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Der Schwindel mit der Wärmedämmung- Kapitel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

"Zum Fegfeuer" Der etwas andere Klosterladen





Die Temperierung der Gebäude-Hüllflächen 23

Temperierung Start - Kapitel 1 - Referenzschreiben eines Lesers zum Temperiereffekt 2 - Seit wann gibt es Temperierung? / Die Sauerei mit der Kirchenheizung 3 - Richtig oder falsch Heizen in der Kirche - Orgeln und Heizung 4 - Strahlungsgeschichtliches 5 - Der Umschwung pro Temperierung 6 - Wie funktioniert Temperierung? / Wirkprinzip Wärmestrahlung / Trocknungseffekt / Wärmeverlust: Konvektion kontra Strahlung 7 - Sachverständigengutachten über die Mängel der Temperieranlage (Auszug) / Gesetzgeber zur Anwendung EnEV bei Strahlungsheizung - Auslegungsfragen 8 - Energieverluste? Zur Dämmung temperierter Wände / Neon-Analogon 9 - Feuchte und Temperatur an der Wand 10 - Schwedenofen, Kachelofen, Lüftungsanlage + Klimaanlage - Vorhof zur Hölle? 11 - Temperiererfolg gegen feuchte Wände und nasse Mauern / Trockenlegung 12 - Großraum, Schloß, Kirche, Saal: Übliche Fehleinschätzungen und Kaputtsanierung 13 - Temperieren im Großraum - Kirche, Saal und Halle 14 - Temperierung und Hygiene 15 - Bauteilkorrosion als Folge des Warmluftstroms - Wartungsintervalle und Heiztechnik 16 - Temperierung mittels Rohr oder Kleinkonvektor/Sockelleiste/Heizleiste/Fußleistenheizung 17 - Projektbeispiele / Schloß Veitshöchheim 18 - Einbau von Temperieranlagen - Technische Hinweise 19 - Konfiguration und Bemessung der Temperieranlage 20 - Strahlungsheizung und Fensterkonstruktion 21 - Prof. Dr. Claus Meier: Glas und die elektromagnetische Strahlung / Die Tragödie der Strahlung in der Heiztechnik - Humane Strahlungswärme 22 - VDI-Richtlinien, DIN-Norm und falsche Prüfberichte 23 - Energieerzeugung und Wirtschaftlichkeit - Probleme der Ökoenergieen 24 - Erhaltung und/oder Umbau bestehender Heizsysteme / EnEV-Befreiung gem. § 25, Nachtabsenkung, Glas+Strahlung, Brennwert-Technik
25 - Bauwerkstrocknung nach Überschwemmungs- und sonstigen Durchfeuchtungsschäden / Weitere Informationen


Energieerzeugung und Wirtschaftlichkeit - Probleme der Ökoenergieen

Solarstrom kann ja soooooooo toll sein!

Fangen wir mal mit dem Positiven an: Na gut, Solarstrom hat selbstverständlich wie alle Dinge zwei Seiten. Daß man mit Solarzellen im Outdoorbereich bzw. dort, wo es absolut keine Steckdose für das Handy, iPhone, PDA, das Laptop, den Akku-Rasierer, MP3-Player (iPod), Radioapparat, Navigationsgeräte, Videokamera und Digitalkamera / Digital-Fotoapparat und Taschenrechner für das Trekking oder sonstwie auf Reisen zur Verfügung hat, sind mobile Solarmodule bzw. ein mobiles Solar-Ladegerät mit Solar-Akku das Mittel der Wahl und sozusagen lebenswichtig, teils auch überlebenswichtig.

Und wer als Reisender schon mal mit einem leeren Handy-Akku blöd herumgestanden ist, beim Wandern, Bergwandern, Bergtour, Wüstentour oder im Urwald Amazoniens, auf Fluß, See oder Meer, Radtour, Reittour, Kanutour oder Paddeltour, beim Campen / Camping oder mit defektem Wohnmobil, der weiß genau, was es bedeuten würde, dann eine Solarzellenanlage als faltbares oder rollbares Solarmodul / Solarpanel / Solar-Faltmodul auf Basis der Dünnschichttechnologie CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) oder a-Si (amorphes Silizium) zu haben, aus der man seinen notwendigen Strom zum Betrieb der schönen modernen Gerätschaften aufladen / zapfen / nachladen kann. Freilich nur tagsüber bei Sonne am Himmel. Fazit: Mobile Solarmodule dienen einem guten Zweck und sind - dort wo alle anderen Stromquellen versagen bzw. fehlen - unersetzbar und deswegen eine prima Sache, jawollja! Beispiele für solch netten Solar-Schnickschnack:


Auch im Gartenbereich / Außenbereich können solarbetriebene Lüfter für das Gartenhaus oder Gewächshaus und als Solar-Lampe / Gartenlicht / Gartenlampe / Gartenleuchte / Außenleuchte / Lichterkette / Garten-Strahler, als Treppenbeleuchtung oder Wegbeleuchtung / Außen-Belichtung bzw. Lampe für draußen, auch als Wandstrahler mit Bewegungsmelder oder als Solarkappe / lichtspendende Solarcap / Solar-Schirmmütze strahlend gute Dienste leisten. Sogar als Solarpumpe für den Gartenteich kann man die sonnigen Helferlein einsetzen - vielleicht auch bald in edlem Gartenzwerg-Design mit ständigem Auf und Ab des rechten Armes zum römischen Gruß ;- ) Ja, hier zeigen sich eben genau die Autarkie-Vorteile, die die Solartechnik als ökogrünbraune Insellösung / im Inselbetrieb eben mal unbestritten hat. Auch hierzu einige Beispiele:

Mal was anderes zum Heizen mit Strom

Bekanntermaßen etwas problematischer im strombenachteiligenden EnEV-Umfeld ist aber der Einsatz von elektrischer Heizenergie (wie auch bei konventionellen Anlagen). Hier sind aber durchaus konkurrenzfähige, ja wirtschaftlich besonders vorteilhafte Lösungen denkbar. So können Temperieranlagen in Objekten ohne Platz und Investitionsmöglichkeit für Heiztechnik, Kessel, Kamin und Brennstofflager mit Elektroenergie zu günstigen Heiztarifen sinnvoll versorgt werden. Dabei ist die vergleichsweise preisgünstige Ausstattung mit demnächst wegen verbrecherischer Klimaschutzgesetzgebung weiter benachteiligten elektrischen Wärmestrahlersystemen bzw. Elektro-Direktheizungen (sog. Marmorheizplatten, Heizspiegel, Heizgläser, Heizmatten, Heizkabel) der vorzugsweise konvektiven, auf erhitzter Umluft / Heizluft beruhenden Elektro-Nachtspeicherheizung vorzuziehen.



Aus Objektschutzgründen (Vermeidung wasserführender Systeme im gefährdeten Umfeld, Vermeidung leitungsbedingter Eingriffe, nur temporärer Wärmebedarf z. B. in ungeheizten Obergeschossen über den Winter, lokaler Kondensatschutz für schimmelanfälliges Inventar wie Orgeln, Ledertapeten, usw.) können elektrische Heizsysteme wie Strahler mit reduzierter Oberflächentemperatur und Heizkabel fallweise sinnvoll sein. Hier heißt es eben abzuwägen - zwischen wirtschaftlichen, technischen, gesundheitlichen und auch denkmalschutzbedingten Anforderungen. Ein sachgerecht - ohne Überhitzungs- und übertriebene Austrocknungseffekte - geregeltes und bemessenes Heizkabelsystem, mit Kalkmörtelleiste reversibel in der Stuckgesims-Deckenkante integriert oder im Orgelgehäuse an Konstruktionsteile angeheftet, ist für manche Fälle durchaus "das Gelbe vom Ei".

Und auch eine Stromheizung / Elektroheizung / Marmorheizung / Heizstrahler-Heizung kann ja sehr kostengünstig abschneiden, wie entsprechende Vergleiche zeigen. Sieht man nur die Kilowattpreise oder die in der Wärmebedarfsberechnung irrerweise ungünstig angesetzte Primärenergie-Aufwandszahl von 2,7 an, wird eine Stromheizung natürlich nie günstiger als das Heizen mit Öl, Gas, Kohle und Holz sein. Diese Sehweise und hier ansetzende Argumentation taugt aber nur aus Sicht der konkurrierenden Heizlobbyisten, denn die außerhalb unserer Landesgrenzen anfallenden Energieaufwendungen für Gewinnung und Transport von Gas, Kohle und Öl lassen siech naturgemäß niemals korrekt in die Primäraufwandszahl einkalkulieren. Wieso dann also nur Gas und Öl mit dem Primärenergiefaktor von 1,1 bevorzugt werden, wird ein Rätsel bleiben, das nur ein Blick hinter die lobbykorrumpierten Kulissen unseres Gesetzgebers auflösen kann. Entsprechender Blödsinn tritt auch im Bereich des Autoantriebs aus Sicht der Regierung zutage. Denn hier soll auf einmal das Elektroauto - also das mindestens teilweise mit elektrischem Strom betriebene Auto - zukunftsweisend sein und höchstsubventioniert werden.

Kann es eigentlich mehr Widerspürche geben als beim Umgang unserer Volksvertreter mit dem Energiethema? Was meinen Sie? Und lassen sich die energiepolitischen Widersprüche eigentlich besser auflösen als mit dem Modell "Politik korrupti"?

Entscheidend bei der Heizungsbetrachtung wäre, wie der Gesamtpreis eines Heizsystems als Summe aus der Gesamt-Investition / den Investitionskosten / Herstellungskosten / Baukosten und den tatsächlich anfallenden Betriebskosten ausfällt.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, daß bei der elektrisch betriebenen Direktheizung - egal ob mit elektrisch versorgten Strahlplatten / Wärmewellen-Geräte / Marmorplatten-Stromheizungen oder anderen strombetriebenen Direktheizungssystemen - keinerlei Kosten zum Schornstein / Kamin hinausgeheizt werden, keinerlei nennenswerte Wärmemengen / Abwärmemengen / Heizwärmeverluste in den stromzuführenden Elektrokabeln stecken bleiben und - vor allem wie bei Heizrohren unter Putz - über die Wärmeleitfähigkeit der Mauer leider auch schnell den Weg nach draußen finden und dort die kalte Winterlandschaft auf Ihre Kosten erwärmen (sog. menschengemachte globale Erwärmung im eigentlichen Sinne des Sprachgebrauchs)?

Nein, beim Stromheizen mit Elektroheizsystemen ensteht und bleibt die Wärme genau, wo sie sein soll:

Nur beim Heizgerät / Heizkörper, das / der die teure Wärme genau dort abliefert, wo sie warm machen soll! Ein entscheidender Unterschied zur heizungstechnischen Konkurrenz, der bei Unterputzstromheizungen oder elektrischen Fußbodenheizungen natürlich schon wieder entfällt, da dort die bekannte Systemträgheit - wie bei allen überdeckten Unterputz- / Unterflur / -Fußboden-Heizsystemen ein Maß der Energievergeudung und Heizenergieverschwendung ist.

Und es kommen noch weitere Kostenvorteile bei Elektroheizsystemen ins Spiel:

Keine ekelhaften Kaminkehrerkosten und auch keine irren Kosten für die Einlagerung von Öl, Pellets, Gas oder Holzhackschnitzel bzw. die Herstellung, Vorhaltung und Wartung / Instandhaltung von Lagerräumen und Kellerbunkern und Tankräumen und Tankanlagen und/oder Lagersilos und Lagerschuppen.

