumarbeiten und Neubauten bis zu drei Millionen Euro kosten. ... Kommentar: Echt(e) Scheiße!!!
Zum Thema Vollidiotie durch Biogas schickt mir Hermann Norff diese hübsche Aufstellung:Themenlinks: Holzheizungen;
stinkende Abgase sind giftig und Krebs erregend
Biogene
Brennstoffe Biobrennstoffe - Potentiale und Eigenschaften
Altholzbelastung und -verknappung
Feuerungsprobleme bei Holzheizung
Themenlinks: Viele
offene Fragen
Rechnungshofbericht
Biomasse
wirtschaftlich-technisch ohne Chance
Gevo Ormalingen
gescheitert - Das erste Schweizer Bio-Kraftwerk renommierter Planer geriet zum Flop
Dietrich
Beitzke's quicktips: Pelletsheizung als Energieschleuder
Verschimmelnde Hackschnitzel in
Dänemark
Regierung von Niederbayern: Müll im Ofen -
Gefahr für den Menschen
A. Eisenschink: Über den
Realitätsverlust (auch betr. Effizienz und Umweltaspekt bei Holzhackschnitzel)
A. Eisenschink:
Keine Macht der Vernunft ? (auch bei NEHs, Nachtabsenkerei und Holzhackschnitzel)
Report 1/03: "Fehlt das Fördergeld (für Hackschnitzel- bzw. Pelletsheizungen), verliert die Kohlendioxid-Neutralität bei vielen Nutzern sofort ihren Reiz. So auch in Deutschland, einem wichtigen Exportland. Dort tut die von vielen Teilen der Wirtschaft ungeliebte rotgrüne Regierung den Erzeugern von Pelletsanlagen ganz gut. "Förderungen und Rahmenbedingungen sind perfekt", sagt dazu Anton Hofer, Produktmanager der in Weng (Oberösterreich) ansässigen Firma Hargassner"
Der Anschluß von Wohnhäusern an Hackschnitzelfernwärme ist übrigens sehr unerwünscht, hoher Liefer- und Abrechnungsaufwand gefährdet das ohnehin schon hochriskante Betriebsergebnis. Überlebensnotwendig: Sichere Großabnehmer, die gerne üppig Geld für Wärmelieferung bereitstellen und bereit sind, für Ökowahnsinn zu bezahlen. Regelmäßig sind das halb- oder ganz öffentliche Betriebe wie Bäder usw., bei denen verblendete Politikhansln das große Sagen haben und ihre Spezeln ökomäßig besser verdienen können. Unabhängige Industriebetriebe leisten sich nämlich Schwachsinn, mit dem es unausweichlich Richtung Bankrott geht, recht ungern. Für Winter- und Sommerbetrieb müssen die subventionsabhängigen Holzverbrenner entsprechend bemessene Einzelkessel vorhalten, natürlich immer zusätzlich ergänzt durch konventionelle Öl- und Gaskessel für Spitzenlastbetrieb und Ausfallsicherheit. Bis zu 80% konventioneller Heizbetrieb sind also kein Ding der Unmöglichkeit, vor allem nicht beim Einreiten der bockigen Holzverschwelungsanlagen. Und der Verkaufspreis der Hackwärme? Immer parallel zum Öl, logo.
"Gefährdungen durch Holz-Hackschnitzel analysiert
Belastungen durch Pilzsporen beim Umgang mit Holzhackschnitzeln ...
Eine 1999 in der medizinischen Presse beschriebene Krankheit namens "Holzschnitzel-Alveolitis" ... Darstellung von Krankheitsbild und Ursachen ... gesetzliche Verpflichtungen zum Gesundheitsschutz ... allergische Erkrankung, die sich ... an der Lunge durch eine Entzündung im Bereich der Lungenbläschen (Alveolis pulmonis) manifestiert und dabei den Gasaustausch zwischen Blut und Luft beeinträchtigt. ... berufsbedingt ... allergische Spätreaktion auf wiederholte Inhalation eiweißhaltiger Partikel (Antigene), wie Tier-, Schimmelpilz- und Bakterienbestandteile, Pilzsporen und trockener Exkremente.
Der eigentlichen allergischen Entzündung der EAA (Exogenallergische Alveolitis) geht ein Monate bis Jahre andauerndes erscheinungsfreies Intervall voraus ... Grippale Symptome wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Kopf-, Brustkorb- und Gliederschmerzen, Husten, Fieber, Frösteln, sowie Kurzatmigkeit bei Belastung stehen im Frühstadium der EAA im Vordergrund. ... andauernde Kontakt zum Allergen (kann) zu einer schweren und irreversiblen Schädigung des Lungengewebes führen. ...
Die Holzschnitzelalveolitis wird durch die allergische Reaktion des Körpers vor allem gegen die Sporen von Schimmelpilzen hervorgerufen, die in Hackschnitzelhaufen wachsen. Im Falle der "Holzschnitzelalveolitis" können Schimmelpilze (z.B. Fusarium, Aspergillus, Penicillium, Rhizopus, Bacillus subtilis, Mucor, Botrytis, Saccaropolyspora, Alternaria, Cladosporium) und Strahlenpilze (Bakterien) wie Thermoactinomyces vulgaris beteiligt sein. ...
Krankheit wird häufig nicht richtig erkannt. ...
Große Sporenmengen in Hackschnitzelhaufen können bei einem Wassergehalt zwischen 25% und 60% entstehen. Wenn Hackschnitzel mit einem Wassergehalt von >40% eingelagert werden, herrschen vom ersten Tag der Lagerung an beste Bedingungen für das Pilzwachstum. Durch die Abbauprozesse in den Haufen erwärmen sich diese. Sowohl die sehr hohen Temperaturen im Inneren, als auch niedrigere Temperaturen in den Außenbereichen bieten Schimmelpilzen ausreichende Möglichkeit, hygienisch bedenkliche Konzentrationen zu erreichen. ...
REGELN ZUR SENKUNG DES RISIKOS ...
Hackschnitzellager möglichst entfernt von Arbeits- und Wohnplätzen anlegen und die Haupt-Windrichtung beachten ...".
Dolle und aktuellere Info zu der Hackschnitzelverseuchung unserer Ökobiotop-KZs finden sich bei SCHOLZ, V.; IDLER, CH.; DARIES, W.; EGERT, J.: Lagerung von Feldholzhackgut, Verluste und Schimmelpilze, erschienen in: Agrartechnische Forschung 11 (2005), Heft 4, S. 100-113, Link zu Originalmanuskript (PDF)Freilich, der lokale Kesselschufti und Anwohner atmen das gerne ein, muffelt es doch so natürlich und holzig und erinnert so schön an Omas Zeiten, als man Champignons noch essen konnte. Die mediengestützte Ökopropaganda schwärmt ohne jedes Schamgefühl und wider besseres Wissen (OT Lichtenfels 4. und 7.4.03): "Biomasse soll Berufschüler wärmen ... Manuela Endres von der Energieagentur Kulmbach favorisierte nach ökologischen und ökonomischen Gründen die Holzheizanlagen", "Rauch nahezu gänzlich Wasserdampf, Diplom-Agraringenieur Reinhold Böhner (Landwirtschaftsamt Bayreuth) informiert über Hackschnitzelenergiegewinnung", Biomasse-Heizwerk-Geschäftsführer Ottmar Schnessel betonte, dass durch das Heizwerk eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität von Bad Endorf erzielt werden konnte ..."