Auch das Verlegen, Montieren, Inbetriebsetzen und Instandhalten von elektrischen Heizungen hat gewisse Vorteile gegenüber den heizrohrbasierten Systemen, die im immer gegebenen Einzelfall beachtet sein wollen:

Kein Lochfraß, keine Korrosion (Rostschäden), keine Mängel und Leckagen in der Löhtnaht / Schweißnaht oder der Preßfitting-Verbindung, keine nachträgliches Lecken der doch so erfolgreich mit Luft abgedrückten Heizrohrsysteme, keine Wasserhavarie, kein verrosteter Heizkessel, keine verstopften Düsen / Brennerdüsen, keinerlei hydraulischen Probleme wie mangelhafter hydraulischer Abgleich der wasserführenden Heizsysteme, keine Behaglichkeitsstörungen durch unterversorgte Heizkörper udn was da alles noch passieren kann udn eben sorgfältigste Planung und Ausführung erfordert, oder ...

Und gerade wenn es ans Auswechseln der einst als Vorzugsvariante / Behelfslösung mangels Heizenergielager oder Gasanschluß gewälten Nachtspeicherheizung / der Nachtspeicherheizgeräte / Nachtspeicheröfen geht - egal ob nun asbesthaltig oder nicht - vielleicht aus Gründen der unerquicklichen und teils nicht ausreichenden Wärmeabgabe durch täglich heißes und surrendes Gepuste und nächtlich ächzendes Geknackse - was gäbe es denn da für bessere und wirtschaftlichere Lösungen als eine Elektrodirektheizung bzw. Stromdirektheizung, da doch die Verkabelung schon existiert und meist auch ein passabler Heizstromtarif? Und notfalls kann ja auch mal zu einem günstigeren Stromanbieter gewechselt werden, der eben einen günstigeren Heiztarif / Stromtarif anbietet. Soll es ja immer noch geben, selbst wenn ein Atomkraftwerk oder auch postsowjetische Kellerradler dahinterstehen.

Warmwasserheizung mit Strom?

Durch ausreichenden Pufferspeicher, vielleicht ergänzt mit Zusatzheizsystem, sind auch elektrisch versorgte Warmwasserlösungen machbar, die ungünstige Stromtarife nur in geringstem Umfang nutzen müssen. Gerade für nur temporär genutzte Bauwerke können so betriebstechnisch und wirtschaftlich interessante Lösungen entwickelt werden, die die Vorteile einer Hüllflächentemperierung ungeschmälert bieten. Da der Energiemarkt ständig in Bewegung ist, sind aber meistens aktuelle wirtschaftliche Analysen erforderlich, um Tarifbedingungen und Preisbewegungen am Öl- und Gasmarkt in Beziehung mit der jeweils erforderlichen Anlageninvestition zu setzen. Auf jeden Fall braucht man aber vor ausgehenden fossilen Energiereserven keinesfalls Angst zu haben, diese marktbeeinflussende Panik ist geschürt und hier kann man deren Widerlegung studieren.

Ökostrompreis, quo vadis?

Erst mal ein Hinweis auf die Leistungsdichte der unterschiedlichen Energieliefertechniken, ein unschlagbarer Hinweis auf deren Wirtschaftlichkeit (insbesondere, wenn man weiß, daß die Entsorgungsfrage des Uranabfalls schon längst als gelöst betrachtet werden muß (Stichwort "Transmutation"):

* Wasserströmung (6 m/s) 108 kW/m2
* Sonnenstrahlung weniger als 1,37 kW/m2 (Mittel BR Deutschland 0,11 kW/m2)
* Windströmung(6 m/s) 0,13 kW/m2
* Gezeitenströmung (Mittel) 0,002 kW/m2
* Erdwärme 0,00006 kW/m2
* Öl (Heizflächenleistung eines Kessels) 20 - 30 kW/m2
* Kohle (Wärmestromdichte an der Berohrung im Dampferzeuger-Brennraum eines Kraftwerkes) 500 kW/m2
* Uran (Wärmestromdichte am Brennelement-Hüllrohr eines Kernreaktors) 650 kW/m2
(nach ef-Forumsbeitrag von Carl Meinen, 30.08.2010)

Entscheidend ist doch immer, was hinten rauskommt, oder? "Unsere" Regierung möchte aber nicht in Richtung Atomwahrheit aufklären, sondern hat andere Ziele - in bester Tradition der seit langem eingefädelten Zerstörungspläne (und hier meine ich nicht nur die planmäßig betriebene Überfremdung) für den Standort Deutschland:

Sie will deswegen gem. Koalitionsvertrag bis 2030 "mind. 30" und bis 2050 unfaßbare "mind. 80" Prozent der deutschen Stromerzeugung (davon zwei Drittel aus den "fluktuierenden Energieträgern Windenergie und Photovoltaik"), "mindestens 50 % am Bruttoenergieverbrauch" aus "erneuerbaren Energien" und einen nach dieser Irrsinnslogik logischerweise einhergehende Senkung des Primärenergieverbrauchs um 50 Prozent bis 2050 vorschreiben. Sie plant derzeit (nach mir vorliegendem regierungsamtlichem Geheimpapier "Energiekonzept 2010" mit "Leitlinien" und "Eckpunkten") nicht nur einen "Klimaschutzrat", sondern auch unglaublichste planwirtschaftliche Regulierungen (= "Klimaschutzgesetz", "Klimaschutzaktionspläne" mit verpflichtend einzuhaltenden "Sektorzielen", die zwangsläufig folgenden Einheiten von Klimaschutzstaffeln, Klimaschutzgeheimpolizei und Klimaschutzblockwarten nach bewährtem Vorbild wird im Begriff "Aktionsplan der Bundesregierung" bisher nur angedeutet, die schwarze Monopol-Zunft braucht nur noch einen Ledermantel und Bewaffnung, dann ist alles tutti paletti) und "Förderprogramme", die den Klimaschutzterror begleitend erzwingen müssen.

Der gesamte Gebäudebestand muß nach dem Geheimpapier bis 2050 "auf ein nahezu klimaneutrales Niveau saniert sein ... der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmebedarf ... bis 2050 rund 60 %". Es sind "ambitionierte Ziele für die energetische Gebäudesanierung festzulegen und umzusetzen ... die Sanierungsstandards anzuheben (um die) energetische Sanierung entschlossen voranzubringen." Und deswegen:

"Verschärfung der energetischen Anforderungen ... Ausweitung der NAchrüstungspflichten (auch ohne Sanierung durchzuführen) auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowei auf weitere Tatbestände ... Einführung einer umfassenden Sanierungspflicht für bestehende Gebäude ... Verabschiedung eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Verbesserung des Vollzugs (z. B. ... Verschärfung der Bußgeldvorschriften ..."

"Zur Umsetzung des Effizienzziels wird ... eine verbindliche Stromeinsparverpflichtung der Energielieferanten gegenüber ihren Kunden eingeführt. Stromverbrauch und Stromabsatz müssen ab 2011 jedes Jahr um 1 % gesenkt werden. ... Die Verpflichtung wird gesetzlich verankert und mit Sanktionen bei Nicht-Einhaltung versehen." Die perverse Sprache des voll entarteten Ökofaschischmus. Da spielen die verkehrspolitischen Ziele nun wirklich auch keine Rolle mehr, sind sozusagen nur noch das Tüpfelchen auf dem I: "allein auf CO2-basierte Kraftfahrzeugsteuer ... LKW-Maut auch auf Bundesfernstraßen und ABsenkung auf LKW mit 3,5 Tonnen ... Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs ... Geschwindigkeitsbeschränkungen ... Kontinuierliche Erhöhung der Mineralölsteuer" und so weiter und so fort. Leute, da muß ich schon mal fragen, wer die Drecksäcke eigentlich alle gewählt hat, die sich solchen Schweinskram in ihren Hinterstübchen ausdenken? Wie bei Hitler wieder mal wir alle? Und am Ende? Will es bestimmt wieder mal keiner gewesen sein. Oder mindestens die Faust in der verschissenen Hosentasche geballt haben. Zuhaus um Mitternacht.

Ja, für eine derart staatsterroristische Klimaschutz-Stachanowerei der auf das wehrlose deutsche Volk hereinbrechenden faschistoide Klimaschutzräterepublik können wir unsere Regierungsossi-FDJ-Propagandatante Äintschy freilich bestens brauchen, Birne sei Dank. Übrigens stammt auch das Modell, daß es zugunsten der optimierten Planerfüllung real jedes Jahr weniger gibt, aus der kommunistischen Planwirtschaft. Und in der märkischen Heide ist bestimmt noch Platz für den Bau einiger Quadratkilometer Klimschutz-Konzentrationslager, in die dann die hartnäckigen Klimasünder aus der Energielieferantenbranche und dem Pool der Energiekunden einzuweisen sind Wir haben ja wieder mal alle JA geschrien, als die Klimaschutzregierung uns nach dem totalen Krieg gegen das CO2 fragte.

Doch warum muß eigentlich der deutsche Strom dank der Anstrengungen "unserer" Bundesregierung so teuer werden? Na, wer sich ein bisserl auskennt und zu den Materialien der eingeweihten Kreise Zugang hat, weiß schnell die Antwort:

Weil unsere genscherisierte Regierung im Inoffiz der 2+4-Verhandlungen als Preis der Einigung die systematische Aufgabe der deutschen Wirtschaftsvormacht versprach, nicht nur durch Aufgabe der D-Mark, sondern durch wesentlich tiefgreifendere "Wirtschafts-Reformen". Und schon waren unsere allergeliebtesten Nachbarn und Freunde bzw. ihre Vertreter namens Mitterand und Thatcher urplötzlich "für die Einheit" - eingefädelt von den der ehrenburgschen und morgenthauschen Tradition gleichgeschaltet verpflichteten US- und SU-Administrationen. So einfach kann sich die Deindustrialisierung in Richtung Steinzeit ("Deutschland ein Ackerland", "Germany must perish") dank Ökoterror hierzulande erklären ...

In dieser Hinsicht ist es für diese Kreise nur begrüßenswert, daß der zunehmende Subventionsanteil am Strompreis (für die Öko-Schwindel-Stromerzeuger aus Sonne+Wind+Biomasse) zur stetigen Preisverteuerung führt.

Für Elektroheizungen gibt es gleichwohl Tarife, die gerade bei Temperiertechnik zu derzeit noch unschlagbar wirtschaftlichen Bauarten führen können - bis eben die Subventionsfalle zuschlägt. Zu denken ist eben auch an das stamokapische Monopol der Schornsteigerfeger, die Geld für dürftigste (auch "Nicht"-)Leistungen abzwacken und dabei die Rettung der Menschheit vor Feuersgefahr und Vogelnestbau vorheucheln.

Die Schlotfegerei an und Pfirsich

Dieser geschützte Berufsstand geriert sich inzwischen als Ökopolizei, seit die EU-Energieeffizienzrichtlinie und die EnEV und das ErneuerbareEnergieWärmeGesetz EEWärmeG so richtig scharf durchschlagen. Denn jetzt wird überall herumgeprüft, ob die alten Heizkessel, die seit mehr als 20 Jahren als abgasarm "geprüft" wurden, schon weggeschmissen sind und gegen neue inkl. Ökoshitsysteme ausgetauscht. Oder der aufnässende Dämmstoffpelz auch wirklich dick genugt an der Fassade bappt. Wobei die ganze Messerei nach 1.BImSchV nur Schwarzseherei im dunkelsten Ofenloch sind. Was nutzt eine Abgastemperatur am Kamineingang für die Energieersparnis? Die Abgasenergie wird doch in wärmeabstrahlenden Kaminen für das Haus genutzt! Und die Kosten für das Blödsinnsmessen! Nun, der Hausbesitzer hat's ja dicke. Und ein Schlotfeger bringt doch immer nur Glück!

In den vdi-Nachrichten vom 19.12.03 kann man über die geradezu kriminellen Machenschaften unserer Gesetz- und Normengeber von dem Physiker der Saarbrückener Uni, Dr. Gerhard Luther lesen:

"Heiztechnik: Verordnung unterschlägt Kaminwärme - Messungen nach der 1.BlmSchV aufgeben

... Bei der jährlichen Überwachung ergebe das Verhältnis von Messaufwand zu direktem kalkulatorischem Ertrag mindestens einen Faktor 10. Es bedürfe des starken rechtlichen Überbaues der Umweltgesetzgebung, dass sich bei einem so krassen Missverhältnis von Aufwand und Ertrag derartige Vorschriften überhaupt noch durchsetzen ließen. ...