Themenlinks:
CDU
Stadtverband Heilbronn gegen ÖKO-Wahnsinn: Steuerzahler subventionieren teuere Hackschnitzel-Ideologie
umwelt-online:
TRGS 908-14: Holzschnitzel-Alveolitis durch strahlenpilzhaltiger Staub
Uniklinik
Saarland: Arbeitsbedingte Atemwegs- und Lungenkrankheiten - Zur Holzschnitzel-Alveolitis
Kommission
Arbeitsschutz und Normung: KAN-Bericht 13 zur Holzschnitzel-Alveolitis durch verschimmelte Hackschnitzel
Aufklärung per Leserbrief
Ein fieser Holzhackschnitzel-Reinfall in Otelfingen, Schweiz, berichtet von der Zeitung "Zurcher Unterland" am 24.12.2004 - Auszüge:
"OTELFINGEN / Holzschnitzelheizung muss erneut stillgelegt werden
Schimmelpilz bleibt hartnäckig
Ernüchterung bei der Primarschulpflege: Trotz umfassender Sanierung
machen sich in der Holzschnitzelheizung des Schulhauses Bühl weiterhin Schimmelpilzsporen breit.
Karin Wenger
Die Holzschnitzelheizung im Otelfinger Primarschulhaus produziert nicht nur Wärme, sondern auch
gesundheitsschädigende Schimmelpilze. Dies, obschon sie eine umfassende Sanierung hinter sich hat. Der achteckige
Silo ist im Innenraum abgerundet und die Lüftung komplett erneuert worden. ... Rund 130 000 Franken kostete dies, ...
Nun muss die Holzschnitzelheizung bereits zum zweiten Mal stillgelegt werden, ... nach wie vor bis zu zehnfach
überhöhte Werte an Schimmelpilzsporen ...
Mobile Ölheizung nötig
... Noch diese Woche soll eine mobile Ölheizung installiert werden,
welche in Betrieb bleibt, bis das Schimmelpilzproblem gelöst ist.
Bereits im Juni musste die Heizung stillgelegt werden, da die Schimmelpilzkonzentration zehn- bis hundertfach
überhöhte Werte in den angrenzenden Räumen und der Hauswartwohnung aufwies. Dies hat bei der
Hauswartsfrau zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen geführt.
Die Schulpflege prüfte eine Sanierung der Heizung, ... Schluss, dass keine der möglichen Varianten die
Lösung des Schimmelpilzproblems garantieren könnte. Sie beantragte ... die Holzschnitzel- durch eine
Ölheizung zu ersetzen. ... Kostenvoranschlag ... 130 000 Franken. Doch der Gemeinderat und die
Rechnungsprüfungskommission stellten einen ablehnenden Antrag.
Ökologisch und ökonomisch
Der Otelfinger Gemeinderat ... aufgrund eines Gutachtens ... Meinung, dass ... Schimmelpilzbefall behoben werden
könne. ... Holzschnitzelheizung ... zudem ökologisch und ökonomisch sinnvoll, da sie mit Holz aus ...
eigenen Wald betrieben ... Die Stimmberechtigten entschieden sich daraufhin für ... Sanierung der
Holzschnitzelheizung.
geschätzten Kosten ... rund 90 000 Franken. Tatsächlich ... zuletzt rund 130 000 Franken, ... weitere
Aufwendungen ... Allein die mobile Ölheizung ... rund 170 Franken pro Tag. ... zusätzlichen
Sanierungsmassnahmen ... noch unklar. ... Die grösste dieser [Nass-Hackschnitzel-]Heizungen in der Schweiz steht
in Rheinau, wo ebenfalls ein Teil der Schnitzel verrottet ist. Das Silo musste mit grossem Aufwand ausgebaggert
werden." Archivlink Originaltext
Kommentar: So gehts naus, wenn ökologische und ökonomische Entscheidgungsgewalt in politische
Hände fällt. Und nicht merkt, was Gutachten von "berufener" Seite heutztage wert sind.
"Hackschnitzel und Holzpellets.
Hat schon jemals jemand eine energetische, ökologische und wirtschaftliche Bilanz dazu gesehen? Hat schon jemals jemand ausgerechnet, wieviel CO2 und Energiekosten anfallen, um das Holz zu sammeln, zu den Verarbeitern zu transportieren, mit externer Energie zu Hackschnitzeln oder Pellets aufzubereiten, zu lagern, zu trocken und zu den Abnehmern zu fahren? Hat schon jemals jemand zur Kenntnis genommen, wie sträflich teuer diese Veranstaltung ist?
Was aber noch sträflicher ist: die Gesundheitsgefährdung! Schimmelsporen finden in Hackschnitzelhaufen dankbare Wirte. Eine einzige Schimmelkultur kann pro Minute 20 Millionen Sporen in die Luft entlassen. Von einigen Pilzarten reichen 100 Sporen, um einen Asthma-Anfall auszulösen. Nebeneffekt: Schimmel setzt Zellulose teilweise in Eiweiß um, und das ist dann kein Brennstoff mehr.
Es ist nicht zu übersehen, daß die Initiatoren und Prediger dieser Energienutzungsform gleichzeitig selber die Profiteure sind, angefangen vom Herrn Kaiser des Artikels mit seiner Firma Bioenergie, bis hin zu Beratungsbüros, die alle an Vermittlungen von Zuschüssen, Förderkrediten, u.u.u. verdienen . Sind das unabhängige Ratgeber, dem Gemeinwohl verpflichtet?"
Hierzu: Holzkokelgestützte Dioxinverseuchung bei Lebensmittelherstellern im "grünen" Thüringen gem. dpa/RNT 15.2.03:
"Dioxin-Futter gelangte nach Oberfranken ... Im Thüringer Dioxin-Skandal ist die Menge verseuchter
Futtermittel weit größer als bisher angenommen. Bis zu 1188 Tonnen
Futter könnten aus einem Thüringer Werk mit dem hochgiftigen Stoff belastet
sein, bestätigte das Thüringer Agrarministerium ... Laut bayerischem Verbraucherschutzministerium ergab die Untersuchung einer ersten Probe
eine Dioxinbelastung von 2,16 Nanogramm pro Kilogramm. Der Grenzwert von 0,75 Nanogramm sei "deutlich überschritten". In dem
Futtermittelwerk war beim Verbrennen nasser Holzschnitzel Dioxin frei geworden."
Thür. Allgemeine 21.2.03: ... Trockenwerk erhielt im Dezember Zertifizierung nach ISO 9001 ... "Wir haben nur
das verbrannt, was wir durften, meinte Geschäftsführer Bernd Pilz. Lackierte Bretter seien nicht darunter
gewesen, dafür aber viel Grünschnitt und Abbruchholz, das er von Holzaufarbeitungsbetrieben bezogen habe.
..." "Bernd Pilz beschwört: Das Holz, das seine Mitarbeiter in den Trockenofen für Zwiebackreste geschoben
haben, war immer zertifiziert. Von wem, darüber schweigt der Geschäftsführer des Trockenwerkes in Apolda,
in dem mit Dioxin verseuchtes Futtermittel hergestellt wurde, beharrlich. [KF: Ja,so lieben wir die Ossis: immer alles
nach Plan, und das ökograue Papier ist immer noch wie vor der Wende geduldig bis zum Erbrechen] ... (Er) beziehe sein Holz zur Befeuerung der
Trocknungsanlage nur von so genannten Aufarbeitungsfirmen. Dass darunter auch Bauholz und Abbruchholz sei, hält
Pilz für normal. Schließlich habe er eine entsprechende Betriebserlaubnis. Dass das Holz möglicherweise
durch Lacke und Anstriche mit Schadstoffen durchtränkt sei, schlössen aus seiner Sicht die Zertifikate der
Lieferanten aus. ... Schon Mitte der neunziger Jahre tauchte Dioxin in Futtermitteln eines ostdeutschen Herstellers
auf. Ursache war damals das Verbrennen von nicht zugelassenem Altholz. Dioxin entstehe, wenn so genannte halogenorganische Anhaftungen oder
Anstriche mit Holzschutzmitteln erhitzt werden, erklärt Peter Hartung vom bundesweiten Bürgernetzwerk gegen
die Verbrennung schadstoffhaltigen Altholzes. Allein durch die Verwendung von nassen Holzschnitzeln wäre aus
seiner Sicht niemals eine 18-fach erhöhte Belastung mit Dioxinen in dem Trockenfutter aus Apolda festgestellt
worden. ..."), Dioxinskandal durch
Hackschnitzelverbrennung und hier die Wahrheit: Dioxin entsteht bei Holzverbrennung immer:
Dioxine
Und hier der -Themenlink: Forum der Holzrußrauchgestanksgeplackten - Suchen Sie nach "unser ganzes Wohngebiet stinkt bestialisch" und "Weiterhin weist die Behörde auf die hochgiftigen geruchlosen Dioxine hin, die bei der Holzverbrennung in jeder Holzheizung entstehen und die auch in kleinen und kleinsten Dosen ihre Gefahr für die Gesundheit der betroffenen Anwohner nicht verlieren. Nach Angaben der Hamburger Umweltbehörde ist bei Holzheizungen, die von Hand beschickt werden, wie zum Beispiel auch die im Internet oft kritisierte Holzheizung in der Puschkinstraße in Hettstedt, der Anteil der giftigen und der Krebs erregenden Abgase dramatisch hoch."
HAZ 3.4.03:
Neuer Biogasanlage droht die Pleite
Tausend Bauern sollen für Nachrüstung zahlen / Minister bietet Bürgschaft an
Hannover (kau). Ein Vorzeigeprojekt entwickelt sich zum Albtraum: Vor acht Monaten ging in Wietzendorf ... eine
hochmoderne Biogasanlage in Betrieb. Jetzt droht dem 30 Millionen-Projekt, das mit Zuschüssen von Bund und Land
gebaut wurde, die Pleite. Die Anlage funktioniert nicht, wie sie sollte. Mehr als tausend Bauern, die sich an
dem Projekt beteiligt haben, sollen nachzahlen.
... die Anlage arbeitet derzeit nicht wirtschaftlich, berichtet Gerd Hahne, Sprecher des Landwirtchaftsministeriums. Sie erbringe nur 20 bis 30 Prozent ihrer Leistung. Den Gesellschaftern drohe daher die Insolvenz. Nun muss nachgerüstet werden. Weitere 6,7 Millionen Euro sind nach Schätzung der Gesellschafter erforderlich ..."
Nun schmeißt mal schön weiter mit deutschen Schinken nach niedersächsischen Würsten. Hauptsache, unser Sozialstaat, dem dafür das Geld entzogen wird, geht bald unter! Und im Straßenbau wachsen die Löcher auf DDR-Niveau. Dank Ökommunismus. Den so unausweichlich kommenden Adolf freut das!
Auch in Oberfranken blüht der Biomist - Neue Presse Coburg /Obermain Tagblatt Lichtenfels berichten beide zur Einweihung der neuen Biogasanlage im Bezirksgut Kutzenberg gleichlautend am 8.9.08:FAZ 3.4.03: "Ein Windrad, welches steht - zwei Drittel kost´s von dem, das dreht."
Gleichwohl beabsichtigen die deutschen Ökoschweine (O-Text Bütikofer) inkl. große Stromversorger, an ausländischen, aber wind-und sonnenverwöhnten EU-Landstrichen Wind- und Solarstromwerke deutschsubventioniert zu errichten, um den höchstsubventionierten Strom dann zur EEG-Abklatsche nach Deutschland zu exportieren. Dann zahlen sie überhaupt keine Steuern mehr, viele Stadtwerke hauen nach wie vor noch extra Öko-kW/h-Subventionen obendrauf, die Ökos sind zufrieden und der Michel zahlt die Zeche. Fast würde man lieber gegen Muslims Kriege führen, gell?
Einen Do-it-yourself-Bauherrn-Praxisbericht zum Thema Wärmegewinnung durch Grundwassernutzung via Wärmepumpe -allerdings ohne kritische Perspektive zur Wirtschaftlichkeit der ganzen Angelegenheit - finden Sie hier: www.wittgen-meitingen.de/grundwasser.htm
Aus einer Zuschrift: "Bei mir privat steht die Erneuerung eines Erdgas-Betriebenen Heizkessels mit Warmwasserversorgung an. Also habe ich mich als Energiesparwilliger Bürger für eine Sole-Wärmepumpen-Anlage bemüht. Ein sehr namhafter NRW-weit tätiger Anbieter aus der Region hat ein Angebot und eine Vergleichskostenrechnung gemacht.
Danach würde über 20 Jahre eine Einsparung von ca. 101.000 Euro erreicht bei einer angenommenen jährlichen Erdgaspreissteigerung von 7,5 % - kleingedruckt stand: Kapital-Beschaffungskosten nicht berücksichtigt. Ich habe nachgerechnet und Kapital konservativ mit 4% Flat und Abschreibung über 20 Jahre gerechnet und bin für 2007 auf Mehrkosten (!) von ca. 600 EUR für den Wärmepumpenbetrieb gekommen.
Die Eckdaten für Investition und Betrieb in Gütersloh - Preise 2007. Stromkosten Gütersloh Wärmepumpenbetrieb: 0,1534 EUR/kWh Invest-Mehrkosten-Wärmepumpe gegenüber Erdgas-Heizung neu: 24.000 EUR Erdgaskosten Gütersloh: 0,0655 EUR/kWh
Zur Absicherung habe ich dann noch bei 4 weiteren Anbietern angefragt und unter Beigabe der o.g. Eckdaten und der Verbrauchsdaten um ein wirtschaftlich vorteilhaftes Angebot gegenüber Erdgasbetrieb gebeten. Es wurde keine Offerte eingereicht - also hat der hiesige Anbieter wohl nicht überteuert angeboten.