Besonders krass zeigen sich die Mängel der Verordnung bei ihrer Anwendung auf die emissionsarmen Gaskessel. "Die Anforderungen an den Abgasverlust sind nach der 1. BlmSchV nur eine Hilfsgröße zur Verringerung der Luftverunreinigungen" urteilt Luther. Schließlich sei die 1.BlmSchV nicht eine Verordnung zur Energieeinsparung sondern - wie der Name sagt - zum Immissionsschutz. Erdgaskessel erwiesen sich heute jedoch kaum noch als Quelle der Luftverunreinigung.

Auch stimme bei Gaskesseln die Grundannahme der 1. BImSchV nicht mehr, dass geringere Abgasverluste die Schadstoffemissionen in gleichem Ausmaße verringerten." Diese Annahme ist nämlich grundsätzlich nur bei Schadstoffen berechtigt, die im Brennstoff bereits vorhanden sind," erläutert der Physiker, z.B. Schwefel beim Heizöl. Beim Erdgas hingegen entstehen die Umweltschadstoffe erst bei der Verbrennung und werden in ihrem Ausmaße entscheidend und teilweise auch sehr empfindlich von den Bedingungen des Verbrennungsvorganges bestimmt.

Luther: So ließe sich beispielsweise durch eine zu "stramme" Verringerung des Luftüberschusses zwar der Brutto- Abgasverlust verringern, die Schadstoffemissionen an Stickoxiden könnten jedoch dadurch in die Höhe gehen.

Luther fragt daher: "Ist die I. BlmSchV überhaupt noch durch den Gesetzestext des übergeordneten Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes (BlmSchG) abgedeckt?" Oder: "Sind Regelungen zur Energieeinsparung nicht korrekterweise dem Energieeinspargesetz (EnEG) zuzuordnen?" Unter den dann maßgebenden wirtschaftlichen Gesichtspunkten könne die 1. BlmSchV nicht bestehen: Bei der geringen Beanstandungsrate von 3% bis 4% seien selbst unter utopischen Annahmen von Einsparungen die jährlichen Überwachungen völlig unwirtschaftlich."

Engagierte Webseiten zu diesem schwarzen Kapitel deutscher Brutaladministration:
monopole.de : Schornsteinfeger Kaminkehrer <> Kontra-Schornsteinfeger.de <> Schornsteinfeger-KO.de <> schofeg.de Schornsteinfeger Kaminfeger

schornsteinfeger-ade.de

Das Blockheizkraftwerk - Miniblockheizkraftwerk - bringt's das wirklich?

Ein Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom liefert, ist - aber nur bei passender Auslastung! - möglicherweise ein sinnvoller Energielieferant für kombinierte Temperieranlagen. Alles eine Frage des Rechenexempels. Und dieses gehört nun mal zu einer Haustechnikplanung - auch im hier beschriebenen alternativen Bereich. Weltretter, Energierückgewinnler, Windkraft- und Solarzellensüchtige müssen dabei die wahren Gesamtkosten - vielleicht sogar ohne Subvention - beachten. Dann ist es aus mit technischem Unsinn.

Nochmals zum gesetzlich geschützten Energiesparwahn

Der jüngste Streich zur Maximierung der Einkünfte aus der Dämmstoffproduktion ist ja die Einführung des Erneuerbare Energien Wärme Gesetzes, kurz EEWärmeG, zum 1.1.09. Da die Erfüllung der damit eingeführten Quoten zur Zwangsbeteiligung angeblich erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung in neuen Gebäuden (im gräßlich ökodurchseuchten Land Baden-Württemberg auch in Altbauten) sich kaum ein normaler Mensch leisten kann - wer baut schon gerne zwei Heizsysteme in die Bude, wenn doch eines genügt? - haben die Gesetzeserlaßschlawiner sich in bekannter Durchtriebenheit ein schönes Mausloch ausgedacht: Mehr Dämmen! Das BMU gibt bekannt (Auszug):
"Gibt es Ersatzmaßnahmen?
Nicht jeder Eigentümer kann erneuerbare Energie nutzen. Und nicht immer ist der Einsatz erneuerbarer Energien sinnvoll. Deshalb können anstelle erneuerbarer Energien andere Maßnahmen ergriffen werden, die ähnlich Klima schonend sind (Ersatzmaßnahmen):
[...] die verbesserte Dämmung des Gebäudes, die deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Niveau hinausgeht: Wer so seinen Jahres-Primärenergiebedarf durch Dämmung reduziert, dass er 15 Prozent mehr tut als von der Energieeinsparverordnung (EnEV) gefordert wird, verbraucht erheblich weniger Energie und muss deshalb keine erneuerbaren Energien mehr zusätzlich nutzen. [...]

Gibt es Ausnahmen zur Nutzungspflicht?
Niemand soll finanziell überfordert werden. Ein Ausnahmetatbestand sieht die Befreiung von der Nutzungspflicht nicht nur dann vor, wenn die Nutzung erneuerbarer Energien technisch unmöglich ist oder gar andere öffentlich-rechtliche Pflichten entgegenstehen. Auch wenn es für den Gebäudeeigentümer finanziell unzumutbar ist, auf regenerative Energiequellen zurückzugreifen, kann er von seiner Pflicht befreit werden. Liegt eine solche besondere Härte vor, muss der Eigentümer des Gebäudes allerdings einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Behörde stellen. Die Zuständigkeit der Behörde richtet sich nach Landesrecht; zuständig ist in der Regel die untere Baubehörde.

Eine Ausnahme gilt für bestimmte Gebäude, bei denen der Einsatz erneuerbarer Energien typischer Weise unmöglich ist oder keinen Sinn macht. Dazu zählen z.B. Zelte, Treibhäuser, Häuser mit einer Nutzfläche von weniger als 50 m², bestimmte Betriebsgebäude, Gotteshäuser oder unterirdische Bauten."


Wir erinnern uns: Niemand hatte auch vor, eine Mauer zu bauen. Und daß wir im ganzen Neuen Deutschland unter all den Neppern, Schleppern und Bauernfängern der Heizungsbauerbranche auch nur einen einzigen Heizungsbaumeister finden, der seinem Kunden schriftlich zusicherte, daß sich die Investition in seine EEWärmeG-gemäße Heizanlage durch damit verbundene Einsparungen jemals refinanzieren könnte, wird ein frommer Wunsch bleiben.

Nicht von ungefähr verrät der Kommentar des Chefredakteurs der Leib- und Magen-Postille der Heizis "Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik SBZ", Dirk Schlattmann, im Editorial des 1. Aprilhefts (!) zur Internationalen Sanitär und Heizungs Messe ISH in Frankfurt im März 2009, wie sich die Heizungsschlawiner nach ihrem gelungenen EEWärmeGesetzesanschlag auf die Geldbörsen der wehrlosen Hausbesitzer fühlen: "Branche trotzt Krise. Schön war's wieder! ... Der Hype um regenerative Energien und Energieeffizienz ließ in den Heizungshallen schon fast Partystimmung aufkommen."

Und im hinteren Heftteil darf der Projektmanager der ins Umfeld der Klimaschutz-Agitpropagandisten gehörenden "Energy Watch Group", Thomas Seltmann, seine den Ökoenergieschwindel stützenden Peak-Oil-Kassandrarufe buntest bebildert absondern - unter dem bedeutungsschwangeren Titel: "Die fossile Energiewirtschaft steht vor dem Scheitelpunkt. Vom Überfluss zur Knappheit", der wie immer bei derartigem Geklapper jeglichen Hinweis auf die abiotische und unerschöpfliche Herkunft der nur angeblich fossilen und begrenzten Energieen gänzlich vermissen läßt und damit lediglich "The German Angst" bedient.

Außerdem kommentiert die SBZ gerade triumphierend die am 18. März 2009 erfolgte Inkraftsetzung der in einem neuerlichen Exzess des Energiesparwahnsinns novellierten Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zum Herbst 2009 durch die Bundesregierung: "4. Stärkung des Vollzugs der Energiesparverordnung: Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen bei heiztechnischen Anlagen wird durch Sichtkontrollen der Bezirksschornsteinfegermeister überwacht."

So fördert die SBZ (das hieß übrigens mal "Sowjetische Besatzungszone"!) das widerliche Geschäft der Heizungsbranche mit der Angst des verarschten Kunden nach besten Kräften - Pfui Deibi! Aktueller Hinweis - Ein Befreiungsformular gem. § 9 EEWärmeG ist in der Mache!

Und schon ist das neueste Bediengesetz für die parteistaatskorrumpierenden Lobbyisten der Heizungs- und Wärmedämmbranche auf dem Weg: Das Klimaschutzgesetz. Pfui!

Ökodiktatur 2.0: Das neue Klimaschutzgesetz - Unfaßbare Zwangswirtschaft - schlimmer als zu Adolfs Zeiten?

Wie sich die Strompreise künftig verhalten, wenn die preisgünstige Atomkraft gegen superteure Alternativenergie aus Solar und Wind ersetzt wird, ist klar. Schon jetzt sollen die besonders windkraftbelasteten norddeutschen Stromunternehmen mit staatlichem Abnahmezwang aus den hier noch wirtschaftlicher arbeitenden anderen Unternehmen zwangssubventioniert werden. Absehbares Ergebnis: Strompreisverteuerung ins Exorbitante. Die künftige Konzentration am Strommarkt wird dazu beitragen. Daß die Alternativenergien und Ökosteuern zur Geldmaschine für heute mächtige Ökoheuchler mutierten, läßt für die Energiepreise nichts Gutes erhoffen. Laßt uns die Aufsichtsräte und Anteilseigner der Ökoindustrie beleuchten!

Wirkungsgrad und Nutzungsgrad und Wirtschaftlichkeit

Mit Neuentwicklungen versucht die konventionelle Heiztechnik heute auch Sonderlösungen für niedrigen Bedarf, umweltbewußte und wirtschaftliche Betriebsweise anzubieten. Neben den bekannten Gasthermen gibt es inzwischen auch kaminunabhängige Ölthermen mit Rußziffer 0,0, die damit die Kosten für Heizraum und Abgastechnik wesentlich verringern. Wie oben schon angeschnitten: Auch elektrisch versorgte Marmorheizplatten (Beachten: bei ca. 90 °C höherer Konvektionsanteil als WW-Heizkörper, aber eben auch dramatisch erhöhte Strahlung in vierter Potenz der ebenfalls erhöhten Temperatur gem. Stefan-Boltzmann-Gesetz!) verschiedenster Bauart (und davon abhängiger Störungsanfälligkeit, Lebensdauer und Energieeffizienz) können für manche Anwendungsfälle den Wärmebedarf mit geringstem Bau- und Betriebsaufwand liefern, vielleicht sogar bei Tagstromtarif.

Immer braucht es sorgfältige Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die bedarfsweise auch die unterschiedlichen Langzeiteigenschaften, Wirkungsgrade der Wärmeerzeugung (Faktor für Geräteeffizienz: mittlerer Norm-Nutzungsgrad HS) und Bauqualitäten bei realistischen Zinsansätzen und Preissteigerungsraten berücksichtigen. Wer beispielsweise den Wirkungsgrad von Öl-Brennwertgeräten von 97% mit dem eines Holzpelletskessel von 78 % vergleicht, wird schnell draufkommen, daß ihn die gleiche Heizleistung (Nutzwärme) von vergleichsweise 3.000 Liter Heizöl mit 31.093 kWh 7.533 kg Pellets kostet, ein Mehrkostenaufwand von ca. 130 EUR im Jahr (Brennstoffkosten beispielsweise zum Stand 2/07).