Zum Risiko der 7,5 %: Die Steigerung in 2005/2006 lag darüber, über 40 Jahre allerdings liegt sie nur bei 2-3%. Bleibt abzuwarten, was eintritt. Träte die jährliche Gaspreissteigerung in Höhe von 7,5% tatsächlich ein, würde der Kostenvorteil allerdings tatsächlich bei kumuliert 34.000 EUR liegen; allerdings wären dann die monatlichen Heizkosten bei einer Wärmepumpe im Jahre 2026 doppelt so hoch (mitsteigende Stromkosten unterstellt) wie meine heutigen Heizkosten, was ich mir bei dem dann fortgeschrittenen Rentenalter eh nicht mehr leisten könnte, wodurch die Investition in jedem Fall obsolet wird.
Tatsächlich aber ist Öl (als Leitpreis) in den 80er Jahren lange Zeit bei 65 USD gelegen, dann abrupt auf 20 gefallen und liegt aktuell [02/07] etwas über 50. Die Wahrscheinlichkeit der jährlichen Steigerung von 7.5% ist retrograd ermittelt also äußerst gering."
Nun mag es durchaus Fälle geben, in denen die neue Wärmepumpentechnik funktionieren mag. Probleme sind aber die marktüblichen Randbedingungen. Wenn ein raffinierter Heizungsbauer beispielsweise die Wärmepumpe unterdimensioniert, um dann den Auftrag mittels billigerem Angebot zu erheischen, kommen Geräte mit zu geringem Wirkungseffekt zum Einsatz. Folge: Zu viel elektrischer (teurer) Zuheizbedarf, keine wirtschaftliche Nutzung der Wärmepumpentechnik mehr möglich. Das gleich gilt freilich auch für überdimensionierte Wärmepumpen, die sich dann zu Tode takten. Die richtige Bemessung der Pumpe für den tatsächlichen - und eben nicht durch den üblichen U-Wert feststellbaren - Wärmebedarf ist also die große Kunst. Die sinngemäße Anwendung der wärmespeicherberücksichtigenden keff-Werte und eine korrektere Beurteilung der Effizienz der wämreabgebenden Systembauteile (WW-Rohre, Heizkörper, erwärmte Hüllflächen bei Wandheizung, Deckenheizung und Fußbodenheizung kann da weiterhelfen. Sie ist leider nur mehr als selten, da dafür keine genormten Rechenregeln vorliegen. Folge: Brutale Überdimensionierung, Kostenmaximierung.
Was die Geothermie mit Wärmetauscher/Wärmepumpen-Technik zur Gewinnung von Warmwasser aus wesentlich kälteren Bodenwässern betrifft, liegt auch noch vieles im Argen. Nicht nur, weil es in Staufen (Baden-Württemberg) zu ungeheueren Bauschäden in Folge einer Erdsondenbohrung / Geothermie-Bohrung kam, bei der der anhydrithaltige Boden unter der Stadt in fantastischer Art und Weise vergipste, / sich in Gips umwandelte, dabei durch immense Treiberscheinungen in Bewegung kam, bis sich an hunderten von Stadthäusern zigmillionenteuere Bauschäden einstellten. In Basel kam es 2007 sogar gleich zu einem dollen Erdbeben (Richterskala 3,4!) infolge der Bohrungen in die Erdkruste.Bei der Ökostromerzeugung aus Wind und Sonne aber spottet der Aufwand von vornherein jeder Beschreibung. Sinngemäß: Aufwand zur Erzeugung, Vorhaltung und Regelung ausreichender Ersatzenergie bei Windstille und Nacht: 110 % aufwärts, Ertrag 100 %. Das geht nicht unendlich lange gut, deswegen crashen diese Unternehmen besonders gerne (Zitat 2002 aus meiner Lokalpresse im Frankenland: "Windpark Himmelreich fährt zur Hölle." Was glauben Sie, wie Ökoschlaumeier jammern, wenn ihre feine Ökoanlage jämmerlich verblasen wurde. Und wie wenig man es den davon profitierenden Geschäftsleitungen und Herstellern gönnt, ökomäßig sehr ordentlich abgezockt zu haben!).
Eine offenherzige Darstellung des Solarwahns gibt überraschenderweise ausgerechnet die Chefredakteurin Anne Kreutzmann im Editorial von Photon, Das Solarstrom-Magazin im Mai 2007, (Auszug): "100 Milliarden Euro für zwei Prozent Solarstrom? Die Kosten der Markteinführung geraten in die Diskussion. ... Denn für alle bis zum Jahr 2010 in Deutschland gebauten Photovoltaikanlagen müssen die Verbraucher diese Summe aufbringen - bei einem Solarstromanteil an der Gesamtversorgung von dann rund zwei Prozent. ... wenn der Zubau ungebremst weitergeht und die Vergütung weiterhin auf hohem Niveau bleibt. ... Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) (hat) vorgerechnet, dass bis 2010 Förderkosten in Höhe von 24 Milliarden Euro auflaufen werden ... allerdings mit hoffnungslos überholten, viel zu niedrigen Zubauzahlen für die letzten Jahre ... die allgemein anerkannten Zahlen aus der PHOTON-Netzbetreiberstatistik (in der Entwicklung fortgeschrieben) landen bei besagten 100 Milliarden Euro. Und es kann noch viel teurer werden, wenn das geschieht, was sich alle Freunde der Photovoltaik sehnlichst wünschen und wofür landauf, landab Hunderte Solarinitiativen hart arbeiten: dass nämlich der Ausbau noch viel schneller erfolgt. Dann ist auch die 100 Milliarden-Euro-Grenze schnell überschritten. Da hilft auch das Gegenrechnen mit vermiedenen externen Kosten der fossilen Energien, positiven Arbeitsplatzeffekten oder dem gedämpften Anstieg an der Strombörse nicht mehr weiter. Dazu sind diese Effekte viel zu klein. ... Sind die Nutznießer der vielen Milliarden darauf vorbereitet, dass diese Zahlen früher oder später öffentlich diskutiert werden? ... Die Umsatzrendite von Solarworld liegt inzwischen über der von Google, die von Q-Cells über der von Ebay. ...
Mein Kommentar: Na, mit solchen Renditen läßt sich doch die öffentliche Diskussion bestens steuern. Und vielleicht hilft sogar der/die eine oder andere Umwelt-/KlimaschutzpolitikerIn mit, die haben vielleicht auch noch etwas Bedarf zur Aufpäppelung der schmalen Abgeordnetendiät durch Ökoprofiteure ...Aus dem Solarrundmail14.4.03, in dem eine Anhebung der bisherigen Zwangseinspeisungsgebühr von ca. 50 auf 80 Cent gefordert werden - obwohl bekannt ist, daß alleine die bis 2010 installierte Solarkacke der Klimaschutzparasiten dem wehrlosen Stromkunden mittels Zwangssubvention über 100 Milliarden Euro aus dem fetten Kreuz leiert - dank Ökoschmarotzerei rund um Scheer und Konsorten:
"Betrachten wir doch einmal die bisherige Entwicklung ungeschminkt vom Standpunkt eines skeptischen Beobachters
aus:
Die PV ist zwar billiger geworden, gehört aber auch nach 13 Jahren staatlicher Förderung zu den teuersten
Techniken der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien überhaupt.
Solarstrom ist zehnmal so teuer wie Windstrom.
Die PV ist seit ihrer Förderung von Jahr zu Jahr gewachsen, aber die PV deckt zur Zeit noch nicht einmal 0,1% der
deutschen Stromversorgung.