Wärmepumperei bis zum Abpumpen?

Auch die Wahrheit bei den Wärmepumpen liegt doch ganz anders, als die im Labor ermittelte "Jahresarbeitszahl" suggeriert. Im "Elektro-Profi - Magazin für Ausführung und Planung in der Gebäudetechnik 02/2009" ist dazu ein hochinteressanter Beitrag von Martin Schellhorn aus Haltern am See zu lesen:

"Die Jahresarbeitszahl bei Wärmepumpen. Vorsicht Falle! Abweichung von Normwerten in der Praxis. ... Im Laufe eines Jahres ändern sich die äußeren klimatischen Bedingungen, unter denen eine Wärmepumpe arbeiten muss, erheblich. Diese Temperaturschwankungen fürhen zwangsläufig zu unterschiedlichen Effizienzwerten. Daher wurde die Jahresarbeitszahl festgelegt, um die Leistung einer Wärmepumpe bezogen auf ein Jahr mit seinen unterschiedlichen Betriebsbedingungen erfassen zu können. Die Jahresarbeitszahl bildet das Verhältnis der über das Jahr abgegebenen Heizenergie im Verhältnis zur aufgenommenen elektrischen Leistung ab. Die Größenordnung der Jahresarbeitszahl liegt überschlagsweise zwischen 3,0 und 4,7. Die Hersteller ... geben ... eine Jahresarbeitszahl an, die unter Normbedingungen gemäß VDI 4650 ermittelt wurde. Nur selten sind in der Praxis jedoch diese Normbedingungen anzutreffen. Daher kann die [sich tatsächlich im Bauwerk ergebende] Jahresarbeitszahl von der unter Normbedingungen ermittelten Jahresarbeitszahl abweichen. Weitere Gründe [dafür] auch in der gesamten Auslegung des Wärmepumpensystems zu finden, z.B. in der Auslegung einer Sondenbohrung oder der Vorlauftemperatur des Heizkreises und der Größe der wärmeabgebenden Heizflächen. Aber auch das Nutzerverhalten des Betreibers mit dem Lüftungsverhalten, gewünschten Raumtemperaturen und dem Warmwasserverrbauch können die Jahresarbeitszahl entscheidend [KF: in Richtung totale Unwirtschaftlichkeit!] verändern. ... Zudem ist in den ersten Jahren nach Fertigstellung mit einem erhöhten Energieaufwand durch die Bautrocknung zu rechnen [KF: der sich in einer schlechteren Jahresarbeitszahl niederschlägt]."

Weitere zweischneidige Faktoren können nun helfen, die Jahresarbeitszahl im leider nicht bezifferbaren Umfang zu verbessern (unter Berücksichtigung der diesbezüglichen Ausführungen im hier zitierten Artikel):

- Senkung der Vorlauftemperatur durch höhere Dimensionierung der Heizflächen. Folge: Kostensteigerung der Wärmeverteilung.
- Überdimensionierung der Wärmequelle, beispielsweise durch tiefere Bohrung für die Erdsonde bei Nutzung des Grundwassers (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) oder längere Leitungen / mehr Fläche für die Nutzung von Erdwärme (Sole-Wasser-Wärmepumpe). Folge: Kostensteigerung der Anlagentechnik.
- Einsatz von Wärmepumpen mit höherem Wirkungsgrad (Coeffizient of Performance COP), also mit höherem Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung im Vergleich zur aufgenommenen elektrischen Energie. Folge: Kostensteigerung der Wärmepumpe.
- Genauere hydraulische Berechnung und verbesserte Auslegung der primären (wärmepumpenseitiger Wärmekreislauf vor dem raumwärmeabgebenden Warmwasserkreislauf) und sekundären (raumseitiger Warmwasserkreislauf) Volumenströme. Folge: Erhöhte Planungskosten.
- Einbindung von Warmwasser aus dem Solarkreislauf der. ggf. vorhandenen Solarkollektor-Anlage in der Heizperiode. Folge: Erhöhte Anlagenkosten.

Wie das dann alles wirtschaftlich hinzubekommen ist und Vorteile gegenüber den gängigen Heizsystemen bieten soll?

Weitere Infoquellen

Bei der hier offensichtlich sehr notwendigen Energie-Bewertung helfen Ihnen - neben dem spitzen Bleistift, einem gesunden Menschenverstand mit gesunder Skepsis und einem vielleicht ehrlichen Heizungsplaner - und den sich gerne kostenlos anbietenden Heizsystemverkäufern (immer gilt: Trau, Schau, Wem?), auch:

ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (Gaswirtschaft)

IWO Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V.

Neu: www.proheizoel.de - fetzige und kontroverse Info zum verblödeten Energie-Zeitgeist

Haustechnikdialog - Forum Heizöl oder Flüssiggas?

und Ihr Energieversorgungsunternehmen.

Der Brennstoffspiegel, Fachzeitschrift der Brennstoffhändler, legt dazu in 2/04 eine aufschlußreiche Statistik vor:

Brennstoffkosten-Preisvergleich inkl. MwSt in EURO für Energiemenge äquivalent 3.000 Liter Heizöl, Beispiel Berlin:
Heizöl - 1.059,-
Pellets - 1.280,-
Erdgas - 1.431,-
Flüssiggas - 2.386,-


Eine Grafik aus der Super-Info-Quelle: IWO Austria zeigt nicht nur dem ÖKO, wo es wirklich langgeht

Ökoenergie - nur toll oder idiotisches Trallala der Ökoabzocker?

Abzuraten ist vor den betrügerischen Verlockungen der sog. neuen Ökoenergien (Wasserkraft an Altstandorten ausdrücklich ausgeschlossen!). Sie werfen viele Probleme auf, die in den Verkaufsinformationen nicht ausreichend deutlich werden (das sage ich als langjähriges Mitglied des Bund Naturschutz, Bewohner eines Wasserkraftwerks am jahrhundertealten Standort einer Zisterziensermühle und Bauernwaldbesitzer!). Und daß hinter dem brutalen Ökoschwindel, den uns die profitgeilen Nutznießer - reißende Wölfe im Schafsgewand! - der Ökoscheiße zumuten, geradezu öko-kriminelle Öko-Energien stecken könnten - von den der Ökomafia hörigen Medien und Politbestien nach besten Kräften gepuscht, können Sie eventuell auch diesem tollen Video entnehmen, wenn Sie wollen:

Wie Sie von der Ökoenergielobby bei Maybritt Illner im ZDF (hier sitzen Sie als doofer Verbraucher offensichtlich in der allerhinterletzten Reihe)! geradezu vorsätzlich getäuscht werden...

Problemübersicht der Ökoenergien

1. Betriebsstörungen und -risiken

Pellets- und Holzheizungen selbst planen und installieren
von Bo Hanus
Hausversorgung mit alternativen Energien
von Bo Hanus

Ein störungsfreier Automatikbetrieb mit Feststoffheizungen wie Hackschnitzel oder Pellets (ist schon in 1950ern den Kohleleuten mißlungen) gelingt nur kurzfristig bzw. gar nicht bis nie. Deswegen berichten ehrliche Betreiber von Hackschnitzel-Heizwerken und Pellets-Heizungen (da gibt es nach meinen Recherchen sehr wenige, da es sich dabei oft um eingefleischteste Ökofanatiker handelt, bei denen die Ökostörung geradezu zur Liturgie und Ablaßpraxis handelt, egal ob Frau und Kind frierend heulen und zähneklappernd eisig duschen oder stinken müssen) von erheblichsten Dauer-Störungen. Nicht nur in der Brennstoffzuführung (Schneckenstörungen sind der Alltag, die bröselig-staubigen Hackschnitzel und Pellets nehmen gerade in kellerigen Lagerräumen (typische Kellerlagerung!), aber selbstverstäändlich auch sonst bei entsprechender Luftfeuchte gerne Luftfeuchtigkeit auf , quellen, schimmeln, verdrecken, werden in unterschiedlichsten Größen geliefert - immer wieder dürfen Pelletsfans "bis zu 6 cm lange Presslinge" aus der blockierten Pelletsheizung herausfischen - und überbeanspruchen deswegen die Fördermechanik), sondern auch in der überspannungsempfindlichen (Blitz!) Elektronik. Eine weitere Störungsquelle ist auch das Versintern des Brennerrosts / Brennertopfs durch Schlackenbildung bei der Pelletsverbrennung, die den Brennraum mit einer Schlackeschicht überzieht: "Auf dem Brennerrost bildet sich eine harte Kruste aus Asche, die nach und nach die Verbrennung durch Unterbrechung der Luftzufuhr stoppt und danach manuell entfernt werden muss." (aus einer Vaillant-Pressemeldung zur Vermarktung aufwendiger/teurer Rostreinigungsautomatik)

Andereseits muß die Anlage durch fleißige Dauerwartung immer auf Schuß gebracht werden, wer dann keinen Riesen-Pufferspeicher sein eigen nennt, ist arm und kalt dran: Eine überglückliche Pelletsanlagen-Betreiberin: "Wenn wir die [Pellets-]Heizung nicht alle 14 Tage abstellen und gründlich reinigen, dann geht die ganze Anlage auf Störung – nichts geht mehr." (aus Meldung rp-online)

Ein Parallelkessel (Öl bzw. Gas) bzw. riesige Pufferspeicherkapazitäten und immer kompliziertere Kessel- und Fördertechnik sind also Pflicht, zumindest wenn man sicher heizen oder gar andere Abnehmer beliefern will, und wird auch ständig gebraucht. Oder man friert und wird zum Kaltduscher bei jeder Störung, bis der Ösi endlich kommt. Heulen und Zähneklappern steht den Öko-Apokalyptikern natürlich andererseits gut zu Gesicht ;-)

Eine wissenschaftliche Studie (Prof. Ameling, FH Trier) hat sich inzwischen mit der Verstaubungsproblematik im Lagerraum für Holzpellets näher befaßt. Ergebnis: Die Geometrie des Lagerraums kann Probleme bereiten, wenn sie nicht auf das Saugsystem abgestimmt ist. Niedrige, rechteckige Bunkerräume, meist mit umgekehrtem Pyramidenstumpf am Fußboden, verhindern oft die korrekte Absaugung der Pellets bei abnehmendem Füllstand. Außerdem verursacht Einblasen und Absaugen der Pellets oft eine extreme Staubproduktion, auch als Folge des Abriebs auf den Wänden und an der Decke beim Befüllen des Bunkers.

Folge: Die Sauglanze verstopft, ebenso der Förderschlauch. Und wenn dann als Prallfäche im Bunker der übliche Teppichboden verwendet wird, löst der sich nach und nach in seine Einzelbestandteile auf und verstopft ebenfalls das Pellets-Austragsystem.

Ein weiteres Manko ist die Entlüftung des Pelletsraums während der Befüllung. Wenn sich hier das Entlüftungsrohr mit seinem Abluftstutzen zu nahe bei dem Füllstutzen befindet, kann es vorkommen, daß die eingeblasenen Pellets ab entsprechender Füllhöhe gleich wieder durch die Entlüftung hinausgeblasen werden.

Überraschend teuer sind nun nicht nur die Pelletsanlagen mit allem Drum und Dran, sondern auch die - zur bestmöglichen Qualitätssicherung im Hinblick auf die gegebenen Störungspotentiale erforderlichen - Pellets nach DIN plus oder Ö-Norm auch, mal abgesehen von den typischen Versorgungsengpässen bei der Tankware, die dann noch zum teureren Pelletssack verpflichtet.

Auch im Kaminbereich stellen die Pelletsheizungen erhöhte Anforderungen: Gibt es keine zusätuzliche Nebenluftklappe, keinen wärmegedämmten Zugeinsatz, kein dies und kein das, ja, auch dann geht die vollautomatische Pelletsheizung schnell in die Knie.

Obendrein muß man als passionierter (leidenserfahrener) Energiegeizling verdammt achtgeben, daß nicht wie so oft die brüh teurer wird als die Worscht: Schnell ist die Pelletstechnik mit ihrer Pellets-Förderanlage, dem Gebläse und den Pumpen der Hauptstromfresser im Energiesparbüdli und schluckt Betriebsstunde für Betriebsstunde mehrere hundert Watt wie nix.

Damit nun in der Übergangszeit der Pelletsbrenner nicht dauernd anfährt und abfährt, also taktet bzw. ein- und ausschaltet, ist meist ein ausreichend bemessener und extrakostender Speicherkessel / Pufferspeicher quasi obligatorisch.

Daß nun die Angst vor ausgehenden Lagerstätten für Öl und Gas oft den Ausschlag für all die ansonsten nachteilige Pelletstechnik geben, sei hier mal nur nebenbei erwähnt, daß diese Angst komplett überflüssig und unberechtigt ist. Weitere Info zum Thema hier.

Fazit: Es braucht also mehr als die Begeisterung für nachwachsendes Holz, wenn man all den bekannten und unbekannten Problemen aus dem Weg gehen will.

Und auf keinen Fall darf man ehrlich rechnen und sein in die Pellets- oder Hackschnitzelei investiertes Kapital verzinsen und dann die sich ergebende "Amortisation" und Betriebssicherheit (wichtig auch für Contracting) gegenüber z.B. einer bewährten Ölheizung oder elektroheizung vergleichen. Denn dann wird der Pelletshumbug und der Holzhackschnitzelbetrug sogar jedem abergläubigen Ökojünger offenbar.

Dann treten allerdings die Faktoren Weltrettung und "ich bin besser als alle anderen" in Kraft und die Wirklichkeit wird bis zum Bankrott vom Tisch gewischt. Man nennt das Ökoreligion.

Ein praktisches Beispiel gefällig? Bitteschön, die "Fernwärme GmbH" in Seßlach.

Eigentümer: 52 Prozent Stadt Seßlach, 24 Prozent Waldbauern GdbR und 24 Prozent ein Ingenieurbüro aus Rödental. Das nennt sich dann hochtrabend neudoitsch - Nachtigall, ick hör dir trapsen - PPP - Private Public Partnership. Raten Sie mal, warum die privaten sogenannten "Partner" da so hochherzig mitmachen und die Klimaschutzstadt Seßlach für ein derartiges Projekt als öffentlichen Partner gewinnen? Genau!

Der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) - der Ingenieurkammerpräsident wäre bestimmt auch net verkehrt gewesen - weihte das Hackschnitzel-Heizkraftwerk mit einem Hackschnitzelkessel mit 1,3 MW Leistung 2007 hochoffiziell ein, lobte dabei die außergewönliche Weitsicht des Seßlacher Stadtrates und Bürgermeisters Hendrik Dressel über den Schellenober und den grünen Klee für ihre Entscheidungskraft, "die sich heute als wichtig, notwendig und richtig erweist. "Alle reden vom Klimawandel, Sie haben bereits gehandelt." (Quelle: Arpeggio.de: Feuer und Flamme für das neue Heizkraftwerk) - und 200.000 öffentliche Zuschußmittel in der 1,4 Millionen teuren Anlage versenkt. Um nun lumpige 41 Häuser mit Wärme zu versorgen (Schule, Rathaus, Landherberge usw., die dort anfallenden Umstellungskosten wie selbstverständlich nicht gerechnet!).

Im Jahre 2009 sieht sich der Seßlacher Stadtrat dann endlich gezwungen, die aufgelaufenen aktuellen Verluste seiner schönen Fernwärme GmbH zum brisanten Thema der Stadtratssitzung am 14. April zu machen: Gesamteinnahmen: 210.500 EUR, davon 193.900 EUR Wärmeerlöse und 16.600 Stromerlöse aus der Photovoltaikanlage, die man zum guten Überfluß zusätzlich zur Hackschnitzelbude errichten ließ - man hat'S ja dicke und man gönnt sich ja sonst nix. Den Einnahmen stehen aber Ausgaben von lediglich 189.450 EUR Betriebskosten und Zinsaufwendungen gegenüber, nicht zu vergessen die Darlehenstilgung, die dann insgesamt zu einem Riesenverlust von 41.655 EUR führen. Als Hauptgründe für das miesepetrige Geschäftsergebnis der Seßlacher Holzkopffirma, das der größte Depp leicht hätte vorhersagen können, werden genannt:

Eine wesentlich geringere Wärmeabnahme als geplant und - der wahre Grund: Die Kosten der Biomasse - sprich der Holzhackschnitzel - sind im Vergleich zu ihrer Effizienz zu hoch. Und damit ergibt sich wie von selbst der logische Flaschenhals:

Für eine schon jetzt zu teure - doch - fleißig, fleißig! - nachwachsende Heizenergie lassen sich die für einen (bisher (!) freiwilligen) Anschluß vorgesehenen Bürger der Stadt Seßlach nicht erwärmen. Geschweige denn, wenn die Wärme kostendeckend verkauft werden müßte. Die irre und sich gar nie nicht rechnenden Kosten der Umstellung von der oft extrem günstigen Elektroheizung auf den Holzhackschnitzelquatsch mal gar nicht betrachtet. Doch was beschließt der Stadtrat? Klaro: Die Gewährung eines Gesellschafterdarlehens über 50000 EUR als "Liquiditätsausgleich". Von den weiteren öffentlichen Projekten der jegliche Wirtschaftlichkeit verachtenden Stadt bei der "energetischen Sanierung" ihrer Schulen (Erneuerung der Fensterfronten an Volksschule, Solaranlage auf Hauptschuldach usw.) im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 der Bundesregierung wollen wir hier mal ausnahmsweise nicht anfangen.

Dafür aber die Prognose hier am 16. April 2009 wagen:

Mit einer der demnächst kommenden Novellen/Neueinführung der Energiegesetzgebung wird der Anschlußzwang an Biokraftwerke für die Opfer der deutschen Ökodiktatur kommen. Mehr oder weniger sonnenblumig umschrieben, um den depperten Abgeordneten das perfekt eintrainierte Handnaufheben zu erleichtern. Wollmer wetten? Wie heißt es doch in allen Beschlußvorlagen aller Bundesregierungen zur EnEV so schön? Es entünden entweder keine oder nur sehr geringe, jedenfalls kaum bezifferbare Mehrkosten für die öffentlichen und privaten Haushalte. Na ja, ein bisserl darf's gaaanz vielleicht hier und da schon sein, aber gar net schlimm, weil die mehr als lumpigen Mehrkosten in wenigstelliger Milliönchenhöhe durch die geradezu aberwitzig irren Einsparungen in Folge des vom ach so weisen und ach so klugen und ach so lieben Gesetzgebers erlassenen Ökozwangs ja vieltausendfach und schnellstens wieder hereingespielt werden. Notfalls bestätigt durch wunderlichste Gutachtereien einschlägig bekannter Ökoinstitute oder Energieagenturen. Nur Bundestagsabgeordnete aller Parteien können das glauben (tun sie aber gar nicht alle, sondern müssen den ständig verschärften Ökoterror dann nur ihren Wählern verkaufen, wenn sie sorglos überleben wollen), sonst aber bestimmt kein Depp.

Was lernen wir? In Seßlach zumindest können die meisten Bürger rechnen. Deren gewählte Vertreter aber einstimmig ! nicht. Warum wohl? Weil sie nicht mit eigenem Geld rechnen müssen. So einfach kann sich eine Verschwörungstheorie auflösen. Da brauchen wir über irgendwelche Annehmlichkeiten, die eine PPP den öffentlichen - public - Partnerschaftsbetroffenen bieten kann, gar nicht weiter nachzudenken.

Und eines ist auch klar: Am besten rechnen können die privaten Partner - geradezu bauernschlau. Sie sparen sich klugerweise - nichts anderes ist der Beschlußfassung des Stadtrats zu entnehmen - sogar eine partnerschaftliche Beteiligung am Liquiditätsausgleichsdarlehen, aus dem ja wohl auch die ihnen gebührenden Einnahmen mehr oder weniger direkt bedient werden müssen. PPP - Das unübertreffbar ideale Modell für die Privaten!

Daß die Hackschnitzelitis sich überall verbreitet, beweist auch der bürgernahe Gemeinderat des Marktes Marktzeuln. Dort wird aus der Gemeinderatssitzung vom 9. Juni 2009 berichtet, daß man ausgerechnet ein "Biomassekraftwerk" (oh, wie klingt das edel, fromm und gut!) als Ersatz für die seit schon über 40 Jahren funktionierende Ölheizung errichten will. Selbstverständlich inkl. Außenbunker. Und dann erfahren wir (Obermain Tagblatt Lichtenfels vom 11.6.09):

Zusätzlich zum Hackgutkessel mit 220 kW ist ein Ölkessel mit 150 kW als so genannte Havarieanlage geplant."

Das ist schön teurer und oberschlau. Versagt nämlich die landauf und -ab als vermaledeit störungsanfällig erwiesene Hackschnitzelei, hat der Planer gleich denÖlkessel als Ersatz zu bieten. Kostet ja nur 206.000 EUR insgesamt. Daß man bei der parallel anlaufenden Flachdachsanierung (207.000 EUR) und WDVS-Verkleisterung der Fassade (115.000 EUR, dazu neue Fenster 160.000 EUR) nicht auch diesen Königsweg der Unwirtschaftlichkeit geht, und neben der Superdämmkonstruktion gleich ein Steildach bzw. eine gemauerte Vorsatzschale drüber- bzw. davorbaut, verwundert dann doch etwas - im Ökoparadies Deutschland ...

Doch nach diesem kleinen Ausflug in die Befindlichkeiten der kleinen und großen Parteipolitik landauf und landab nun endlich wieder zurück zu den allgemeinen Betriebsproblemen der Holzheizerei:

Außerdem müssen die hackbeschnitzelten Holzbrenner über längere Zeit "eingefahren" werden, wobei ebenso wie bei dem ständig störungsbedingtem Rauf- und Runterfahren vermehrt und auch im Dauerbetrieb scheußliche Abgase (Kohlenmonoxid, Chlor, Dioxine, Furane, ...) die Luft verpesten. Sichere Filtertechnik ist nämlich störungsanfällig und teuer, das rechnet sich nicht, was dem Ökodeppen natürlich schitegal ist.

Tipp für Rest-Realisten: Alles schnell ausprobieren, so lange noch die Garantiezeit läuft. Die Hersteller sind doch meist Austriaken, die wollen oft nicht ihren Skiurlaub abbrechen und gleich kommen, wenn die Holzkacke am stinken ist und das schwarze Kondensat aus allen Rohren und Löchern tropft. Wenn dann der "Oberheizmeister" urlaubt, krankfeiert oder sonstwie durch unerfahrenes Personal ersetzt werden muß, ist Umschaltung auf den konventionellen Parallelkessel die beste Variante, um die Holzbrenntechnik, die Bürgermeisternerven, den Ösi, die Kunden und die Umwelt gleichermaßen zu schonen. Diese Erkenntnisse stammen von Gesprächen mit Betreibern, ätsch! Und wer sich aktuell für das Störungspotential des Hölzchenheizwahnsinns interessiert: Selber Googlen macht schlau!

Und hier ein Bericht des rasenden Öko-Reporters zur bald nach Einweihung explodierten Biogasanlage in Daugendorf-Riedlingen (Lkr. Biberach, Baden-Württemberg): 16.12.07 - STINKENDER GÜLLEREGEN. Biogasanlage explodiert. Am Morgen regnete es Gülle: Aus noch ungeklärten Gründen ist in Baden-Württemberg der 22 Meter hohe Turm einer Biogas-Anlage in die Luft gegangen. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von einer Million Euro. ... und noch'n Bericht dazu: Sachschaden bei Explosion vermutlich höher. Nach der Explosion einer Biogas-Anlage in Daugendorf im Kreis Biberach in der Nacht zum Sonntag ist der Sachschaden vermutlich deutlich höher als bisher angenommen. Nach neuesten Erkenntnissen der Betreiber könnten die Aufräumarbeiten und Neubauten bis zu drei Millionen Euro kosten. ... Kommentar: Echt(e) Scheiße!!!