Bei einer Fortsetzung der jetzigen jährlichen Zubauraten wird die PV in 50 Jahren nur etwa 2% der deutschen
Stromversorgung ausmachen."
Im elektro profi, bauverlag, Gütersloh, Ausgabe 04/2009 kann man auf den Seiten 34-35 unter "Goldesel für den
Nebenerwerb. 70.000 EUR/Jahr mit Solarenergie" recht genau nachlesen, zu welch abscheulichen Absonderlichkeiten
die ungeheuerliche Subventionspolitik der mit den parasitengleichen Ökolobbyisten paktierenden Bundesregierungen
führt, die dann dem ausgepowerten Ossiland in weiser Voraussicht eine ziemliche Masse Solarfabrikanten reigefördert
hat, um deren Zeckentum gegen Auslöschung durch das "Arbeitsplätze-für-arme-Ossis-Argument" auf immer
und ewig zu befestigen - Auszüge:
Solarenergie ... bietet ... lukrativen Nebenverdienst. Nachdem der Reitstall ... teurer als geplant geworden war,
entschied sich der Landwirt ... für die großflächige Installation von Solarmodulen. Er rechnet hierbei
mit einem jährlichen Gewinn von bis zu 70.000 EUR. Süddächer mit einer Neigung von 30° wären ...
optimal für eine Solarstromanlage. Bei dem Reitstall ... zeigen jedoch mehr als die Hälfte der Solarmodule
nach Norden, Osten oder Westen - bei Dachneigungen von 12 beziehungsweise 15°. Trotz dieser ungünstigen Ausgangsbedingungen
... Ertrag von rund 940 kWh pro kW. ... Solarmodule aus Cadmium-Tellurid ... (deren schwermetalldotierte
Dünnschichtzellen gegenüber Standardmodulen aus kristallinem Silizium 10 % mehr Ertrag bringen). (Der
Besitzer) nennt seine (Solarstromanlage) liebevoll "Goldesel". ... Täglich geht (der Solarbetreiber) in den
Wechselrichterraum und liest die Leistung und die CO2-Einsparung am Display ... ab. ... Künftig will er sich auch
mit anderen Landwirten über die Nutzung der Sonnenenergie austauschen. Viele Reitställe in der Gegend haben
Solaranlagen auf dem Dach. ..."
Ja, dieses Märchen vom Tischlein-deck-dich wurde gewißlich wahr bei den ges. gesch. Ökoparasiten. Da wäre einem ja jede Brucellose, Hühnerpest und sogar der Bandwurmbefall lieber als diese grassierende Klimaschutz-Tollwut-Seuche, gegen die leider kein Tierarzt helfen kann. Die Rechnung zahlen die Verbraucher und vor allem deren ärmere Schichten (offenbar Hartz-IV-Abschaum in Augen der höchst unsozialen Schmarotzereigesetze erlassenden Gesetzgeber). Wann wird wohl das Märchen mit dem Knüppel-aus-dem-Sack vervollständigt - und wer bekommt dann den Knüppel zu spüren - die Ökoabzocker, die alle abwehrgeschwächten, da entgotteten und nur dem schönen Herrn dieser Welt huldigenden Volksmaterialisten mit der Klimaschutz-Borreliose infizierten, oder wie bisher immer die Wehrlosen unserer durchkorrumpierten feinen Gesellschaft? Und wird es dann noch genug Geld geben, um den bauernschlauen Öko-Landwirten sahnebuttrige Solaranlagen-Stillegungsprämien auf dem brillantenbesetzten Silbertablett der Landwirtschafts-Subventionen zu präsentieren, um die sozialen Verwerfungen der Ökodiktatur auf die arbeitslosen Stromverbraucher polittypisch zu mäßigen? Fragen über Fragen, die sich sonst ja niemand zu stellen traut ...
Ein netter Beitrag für diese Seite, mit ironischem Seitenblick auf die abergläubischen Sonnenanbeter der Kirche und sonstige Perversionen (Schrecklinks: Photovoltaik-Demo auf Thüringer Kirche - mit PV-Imitat auf Norddach - teuflisch gut, ein söddenes Blendwerk! + Photovoltaikanlage auf der Goldenes-Kalb-Kirche in Zernin - Moses, hilf!)
Dr. Dietmar Ufer
Kosten der Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen
Die Stromerzeugungskosten in konventionellen Kraftwerken hängen wesentlich von den jeweiligen Technologien und
von den Brennstoffkosten ab. Damit sind sie mehr oder weniger eindeutig zu bestimmen:
- Kernkraftwerke: 2 Ct/kWh
- Braunkohlenkraftwerke: 2 Ct/kWh
- Erdgaskraftwerke: 3 Ct/kWh
- Kraftwerke mit deutscher Steinkohle: 4,5 Ct/kWh
Im Gegensatz dazu sind die Erzeugungskosten bei Photovoltaik-Anlagen frei wählbar! Entsprechend der grenzenlosen Ungebundenheit, die sie versprechen, hat jeder die Freiheit, sich die ihm genehmen Kosten auszusuchen:
1. 0,00 Ct/kWh (Franz Alt: "Die Sonne schickt keine Rechnung" (Die Welt, 14.08.2002)
2. "Nur Kosten für die Technik" (Hermann Scheer, Vortrag am 17. Juni 2003 in Leipzig)
3. 0,18 Ct/kWh oder jährlich eine Schachtel Zigaretten
pro Haushalt - für alle erneuerbaren Energien (Jürgen Trittin, Frankfurter Allgemeine, 13.11.2002)
4. 50 Ct/kWh (Einspeisevergütung lt. Erneuerbare-Energien-Gesetz)
5. 177 Ct/kWh (Realisierte Anlage auf dem Dach der Nikolaikirche in Leipzig bei 15 Jahren Amortisationszeit und einem Zinssatz von 6 Prozent/Jahr)
6. Bis 200 Ct/kWh(Unter Einbeziehung der Kosten für Wartung, Instandhaltung und Sicherung der
Reservehaltung)
7. Noch viel mehr! (Unter der Annahme, dass die energieintensive Herstellung der Solarzellen
ausschließlich mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen erfolgen würde - und nicht mit Strom aus profanen Kern-
oder Kohlekraftwerken)
Bürger, nun habt ihr die Freiheit zu wählen!
Leipzig, 30.07.2003
Ergänzung 24.6.04:
Photovoltaik-Anlage Nikolaikirche Leipzig
Auf dem Dach der Nikolaikirche im Zentrum von Leipzig wurde im Juni 2000 eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 5 kW in Betrieb genommen. Gefördet wurde die Anlage u. a. von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Sparkasse Leipzig und dem Regierungspräsidium Leipzig.
Auf einer digitalen Anzeigetafel lässt sich u. a. die augenblickliche Leistungsaufnahme und die Elektroenergieerzeugung seit der Inbetriebnahme im Juni 2000 ablesen.
Erzeugung - bis 23. Juni 2003: 10.514 kWh - bis 22. Juni 2004: 14.254 kWh
Jahresbenutzungsdauern:
- Kumulativ bis Juni 2003: 700 h/a (8,0 % des Jahres) - Juni 2003 bis Juni 2004: 748 h/a (8,5 % des Jahres)
- Kumulativ bis Juni 2004: 713 h/a (8,1 % des Jahres)
(Der über dem Durchschnitt liegende Ertrag 2003/2004 ist auf den "Jahrhundert"-Sommer zurückzuführen.)