Zum Thema Vollidiotie durch Biogas schickt mir Hermann Norff diese hübsche Aufstellung:

Hermann Norff
Schulstr. 3
46487 Wesel
Mitunterzeichner des Heilgenrother Manifestes

Wesel, 24.01.2008

Biogas-Strom, Bio-Sprit

Zur „Rettung“ unseres blauen Planeten Erde muss nach Ansicht von UN, EU und der Bundesregierung der Kohlenstoffdioxydgehalt der Atmosphäre drastisch gesenkt werden. Die erneuerbaren Energien Windkraft, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft sollen dazu beitragen das gesteckte Ziel zu erreichen. Unabhängige anerkannte Wissenschaftler haben bewiesen, dass der Anstieg des Kohlenstoffdioxyd (CO2) immer einer vorausgegangenen Temperaturerhöhung folgte und deswegen nicht verantwortlich sein kann für die globale Erderwärmung von 0,7 Grad Celsius bis 1998. Danach sinkt die mittlere Erdtemperatur bei unverändertem CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder. Diese wissenschaftlich bewiesene Tatsache, kümmert die Politik und die regierungspflichtigen/-hörigen Organe wenig bzw. gar nicht!

Die Biomasse wird in diesem Bericht näher betrachtet. Seitdem im August 2004 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert wurde, hat eine starke Nachfrage zum Bau von Biogasanlagen bei Landwirten eingesetzt.

Die Biogas-Stromproduktion ist von der Menge des erzeugten Biogases abhängig. Pro Großvieheinheit können jährlich 400 - 500 m³ Biogas erzeugt werden. Beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe (NWR) sind zwischen 6.000 (Wiesengras) und 12.000 (Silomais/Futterrüben) m³ Biogas pro ha Anbaufläche zu erwarten. Mit 1 m³ Biogas können, je nach Methananteil, 1,5 bis 2,2 kWh Strom erzeugt werden. Für je 2.500 m³ Biogas pro Jahr sind i.d.R. 1 kW-Anlagenleistung (elektrisch) zu installieren.

Die Investitionskosten für Biogas-Anlagen je kW installierter Leistung betragen zwischen ca. 2.500 Euro/kW für größere Anlagen und rund 4.000 Euro/kW bei kleineren (Fachverband Biogas). Das bedeutet eine Gesamtinvestition für die 20 MW-Anlage von 20.000 kW x 2.500 Euro/kW = 50 Mio. Euro! Bis zu 50.000 Euro Zuschuss werden vom Land NRW gewährt. Beim Betrieb der Anlage über 7000 Volllaststunden pro Jahr können so bis zu 1 Mio. kWh Strom erzeugt werden. Für eine Anlage mit einer max. elektrischen Generatorenleistung von 150 kW beträgt die Grundvergütung laut EEG 11,5 Cent pro kWh. Die Erlöse aus dem Stromverkauf betragen in diesem Beispiel ca. 120.000 Euro/Jahr bei 50 Mio. Euro Einsatz (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR).

Die Einsatzstoffe für Biogasanlagen sind Gülle, Klärschlamm, Fette, Pflanzen, Gras, Mais, Futterrüben, Futter- und Brotgetreide. Mit dem rasanten deutschlandweiten Ausbau der Biogas-Anlagen (BGS-Anlagen), haben sich die Preise für Futter- und Brotgetreide mehr als verdoppelt (die Nachfrage regelt den Preis)!

Strom aus Biomasse wird zur Zeit aus Anlagen mit einer Leistung bis 20 MW und der ausschließlichen Nutzung von Biomasse im Sinne des EEG mit folgenden Sätzen vergütet: (Stand November 2006)
- bis einschließlich einer Leistung von 150 Kilowatt mindestens 11,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh),
- bis einschließlich einer Leistung von 500 Kilowatt mindestens 9,9 Cent pro kWh,
- bis einschließlich einer Leistung von 5 Megawatt mindestens 8,9 Cent pro kWh,
- ab einer Leistung von 5 Megawatt mindestens 8,4 Cent pro kWh.

Setzt eine Anlage auch Altholz der Kategorien 3 oder 4 ein, so vermindert sich die Vergütung auf 3,9 Cent pro kWh. Bei verschiedenen Eigenschaften der verwendeten Biomasse steigt der Vergütungssatz um 6 Cent pro kWh, bei Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung und thermochemischer Vergasung bzw. Trockenfermentation um zusätzlich bis zu 4 Cent je kWh.
(Wikipedia: Quelle www.bmu.de Gesetzestext EEG BGBl). Teil I Nr. 40 v. 31.07.2004, Seite 1918 ff)

Der Kosten-Leistungsvergleich des Biogasstromes sieht im Jahre 2007 wie folgt aus:

Gesamt-EEG-Strommenge:      68.460 GWh
Biogasstrommenge:                  15.144 GWh
Biogasstrommenge in %:               22,1 %
EEG-Vergütung Biogasstrom    1.721,6 Millionen Euro

Gesamtstromerzeugung in „D“:    623      Mrd. kWh
davon Steinkohlestrom: 21 % = 130,83  Mrd. kWh
Biostrom nach VDN:                 15,144 Mrd. kWh
Steinkohlesubvention:               2.300    Mio. Euro
Biostromsubvention:                1.721,5  Mio. Euro
spez. Steinkohlestromsubvention   0, 01758 Euro/kWh =   1,758 Cent/kWh
spez. Biostromsubvention:            0,1137    Euro/kWh = 11,37  Cent/kWh

Das bedeutet: Für die gleich hohe Subvention kann die Steinkohle 11,37 Ct/kWh : 1,758 Ct/kWh = 6,5 mal soviel Strom erzeugen als die Biomasse!

Wieviel ha Anbaufäche für nachwachsende Rohstoffe werden benötigt für den im Jahre 2007 erzeugten Biostrom?

Erzeugter Biostrom 2007 nach VDN:    15.144 GWh  -> 15,144 Mrd. kWh
Durchschnittlich erzeugen 1,85 kWh 1 m³ Biogas
Um 15,144 Mrd. kWh Biostrom zu erzeugen werden 15,144 Mrd. kWh : 1,85 kWh = 8.185.945.900 m³ Biogas benötigt
Beim Einsatz von NWR werden Anbauflächen benötigt von 8.185.945.900 m³ : 9.000 m³/ ha = 909.549,54 ha!!
Für die Jahresbiostromgasmenge 2007 von 15.144 GWh wird bei 100 % Einsatz von NWR eine Anbaufläche von 909.549,54 ha benötigt!

Die Gesamtackerfläche in Deutschland beträgt 120.000 km². 909.549,54 ha sind 9.095,5 km² = 7,58 % der Gesamtackerfläche in Deutschland!

Wieviel GVE werden benötigt für den im Jahr 2007 erzeugten Biostrom?

Eine GVE produziert durchschnittlich 450 m³/a Biogas
Die Jahresbiostrommenge 2007 beträgt 15.144 GWh  ->  15,144  Mrd. kWh
Dafür werden 8.185.945.900 m³ Biogas benötigt
Für 15.144 GWh Biostrommenge werden demnach 8.185.945.900 m³/a : 450 m3/GVE/a = 18.190.990 GVE benötigt!!
Für die Jahresbiostrommenge 2007 von 15.144 GWh werden bei 100 %igem Einsatz von GVE 18.190.990 Großvieh benötigt!

Diese Gegenüberstellung der beiden Einsätze NWR und GVE  soll die Größenordnung der benötigten Flächen in „D“  für die Biostromerzeugung verdeutlichen!

Ein Vorteil der Biogasanlagen ist, sie können Regelenergie bereitstellen. Das können Windenergie- und Photovoltaikanlagen nicht!

Ebenfalls rapide entwickelt sich der Bio-Sprit-Markt. Die EU und die Bundesregierung will Biosprit/-Diesel dem Superbenzin und Diesel beimischen. Zur Zeit wird geprüft, welche Motore wieviel Biosprit-Beimischung vertragen. Der „Treibhauseffekt“ von einem Liter Biodiesel ist mindestens 1,7-fach so hoch wie bei Erdöldiesel. Bei den meisten Alternativen handelt es sich um minderwertigen Kraftstoffersatz, der die Weiterentwicklung der Motoren massiv behindert und den Motoren schadet.

Wir konnten in diesem Jahr erleben, wie schnell der Markt reagiert: Brot, Fleisch, Milch, Butter etc. wurden und werden wegen der nutzlosen Klimapolitik teurer! Die Armen trifft es wieder am schlimmsten! Kinder kommen ohne Frühstück und Brote zur Schule! Es werden Schulküchen eingerichtet. Schulspeise? Das gab es zuletzt nach dem 2. Weltkrieg. Hunger, ein Produkt der unnötigen und katastrophalen Klimapolitik der Regierung, EU und UN!

In der Dritten Welt werden - zur „Rettung des Klimas“ - Regenwälder abgeholzt, Zuckerrohr- und Palmölplantagen angepflanzt für die Biosprit-Produktion der Gutmenschen der westlichen Welt!

Nach einer Dokumentation von Inge Altemeier (2007) bedroht der Energiehunger Europas Indonesiens Urwälder. Es sollen mehr als 20 Millionen Hektar  indonesischen Urwalds für die Bio-Treibstoff-Herstellung gerodet und zu Palmölmonokulturen umgewandelt werden. Der Biosprit-Boom bedroht die Existenz von 45 Millionen Menschen in Indonesien und gefährdet viele Tierarten!

Die USA kaufen zur Biosprit-Herstellung den mexikanischen Maismarkt leer. Der Mais - Grundnahrungsmittel in Mexiko - ist für die Mexikaner unbezahlbar geworden. Viele hungern! Innerhalb eines Jahres führte dies zur Verdopplung des Weltmarktpreises für Mais!

Die Brasilianer haben mit den USA eine Vereinbarung getroffen über den Zuckerrohranbau zur Biospritherstellung. Wie in Indonesien werden viele Millionen Hektar Urwald dafür gerodet! Fidel Castro hatte den brasilianischen Präsidenten Lula scharf dafür kritisiert, dass Brasilien aus Zuckerrohr den Biokraftstoff Ethanol herstellt. Damit passe es sich den USA an und trage zu der Preisexplosion von Agrargütern bei, lautete der Vorwurf (phw/AP/Reuers).

In 2007 wurden in Europa 4 Mio. und den USA etwa 20 Mio. Tonnen Bio-Kraftstoff  vor allem aus Brotgetreide und Zuckerpflanzen hergestellt.

Damit man dieses Problem in der richtigen Dimension sieht, sei darauf hingewiesen, dass mit der Getreidemenge, die zur Erzeugung einer Tankfüllung von 60 Liter Bio-Diesel benötigt wird, ein Mensch in der Dritten Welt ein halbes Jahr ernährt werden könnte!! (Quelle: HH. Platz, Düpmann)

Monokulturen haben nur kurzfristig wirtschaftliche Vorteile. Längerfristig überwiegen die Nachteile: Strukturkrisen, bodenkundliche, biologische Schädlinge.

An die Kirchen sei die Frage erlaubt: Wie ist das Verbrennen von Brotgetreide mit der christlichen Ethik vereinbar?