Investitionskosten: 120.000 DM, d. h. 24.000 DM/kW. (Angaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von St. Nikolai, Superintendent Vollbach)
Kapitaldienst: 2,52 DM/kWh bzw. 1,26 EUR/kWh (angenommene Amortisationszeit von 20 Jahren und Zinssatz von 4 %/a)
Nicht einbezogen sind Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie die Kosten für die Absicherung der Regelleistung (Reserveleistung).
Aus einer Forsa-Umfrage vom 3.11.03 im Auftrag des Solarfördervereins:
"Wo sollen Solarzellen Ihrer Meinung nach in Deutschland angebracht werden? Nennen Sie bitte ALLE Möglichkeiten, denen Sie
zustimmen können!
Ergebnis: PV zu
- 87 % auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden
- 70 % an Lärmschutzwänden (z.B. an Autobahnen)
- 34 % auf freien Landflächen
- 2 % überhaupt nicht"
Und was machen die gierigen Ökoheuchler? Sie ködern sich nach unseren doofen Volksvertretern für ihre "Bürgersolardächer" (gemeinschaftsschädigende Subventionsparasiten sollte man diese geldgeilen Bürger besser nennen) nun auch unsere tierquälerischen Massentierhalter für Biogas aus Scheiße (eine Erfindung der Nazis, angewandt auch in Auschwitz, hieß damals "Klär- und Faulgasgewinnungsanlage" und entgaste die abartigen Durchfallmengen der armen kranken Häftlinge) und andere Schlau"bauern" mit brachen Naturflächen. Mit diesen Typen kleistern sie unsere Landschaft nach den Windrotoren mit PV-Großanlagen zu. Damit wird der Bürger endgültig zur Stromsau gemacht und die Natur geht weiter hobbes. Von den Ortsbild-, Dach- und Wandverschandelungen gar nicht zu reden. Und die Güllegasanlagen produzieren fleißig die tatsächlichen (?) Klimakillergase Ammoniak und Methan. Natur-, Denkmal- und Klimaschutz heute.
Die Bürger-Solarkraftwerke benutzen dabei die Kommunaldächer in besonders raffinierter Weise:
- Sie beanspruchen öffentliche Flächen für ihre private Abzocke - kein Metzgermeister dürfte ja in der umsonst genutzten Rathaushalle seine Würste verkaufen.
- Sie verweigern sich dem Unfallrisiko, das dabei entsteht.
- Sie übertragen das Risiko am Bauwerk betr. Beschädigungen bei Installation und während der Nutzung sowie die Verkehrssicherungspflicht während Wartung und Reparatur der Gemeinde.
- Der Abbau, der Rückbau des ursprünglichen Zustands und die Entsorgung nach Ablauf der Lebensdauer wird der Gemeinde aufgebürdet. Dabei ist der BINE-Projekt-Info Nr. 6/98 über das meist verschwiegene Problem der Gefährlichkeit der PV-Anlagen mittels in Solarzellen dotierten Schwermetallen (Bor, Al, Ga, In, P, As, Sb) und ihrer Halbleiterschicht (Cadmiumsulfid, Selen, Tellur, Cu) zu entnehmen:
"Betrieb: [...] Bei möglichen Störfällen, d. h. Bränden und Glasbruch kann es zu einer Freisetzung von [toxischem] Cd, Te und Se in die Luft bzw. den den Boden kommen. [...]
Entsorgung: Aufgrund der experimentellen Befunde ist eine Deponierung von CdTe-Modulen derzeit nicht möglich. eine Entsorgung von CdTe und CIS-Modulen über die Müllverbrennung ist, da Dünnschichtmodule kaum brennbare Materialien enthalten, nicht mit einer Reduzierung der Abfallmenge verbunden. [...]
Auch die sonstigen Details der Herstelllung von Solarmodulen sind oft wenig apetittlich: In der herkömmlichen Produktion von Silizium_Dünnschicht-Modulen liefern Stickstofftrifluorid oder auch Schwefelhexafluorid das sogenannte aktivierte Fluor. Damit werden die Ablagerungen des Siliziums in den Abscheidekammern für die hauchdünnen Solarschichten gelöst und die Kammern gereinigt. diese beiden Fluoride haben nun ein mehr als zehntausendfach höheres Treibhauspotenzial als CO2 - wenn man nun schon an den Treibhauseffekt glauben will. Peinlich, peinlich. Und nur ganz wenige Hersteller haben das Verfahren auf Fluorwasserstoff umgestellt, der dann wieder seine eigene Problematik entfaltet, aber immerhinque...Recyclingverfahren und Ergebnisse: PV-Module enthalten eine Vielzahl verschiedener Materialien und Beschichtungen, so daß an ein Recyclingverfahren sehr hohe [=kostenträchtige] Ansprüche gestellt werden müssen."
- Das Insolvenzrisiko der Betreiber ist meist nicht geregelt.
- Wo sind die eigentlich nur mit Bankbürgschaft abzusichernden Risiken der Gemeinde verblieben?
Bei all diesen Problemen müßte die Gemeinde vertragliche, bürgschaftsgesicherte Regelungen anstreben, um nicht nur die Nachteile der Solarabzocker aufgebürdet zu bekommen. Und wie sieht es mit einer Abgabe für die freche Nutzung des kommunalen eigentums für private Gewinnerzielung aus? Doch, wer baut dann das Bürger-Solardach?
Wobei der gemeinste Zug wohl darin liegt, daß mit dem schwankenden Ökostrom die Strommonopolisten in ihrem Versorgungsgebiet den Wettbewerb (Temelin, EDF) draußen halten: Der Regelenergiebedarf für die Schwankungsbereiche wird damit maximiert, er kann nur in der Versorgungszone wirtschaftlich eingespeist werden. Die Auslandskonkurrenz kann damit nicht mithalten. Deswegen ist Öko, Windradbau und Solaranlage Sache der hiesigen Atom-Monopolisten, nicht der Naturschützer! Ätsch.
Die ganze Öko-Dürftigkeit der Kirche und Denkmalpflege liefert dann "Solar auf Denkmälern" (in: bauen mit holz 9/2002):
"... Bewahrung der Schöpfung ist unaufgebbarer Bestandteil christlichen Glaubenszeugnisses. Für Solaranlangen auf den Gebäuden der Kirchengemeinden geht es daher nicht um "ob überhaupt", sondern lediglich um die Entscheidung hinsichtlich "wo und wie". ... Dr.-Ing. habil Böhme, Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen
... Die Kirche wird mit modernster Technik (Solarmodule) bebaut, um regenerative Energie zu erzeugen, die die Schöpfung bewahrt. Sie ist zugleich ein Symbol für christliches Handeln, das "himmlische Energie" in "Kraft für den Alltag" umwandelt. Wir sehen die Solaranlage auch als aktiven Denkmalschutz. ... Trotz des Verbots des Denkmalamts wurde auf dem Kirchendach zunächst eine eine 1kWp Solaranlage gebaut - als prophetische Vorwegnahme der Genehmigung durch das Denkmalamt. ... durch Presse, durch kirchliche, politische und öffentliche Fürsprecher unterstützt, teilte das Denkmalamt am selben Tag noch die bevorstehende Genehmigung mit ... Pfarrer Hasenbrink, Gemeinde Schönau/Schwarzwald
... versuchen die Kirchen ein Zeichen zu setzen, indem sie danach streben, erneuerbare Energien zu nutzen. ... Pfarrer Johannes Osterholt, Kath. Pfarrei St. Antonius, Dresden
... In Kenntnis der bevorstehenden energetischen Revolution vertrete ich als Architekt im Dienste der evangelischen Kirche der Pfalz die Ansicht, dass man auch bei der Denkmalpflege von einem absoluten Verbot der Installationen von Photovoltaikanlagen auf allen denkmalwürdigen Kirchendächern absehen sollte. ... Lothar Reif, Dipl.-Ing. Architekt, Mitarbeiter in der Bauabteilung der evangelischen Kirche der Pfalz, stellvertretender Abteilungsleiter
... Denkmalpflege versteht sich in der Schonung von Ressourcen und in der Nachhaltigkeit als Beitrag zum Umweltschutz. Es bestehen also keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen alternative Energiegewinnung. ... Dr. Bernd Vollmar, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München
... Die Nutzung solarer Energie ist ein sinnvolles, möglicherweise lebensrettendes Vorhaben, also wohl die Zukunftsaufgabe unserer Gesellschaft. ... Dr. Ulrich Kerkhoff, Landesamt für Denkmalpflege, Rheinland-Pfalz, Mainz"
Hätten Sie gedacht, daß die beiden letzten Denkmalamtsstellungnahmen dann im Kontra-Aber münden? Mein Strategietip: Immer feste druff auf den Ökowahnsinn, und dem Teufel nie den kleinen Finger reichen! Ein bißchen schwanger ist kein Gewinner-Konzept!
Eine Aktualisierung zu den Netto-Produktionskosten der Energie 2010, zuzüglich Netzkosten 6 Cent/kWh
(Quelle: Prof. Dr. Hans-Günter Appel, Schortens):
Atomstrom ca. 2,5 Cent/kWh
Strom aus Kohlekraftwerken ca. 3,5 Cent/kWh
Windstrom an Land nach dem EEG 9 Cent/kWh
Off-Shore Windstrom 20 Cent/kWh (davon 15 Cent Einspeisevergütung, 5 Cent Transport)
Solarstrom deutlich über 30 Cent/kWh
Haushaltsstrom ca. 23 Cent/kWh
Und was macht "unsere" Bundesregierung? Sie unternimmt alles, um den Strom zu verteuern, garniert mit Lügen rund um
die angebliche Klimaschutzwirkung ihrer an asozialem Effekt wohl kaum zu überbietenden
Stromverteuerungsmaßnahmen. Und warum? Weil es ham gar gerne die Herren der Konzerne! Allet chlor? Soll so vielleicht
das Wohl des deutschen Volkes vermehrt werden? Da müssen wir aber sehr christlich denken. Und zwar an den Reichen
Jüngling, dessen erlösungsbedürftige Brüder und Schwestern wir sind. Als der gute Mann unseren
Herren Jesus Christus traf, fragte er ihn freimütig (nach Markus 10): "Guter Meister, was soll ich tun, um das
ewige Leben zu erben?" Jesus antwortete in seiner uns älteren noch bekannten Selbstironie: "Was nennst du mich
gut? Niemand ist gut als Gott allein! Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du
sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine
Mutter ehren!«" Ja, da hätte unsereiner schon Probleme mit, denn wir beide wissen, wie oft wir gegen diese recht
simplen Gebote schon verstießen haben und täglich neu verstoßen. Nicht so aber der gute reiche Jüngling:
"Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an." Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu
ihm: "Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel
haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!" "Aha, so einfach ist das!", sagte sich die deutsche
Wahlbevölkerung und wählte sich aus den übelsten zur Wahl stehenden Parteien ihre Zwingherrlichkeiten
und wegen Gender auch genug Zwingdämlichkeiten, die uns beim Verkaufen helfen. Und uns gleich selber mit verkauften -
leider nicht zugunsten der Armen (sind ja alles möglich, bestimmt aber keine ehrenwerten Christenleut, oder?),
sondern zugunsten der Reichen. Und schaunsemal, wer dieses Verkaufsgeschehen am meisten medial unterstützt:
Ökozecken, Solarparasiten, windige Geschäftemacher, Politdeppen, Grüne Tröpfe, Lohnschreiber
und Gossenjpournalisten, Brotgelehrte, private Wohlstandsvermehrer durch öffentliche Verelendung usw. usf. - in
einen dieser Töpfe dürfen Sie die Propagandisten der Energieabzocke von mir aus gerne reinwerfen. Die ewige
Seligkeit ist diesen allen wurst wie sonstwas, die irdische Bereicherung aber nicht. Ganz im Gegensatz zu uns beiden,
gelle? ;-)
Ein Beispiel für die Solarabzockwerbung gefällig? Bitteschön, das erreichte mich im August 2010
(anonymisiert, Textschreckfarbe und Großformatschrift weggelassen):
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Solarstromrendite in Gefahr
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Die Sache eilt!
Mit sonnigen Grüßen aus xxx
xxx Online Team"
So funktioniert der solare Schwindel aktuell:
Es werden im Rahmen der Neu-Installation von alten Heizungsanlagen neue Heizungsanlagen in Kombination mit Solaranlagen angeboten und verkauft mit dem Werbetrick, eine "solare Heizungserneuerung rechnet sich", man könne 1000 Euro Energiekosten im Jahr sparen.
Der doofe Kunde glaubt, dass er insbesondere durch die Solaranlage 1000 Euro Energiekosten einsparen könnte. Wo doch wenigstens nach seiner Kenntnis die Sonne (noch!) umsonst scheint. Zumindest am Tag. Wenn grad keine Bewölkung vorherrscht.
Die Werbe-Aussage "rechnet sich" macht natürlich nur für die Solaranlage Sinn.
Die Wahrheit sieht aber so aus (fragen Sie ruhig nach):
920-940 Euro Energiekostenersparnis soll durch die neue Gasbrennwertanlage erwirtschaftet werden (pure Fiktion, die alte Heizung hat max. 10% Abgasverlust, die neue min. 6%, Gewinn durch Austausch max. 4%, das sind max. 40 EUR je 1000 EUR Jahresheizkosten, damit ist kein wirtschaftlicher Kesselaustausch zu finanzieren, deswegen: EnEV-Befreiungsantrag stellen!), da diese durch neue Technik angeblich effizienter und wirtschaftlicher arbeitet als die alte Heizungsanlage und nur ca. 60-80 Euro würden durch die Solaranlage für die Trinkwassererwärmung an Energiekostenersparnis erwirtschaftet - und dafür soll man 4.000-5.000 Euro für die Solaranlage bezahlen...um fiktive 60-80 Euro zu sparen. Da langt man sich an den nicht mehr vorhandenen Kopf und möchte schon wieder mal denken (was ohne Kopf ja auch nicht mehr funktioniert und man sich eh nicht trauen würde): "Deutschland erwache".