Die deutsche Regierung und ihre Hilfstruppe in Brüssel wollen - für ein nicht vorhandenes Problem - die Bürger in einem nie dagewesenen Umfang zur Kasse bitten. Die klare Ansage ist: wir sollen von 11 t CO2/Kopf Emission auf 2 t/Kopf heruntergestoßen werden, auf das Niveau eines Entwicklungslandes.
Die EU hat am 23.01.2008 ein Maßnahmenbündel zur Reduzierung des „Treibhausgases“ CO2 und Ausbau der Erneuerbaren Energien in allen 27 Mitgliedstaaten auf den Weg gebracht. Deutschland muss seinen Anteil von Sonne, Wind und Biomasse bis zum Jahr 2020 von neun auf 18 % steigern und den CO2-Ausstoß um 14 % senken! Dies wird zu weiteren Preisanstiegen bei Energie, Benzin und Lebensmittel führen.

Die Senkung des Ausstoßes des „Treibhausgases“ Kohlendioxyd (CO2) um 14 % bis zum Jahre 2020 wird die deutsche Wirtschaft mit 18 Mrd. Euro belasten. Die deutsche Industrie sieht eine Mio. Arbeitsplätze gefährdet!

Und das alles nur aufgrund der Hypothese, der Klimalüge, dass CO2 die Erde erwärmt!

So weit Hermann Norff. Kommentar: Nun, die Bundeseregierung als Helfershelfer der Ökoprofiteure beim Abzocken der Bevölkerung und Verspielen unserer Zukunft rechnet natürlich ganz anders. Wenn sie überhaupt rechnet. Hauptsache, die richtigen Taschen werden in ihrer Wahlperiode richtig mit fett Euro/Tasche gefüllt, oder?
Und nicht mal in Berlins machtgeilen Ökozwingburgen - alles Neubauten und mal ganz ohne Pellets - haut die Ökoscheiße hin:

Neue Presse Coburg, Freitag, den 16. April 2009

Pfusch läßt Bundesbauten bröckeln

Renovierung. Keine zehn Jahre nach dem Umzug müssen Kanzleramt und Co. aufwendig saniert werden.

... Im Kanzleramt weht schlechte Luft. Bei den Abgeordneten in Berlin tropft es von der Decke. ... Bauten im Spreebogen immer wieder Mängel ... Demnächst Bautrupps ins Kanzleramt ... bei Paul-Löbe-, Marie-Elisabeth-Lüders- und Jakob-Kaiser-Haus - mit Abgeordnetenbüros, Sitzungssälen und Bibliothek stehen sie jetzt schon auf den Flachdächern. "Planungsmängel oder Ausführungsfehler" haben einen großen Teil der Sanierungen notwendig gemacht, sagt Bernd Stokar von Neuforn von der Bundesbaugesellschaft. ... Kanzleramt ... schwer getroffen. ... Lüftungstechnik ... macht Probleme ... Dachverglasung der Wintergärten muss ausgetauscht werden ... moderne, mit Pflanzenöl betriebene Blockheizkraftwerk ... ökologisch korrekt ... liefert derzeit weder Strom noch Wärme [Unterstreichung KF] ... was die Arbeiten am und im Kanzleramt kosten ... nicht klar ... weil ... an so vielen Regierungsbauten ... saniert wird, ... "ein zweistelliger Millionenbetrag" ...sagt ... Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Otto Fricke (FDP). ... Summe (der Mängel) auffällig ... Paul-Löbe-Haus ... Scheiben gesprungen ... Fassadenkonstruktion ... verzogen ... Jakob-Kaiser-Haus regnet es immer noch rein ... Planungsfehler ... Wartung von 174 Rauchabzugsklappen auf Paul-Löbe- und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus "praktisch nicht möglich" ... Klappen ... auf Glasscheiben angebracht, die man nicht betreten darf ... Am teuersten ... Sanierung des 1999 errichteten Bundesbauministeriums ... "Sowohl die Planung als auch die Durchführung des Baus ... schwerwiegende Mängel", erklärt Ministeriumssprecherin Vera Moosmayer ... Generalunternehmen "vertraglichen Verpflichtungen zu einer mangelfreien Planung in keiner Weise gerecht" geworden ... 45 Millionen Euro hat der Bau gekostet ... Sanierung ... mit 36,5 Millionen Euro fast genauso teuer ... Boris Engelhardt vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (meint dagegen:) ..."Je komplizierter die Architektur, desto öfter müsse man eben sanieren" ...


Aha, wer hätte das gedacht?

2. Fragwürdige Ökobilanz

Betr. Ökobilanz darf man sich auch fragen, ob der steigende Pelletsimport aus Kanada und Südafrika, wie manche munkeln auch aus osteuropäischen Fenstergiftlackholzzerdrückindustrien, atomar verstrahlten Restholzaufbereitungen aus dem Umfeld von Tschernobyl und sonstwoher aus der großen weiten Welt das Ei des Kolumbus ist? Muß der deutsche Waldbauer so dermaßen geschont werden? Themenlink: Rasche Globalisierung im Bereich der Pelletserzeugung - Haustechnik-Dialog

3. Interessensgeleitet verengte Argumentation, gestützt auf freche Lügen

Jegliche Kritik am Holzheizwerk wird ökotypisch von den Begünstigten jedoch ausgeblendet, die konventionelle Konkurrenz, obwohl immer preisgünstiger und abgasärmer als lügnerische Monopolisten beschimpft und durch dortigen Einkauf der immer notwendigen zusätzlichen (!) Gaskesselversorgungsenergie gefügig gemacht und zum Verstummen gebracht. Dafür wird kirchturmpolitisches Gejammer wie "lokale/regionale Wertschöpfung" garniert mit ausländerfeindlichen Haßtiraden wie "Kein Geschäft für Russen und Saudis" bemüht, um den technisch, wirtschaftlich und gesundheitlich gefährdeten und geschädigten Verbrauchern und Anliegern mittels politischem Druck einzuheizen. Und den Pelletsopfern wird vorgespiegelt, daß ihre Kesselausfälle, ihre Verstopfer, ihre Zusammenbrüche der verstaubten Elektronik/elektronischen Steuerung bzw. Regelung bis zum Systemtotalversagen die gaaanz große Ausnahme sind. Gaaaanz ehrlich, glabts ma. Man glaubt ja kaum, wie drollig Ösimonteure lügen können. Da stehen sie Piefke bestimmt nicht nach. Und - Hand aufs Herz: Es war schon immer etwas teurer, einen gewissensberuhigenden Ökomehraufwand zu treiben. Das läßt sich doch gerne mißbrauchen, wenn´s nur den Abzockern huift.

Themenlinks: Holzheizungen; stinkende Abgase sind giftig und Krebs erregend
Biogene Brennstoffe Biobrennstoffe - Potentiale und Eigenschaften
Altholzbelastung und -verknappung
Feuerungsprobleme bei Holzheizung

4. Unsichere Versorgungslage mit Brennmaterial

Ein wirtschaftlich sinnvoller Bau und Betrieb ohne Förderung und Zwangseinspeisung, bei Holz-Hackschnitzel-Heizwerken vor allem nicht ohne ca. 70 % Zukauf von Billigschnitzeln aus mehr oder weniger zuverlässiger Quelle, ist nicht möglich. Die Forstschnitzel werden nämlich teuer und normalerweise nur in Kleinmengen angekarrt. Lagerhaltekapazität ist also überlebenswichtig. Wird oft ja auch gefördert, der Steuermuffi zahlt´s ja. Und was man dann kauft? Realität ist, daß sich die kritische Untersuchung der Altholzlieferungen auf Schadstoffgrenzwerte "nicht rechnet" und deswegen regelmäßig unterbleibt.

Themenlinks: Viele offene Fragen
Rechnungshofbericht Biomasse wirtschaftlich-technisch ohne Chance
Gevo Ormalingen gescheitert - Das erste Schweizer Bio-Kraftwerk renommierter Planer geriet zum Flop
Dietrich Beitzke's quicktips: Pelletsheizung als Energieschleuder
Verschimmelnde Hackschnitzel in Dänemark
Regierung von Niederbayern: Müll im Ofen - Gefahr für den Menschen
A. Eisenschink: Über den Realitätsverlust (auch betr. Effizienz und Umweltaspekt bei Holzhackschnitzel)
A. Eisenschink: Keine Macht der Vernunft ? (auch bei NEHs, Nachtabsenkerei und Holzhackschnitzel)

Report 1/03: "Fehlt das Fördergeld (für Hackschnitzel- bzw. Pelletsheizungen), verliert die Kohlendioxid-Neutralität bei vielen Nutzern sofort ihren Reiz. So auch in Deutschland, einem wichtigen Exportland. Dort tut die von vielen Teilen der Wirtschaft ungeliebte rotgrüne Regierung den Erzeugern von Pelletsanlagen ganz gut. "Förderungen und Rahmenbedingungen sind perfekt", sagt dazu Anton Hofer, Produktmanager der in Weng (Oberösterreich) ansässigen Firma Hargassner"

Der Anschluß von Wohnhäusern an Hackschnitzelfernwärme ist übrigens sehr unerwünscht, hoher Liefer- und Abrechnungsaufwand gefährdet das ohnehin schon hochriskante Betriebsergebnis. Überlebensnotwendig: Sichere Großabnehmer, die gerne üppig Geld für Wärmelieferung bereitstellen und bereit sind, für Ökowahnsinn zu bezahlen. Regelmäßig sind das halb- oder ganz öffentliche Betriebe wie Bäder usw., bei denen verblendete Politikhansln das große Sagen haben und ihre Spezeln ökomäßig besser verdienen können. Unabhängige Industriebetriebe leisten sich nämlich Schwachsinn, mit dem es unausweichlich Richtung Bankrott geht, recht ungern. Für Winter- und Sommerbetrieb müssen die subventionsabhängigen Holzverbrenner entsprechend bemessene Einzelkessel vorhalten, natürlich immer zusätzlich ergänzt durch konventionelle Öl- und Gaskessel für Spitzenlastbetrieb und Ausfallsicherheit. Bis zu 80% konventioneller Heizbetrieb sind also kein Ding der Unmöglichkeit, vor allem nicht beim Einreiten der bockigen Holzverschwelungsanlagen. Und der Verkaufspreis der Hackwärme? Immer parallel zum Öl, logo.

5. Gesundheitliche Risiken durch Brennstoffverschimmelung

Die Bewältigung der Schimmelsporengefahr der allzufeuchten Frischholzschnipsel birgt für Brennstoffhersteller und Betreiber große Risiken. Man denke beispielsweise an arbeitsrechtliche Vorschriften und Risikobeschreibungen für Umgang und Lagerung dieser "Alternativen" wie im Holz-Zentralblatt 39/40 vom 3.4.02:

"Gefährdungen durch Holz-Hackschnitzel analysiert
Belastungen durch Pilzsporen beim Umgang mit Holzhackschnitzeln ...

Eine 1999 in der medizinischen Presse beschriebene Krankheit namens "Holzschnitzel-Alveolitis" ... Darstellung von Krankheitsbild und Ursachen ... gesetzliche Verpflichtungen zum Gesundheitsschutz ... allergische Erkrankung, die sich ... an der Lunge durch eine Entzündung im Bereich der Lungenbläschen (Alveolis pulmonis) manifestiert und dabei den Gasaustausch zwischen Blut und Luft beeinträchtigt. ... berufsbedingt ... allergische Spätreaktion auf wiederholte Inhalation eiweißhaltiger Partikel (Antigene), wie Tier-, Schimmelpilz- und Bakterienbestandteile, Pilzsporen und trockener Exkremente.

Der eigentlichen allergischen Entzündung der EAA (Exogenallergische Alveolitis) geht ein Monate bis Jahre andauerndes erscheinungsfreies Intervall voraus ... Grippale Symptome wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Kopf-, Brustkorb- und Gliederschmerzen, Husten, Fieber, Frösteln, sowie Kurzatmigkeit bei Belastung stehen im Frühstadium der EAA im Vordergrund. ... andauernde Kontakt zum Allergen (kann) zu einer schweren und irreversiblen Schädigung des Lungengewebes führen. ...