Anders rum: Die Solarbetrüger behaupten, man solle bei Erneuerung der Heizungsanlage eine thermische Solaranlage mit erwerben, um 60 % Energie zu sparen. Solar lassen sich aber bestenfalls nur 60 % der Energie für die Warmwasserbereitung (denken Sie an das sommerliche Duschen) bereitstellen. Die Warmwasserbereitung ist aber nur ca. 20 % des Wärmebedarfs im Heizsystem. 60 % davon ist also nur 12% des gesamten Wärmebedarfs. Pro 1.000 EUR Heizkosten im Jahr also nur 120 EUR. Damit ist eine Solaranlage nie zu finanzieren. Punktum.
An diesem Tag brauchte der glückliche Besitzer dieser so hoch geförderten Solarernte-PV-Anlage auf
seiner Bauernscheune bestimmt nicht heizen. Übrigens: Elektroschäden sind die häufigste Brandursache. Auch an Kirchen und sonstigen Baudenkmälern.
Als die wohl größte Gefahr für Photovoltaikanlagen gelten - nur in Insiderkreisen bekannt! -
Überspannungsschäden. Die Anlagen erzeugen im Generatorkreis Gleichstrom, damit funktioniert der übliche
Schutz gegen Überspannung eben nicht. Offenbar ein den Elektromonteuren unbekanntes - aber wichtiges - Detail.
Überspannungen entstehen beispielsweise durch Blitzeinschläge - auch in weiter Ferne der Anlage, denn die dabei
entstehenden extrem hohen Spannungen kriechen in Blitzeseile über den Erdboden / das Erdreich in den Keller, das
Stromnetz und die Photovoltaikanlage. Auch die elektromagnetischen Felder beim Blitzschlag und im Vorfeld des Gewitters
können zerstörerische Überspannung in der Stromanlage und der Solaranlage verursachen. Über 1000
Volt sind da keine Seltenheit. Und rund 45 Prozent der Schadensfälle an Solaranlagen sind auf elektromagnetische
Überspannung im Photovoltaiksystem zurückzuführen (Quelle: Mannheimer Versicherung).
Depperte Elektromeister gehen davon aus, daß die üblichen Schutzeinrichtungen / Schutzvorkehrungen gegen
Überspannung in den Wechselrichtern ausreichen, um Überspannungsschäden in der PV-Anlage zu verhindern.
Dem ist nicht so.
Nur aufwendige - und besonders bei Großflächen / Groß-PV-Anlagen doll teure Schutzvorkehrungen
bringen die ausreichende Sicherheit - wenn alles gutgeht und die hier einzusetzenden Varistoren aus Zinkoxid ihren
Geist aufgeben. Nicht nach der neuesten Blitzschutztechnik errichtete PV-Anlagen lassen dann im Normalbetrieb
Leckströme fließen, die zum Kurzschluß führen könnten, wenn das nicht durch thermische
Abtrennungvorrichtungen verhindert würde, die ihrerseits temperaturabhängig den Kontakt zum Solargenerator
unterbrechen - doch dann ist auch der Überspannungsschutz futsch.
In diesem Ablauf kann es auch zu Lichtbogen-Bildung kommen, da bei den anfallenden Extremspannungen die Luft
leitfähig wird. Am Tagbetrieb, wenn die Solaranlage sollgemäß Strom im Gleichstrombetrieb liefert,
steht der Lichtbogen schön vor sich hin - im systematisch gegebenen Unterschied zu Wechselstromanlagen, bei der
nach Umpolung der Lichtbogen zusammenbricht / erlischt und dann wegen Spannungszusammenbruch nicht mehr entstehen kann.
Und dann? Ja - im Lichtbogenfall und bei Kurzschluß kann dann die PV-Anlage das Abfackeln des Wirtsgebäudes
auslösen. Dumm gelaufen, heißt es dann seitens des Elektroheinis, der schwer für seinen PV-Pfusch zu
belangen ist und sich schon in Angesicht der brennnenden Bude wieder die Hände warmreibt, da die
Brandversicherung ja nicht nur das verbrannte Gebäude, sondern auch die zerschmolzene Solaranlage ersetzt. Ein
Schelm, der Böses dabei denkt. Und selbst wenn mann neueste Schutztechnik einsetzt, gibt es eben auch dabei Konstellationen,
die jedes Schutzsystem ausfallen lassen. Flieg, PV-Käfer, flieg ... (Nach einem Artikel in "Photovoltaik" 08/09)
Auf Riesenprobleme und ungelöste Sicherheitsfragen beim Brandschutz und bei der Entsorgung von PV-Anlagen
verweisen auch die Informationen auf diesen Links (Zusammenstellung Werner Eisenkopf):
Durch die Kombination von Gasbrennwertanlage mit Solaranlage merkt der getäuschte vertrauensselige Verbraucher den nahezu perfekten Betrug nicht, da er die Effizienz der Solaranlage durch diese "Vermischung" der Heiztechnik (Solar mit Gasbrennwert) nicht nachvollziehen kann. Wollt ihr den totalen Öko? Aber ja, wie immer.
Siehe auch Dokument A.273 auf www.solarkritik.de und people.freenet.de/solarkritik/solarkritik9.pdf
Doch nach diesem kleinen Ausflug in die Solarlandschaft wieder zurück zum Heizen und Temperieren: Bei gewisser Bauherrnbereitschaft zum experimentellen Bauen und zur ggf. erforderlichen Nachrüstung nach den Erfahrungen des ersten Betriebsjahres gelingt auch der Einsatz besonders wirtschaftlicher Temperieranlagen. Hier steht der Planer in verschärfter Aufklärungs- und Beratungspflicht, um bei seinem Bauherrn übertriebene Erwartungen mit vorprogrammiertem Enttäuschungspotential zu vermeiden. Nach detaillierter Planung und Ausschreibung kann übrigens jeder verläßliche Heizungsbauer solche Anlagen bauen. Auch die Heizzentralen sind vertraute Technik. Ingenieure und Bauphysikgläubige haben es da nicht so leicht - es muß radikal umgedacht werden. Wer macht das schon gerne? Und Anfänger machen - wie wir alle - Anfängerfehler. Oft müssen diese dann mühsam ausgebadet werden, manchmal in sehr heißem Wasser...
Und nur zur Versöhnung: Selbstverständlich ist es aus Umweltschutzgründen sehr sinnvoll, neue Energiespartechniken und Abfallvermeidungstechniken zu entwickeln und einzusetzen. Das sage ich gerade mit mehr als 30jähriger Mitgliedschaft im bayerischen Bund Naturschutz BN e.V.. Für Naturschutz und Umweltschutz jedoch geradezu gewissenlos Pseudotechnologien zu entwickeln und zugunsten der Ökoprofiteure zu bevorzugen, und die damit verbundenen - genau gegenteiligen - Auswirkungen auf die Natur, die Gesellschaft als Ganzes und leider auch den Verbrauchergeldbeutel widerspruchslos hinzunehmen, und dafür die altbewährten und erwiesenermaßen wirtschaftlichen Energiespartechniken auf den Müll zu werfen und nicht weiterzuentwickeln - dagegen bin ich gerade als Naturfreund, Denkmalfreund und meinetwegen auch grün-moderner Liberalkonservativ-Sozialist mit aller Entschiedenheit. Und Sie?