Die Holzschnitzelalveolitis wird durch die allergische Reaktion des Körpers vor allem gegen die Sporen von Schimmelpilzen hervorgerufen, die in Hackschnitzelhaufen wachsen. Im Falle der "Holzschnitzelalveolitis" können Schimmelpilze (z.B. Fusarium, Aspergillus, Penicillium, Rhizopus, Bacillus subtilis, Mucor, Botrytis, Saccaropolyspora, Alternaria, Cladosporium) und Strahlenpilze (Bakterien) wie Thermoactinomyces vulgaris beteiligt sein. ...

Krankheit wird häufig nicht richtig erkannt. ...

Große Sporenmengen in Hackschnitzelhaufen können bei einem Wassergehalt zwischen 25% und 60% entstehen. Wenn Hackschnitzel mit einem Wassergehalt von >40% eingelagert werden, herrschen vom ersten Tag der Lagerung an beste Bedingungen für das Pilzwachstum. Durch die Abbauprozesse in den Haufen erwärmen sich diese. Sowohl die sehr hohen Temperaturen im Inneren, als auch niedrigere Temperaturen in den Außenbereichen bieten Schimmelpilzen ausreichende Möglichkeit, hygienisch bedenkliche Konzentrationen zu erreichen. ...

REGELN ZUR SENKUNG DES RISIKOS ...

Hackschnitzellager möglichst entfernt von Arbeits- und Wohnplätzen anlegen und die Haupt-Windrichtung beachten ...".

Dolle und aktuellere Info zu der Hackschnitzelverseuchung unserer Ökobiotop-KZs finden sich bei SCHOLZ, V.; IDLER, CH.; DARIES, W.; EGERT, J.: Lagerung von Feldholzhackgut, Verluste und Schimmelpilze, erschienen in: Agrartechnische Forschung 11 (2005), Heft 4, S. 100-113, Link zu Originalmanuskript (PDF)

Auszug:

"Relativ umfangreiche Ergebnisse zur Schimmelpilzbelastung von Holzhackschnitzeln und damit in Berührung kommenden Personen liegen im Bereich der Holzverarbeitung vor [22] [23]. Hierbei konzentrieren sich die Untersuchungen auf das Einatmen von Stäuben und den damit verbundenen Schädigungen der Lungen (Holzarbeiterlunge, Holzschnitzellunge, Holzschnitzelalveolitis, Holzarbeiteralveolitis) [24]. Vereinzelt sind auch Befunde über solche Erkrankungen in den Bereichen Wohnen und Freizeit bekannt geworden [25] [26]. Zur Pilzbelastung in Kompostier- und Recyclinganlagen gibt es ebenfalls Untersuchungsergebnisse [27] [28].

Die Schimmelpilze können nach ihren Wirkungen und ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit in drei Gruppen unterteilt werden: opportunistisch pathogen, toxigen und allergen. Dabei ist zu bemerken, dass einige Spezies aufgrund ihres breiten Wirkungsspektrums in mehreren Wirkgruppen genannt werden [29] [30] [31]. Zu den wichtigsten der auf Holz anzutreffenden Schimmelpilze gehören Vertreter der Gattungen Aspergillus, Penicillium, Alternaria, Rhizopus, Mucor, Botrytis, Cladosporium und Paecilomyces. In diesen Gattungen sind insbesondere thermophile Spezies vertreten, also Pilze, die bei der Körpertemperatur des Menschen die günstigsten Wachstumsbedingungen finden."

Freilich, der lokale Kesselschufti und Anwohner atmen das gerne ein, muffelt es doch so natürlich und holzig und erinnert so schön an Omas Zeiten, als man Champignons noch essen konnte. Die mediengestützte Ökopropaganda schwärmt ohne jedes Schamgefühl und wider besseres Wissen (OT Lichtenfels 4. und 7.4.03): "Biomasse soll Berufschüler wärmen ... Manuela Endres von der Energieagentur Kulmbach favorisierte nach ökologischen und ökonomischen Gründen die Holzheizanlagen", "Rauch nahezu gänzlich Wasserdampf, Diplom-Agraringenieur Reinhold Böhner (Landwirtschaftsamt Bayreuth) informiert über Hackschnitzelenergiegewinnung", Biomasse-Heizwerk-Geschäftsführer Ottmar Schnessel betonte, dass durch das Heizwerk eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität von Bad Endorf erzielt werden konnte ..."

Themenlinks: CDU Stadtverband Heilbronn gegen ÖKO-Wahnsinn: Steuerzahler subventionieren teuere Hackschnitzel-Ideologie
umwelt-online: TRGS 908-14: Holzschnitzel-Alveolitis durch strahlenpilzhaltiger Staub
Uniklinik Saarland: Arbeitsbedingte Atemwegs- und Lungenkrankheiten - Zur Holzschnitzel-Alveolitis
Kommission Arbeitsschutz und Normung: KAN-Bericht 13 zur Holzschnitzel-Alveolitis durch verschimmelte Hackschnitzel
Aufklärung per Leserbrief

Ein fieser Holzhackschnitzel-Reinfall in Otelfingen, Schweiz, berichtet von der Zeitung "Zurcher Unterland" am 24.12.2004 - Auszüge:

"OTELFINGEN / Holzschnitzelheizung muss erneut stillgelegt werden
Schimmelpilz bleibt hartnäckig
Ernüchterung bei der Primarschulpflege: Trotz umfassender Sanierung machen sich in der Holzschnitzelheizung des Schulhauses Bühl weiterhin Schimmelpilzsporen breit.
Karin Wenger

Die Holzschnitzelheizung im Otelfinger Primarschulhaus produziert nicht nur Wärme, sondern auch gesundheitsschädigende Schimmelpilze. Dies, obschon sie eine umfassende Sanierung hinter sich hat. Der achteckige Silo ist im Innenraum abgerundet und die Lüftung komplett erneuert worden. ... Rund 130 000 Franken kostete dies, ...
Nun muss die Holzschnitzelheizung bereits zum zweiten Mal stillgelegt werden, ... nach wie vor bis zu zehnfach überhöhte Werte an Schimmelpilzsporen ...

Mobile Ölheizung nötig

... Noch diese Woche soll eine mobile Ölheizung installiert werden, welche in Betrieb bleibt, bis das Schimmelpilzproblem gelöst ist.
Bereits im Juni musste die Heizung stillgelegt werden, da die Schimmelpilzkonzentration zehn- bis hundertfach überhöhte Werte in den angrenzenden Räumen und der Hauswartwohnung aufwies. Dies hat bei der Hauswartsfrau zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen geführt.
Die Schulpflege prüfte eine Sanierung der Heizung, ... Schluss, dass keine der möglichen Varianten die Lösung des Schimmelpilzproblems garantieren könnte. Sie beantragte ... die Holzschnitzel- durch eine Ölheizung zu ersetzen. ... Kostenvoranschlag ... 130 000 Franken. Doch der Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission stellten einen ablehnenden Antrag.

Ökologisch und ökonomisch

Der Otelfinger Gemeinderat ... aufgrund eines Gutachtens ... Meinung, dass ... Schimmelpilzbefall behoben werden könne. ... Holzschnitzelheizung ... zudem ökologisch und ökonomisch sinnvoll, da sie mit Holz aus ... eigenen Wald betrieben ... Die Stimmberechtigten entschieden sich daraufhin für ... Sanierung der Holzschnitzelheizung.
geschätzten Kosten ... rund 90 000 Franken. Tatsächlich ... zuletzt rund 130 000 Franken, ... weitere Aufwendungen ... Allein die mobile Ölheizung ... rund 170 Franken pro Tag. ... zusätzlichen Sanierungsmassnahmen ... noch unklar. ... Die grösste dieser [Nass-Hackschnitzel-]Heizungen in der Schweiz steht in Rheinau, wo ebenfalls ein Teil der Schnitzel verrottet ist. Das Silo musste mit grossem Aufwand ausgebaggert werden."
Archivlink Originaltext

Kommentar: So gehts naus, wenn ökologische und ökonomische Entscheidgungsgewalt in politische Hände fällt. Und nicht merkt, was Gutachten von "berufener" Seite heutztage wert sind.

6. Mangelhafte Versorgungssicherheit mit sicherem Brennmaterial

Eine ausreichende Belieferung im größeren Maßstab aus eigenen Rohstoffen (wer weiß, was die Lieferindustrie alles pellet- und schnitzelmäßig entsorgt, bis zu strahlungsbelasteten holzschutzlindanisierten Auslandshölzern für Billigpreis?) ist oft schwierig bis unmöglich. Wie immer schreien die Lieferanten nach "passenden" Gifttoleranzen für ihren Angriff auf die Volksgesundheit.

Themenlink: Entwurf zur Altholzverordnung vom Umweltministerium vorgelegt

7. Teure Kessel, teure Lagerhaltung

Eine konkurrenzfähige Feststoff-Kesseltechnik inkl. Bevorratung ist gegenüber den Brennstoffklassikern Öl und Gas nicht möglich. Pellets- und Hackschnitzel KWs sind ein mehrfaches teurer als Öl- und Gaskessel. Gegenüber Öltanklagerhaltung braucht es für die gleiche Energiemengenbevorratung deutlich größere Lager, nicht nur weil z.B. erst 9.000 Liter Pellets im Heizwert 3.000 Liter Öl entsprechen, sondern auch weil die Pellets-Bevorratung noch mehr Volumen braucht, wegen bauartbedingt zusätzlich platzverbrauchenden Schrägen und Silofreiräumen.

8. Wahrheitsverachtende Werbung

Aus der Stellungnahme eines FDP-Arbeitskreises Energie vom 28.2.03 zu einem raffinierten Werbeartikel für Öko von Fritz Vorholz: "Die verbrannten Milliarden" in DIE ZEIT 07/2003:

"Hackschnitzel und Holzpellets.

Hat schon jemals jemand eine energetische, ökologische und wirtschaftliche Bilanz dazu gesehen? Hat schon jemals jemand ausgerechnet, wieviel CO2 und Energiekosten anfallen, um das Holz zu sammeln, zu den Verarbeitern zu transportieren, mit externer Energie zu Hackschnitzeln oder Pellets aufzubereiten, zu lagern, zu trocken und zu den Abnehmern zu fahren? Hat schon jemals jemand zur Kenntnis genommen, wie sträflich teuer diese Veranstaltung ist?

Was aber noch sträflicher ist: die Gesundheitsgefährdung! Schimmelsporen finden in Hackschnitzelhaufen dankbare Wirte. Eine einzige Schimmelkultur kann pro Minute 20 Millionen Sporen in die Luft entlassen. Von einigen Pilzarten reichen 100 Sporen, um einen Asthma-Anfall auszulösen. Nebeneffekt: Schimmel setzt Zellulose teilweise in Eiweiß um, und das ist dann kein Brennstoff mehr.

Es ist nicht zu übersehen, daß die Initiatoren und Prediger dieser Energienutzungsform gleichzeitig selber die Profiteure sind, angefangen vom Herrn Kaiser des Artikels mit seiner Firma Bioenergie, bis hin zu Beratungsbüros, die alle an Vermittlungen von Zuschüssen, Förderkrediten, u.u.u. verdienen . Sind das unabhängige Ratgeber, dem Gemeinwohl verpflichtet?"

9. Abgasproblematik

Eine abgasunschädliche Verbrennung der trotz arbeitsintensiver Trocknungsbemühung immer naßfeuchten Holzspreißel mit 30-50% Feuchtegehalt ist nicht möglich. Sie frosten im Winter klumpig ein und legen damit auch Beschickung lahm. Das Brenngut wird außerdem nicht drei Jahre gelagert, bis der Harzanteil ausgehärtet ist, die Lösemittel verflogen und abgasarme Verbrennung gelingt.

Hierzu: Holzkokelgestützte Dioxinverseuchung bei Lebensmittelherstellern im "grünen" Thüringen gem. dpa/RNT 15.2.03:

"Dioxin-Futter gelangte nach Oberfranken ... Im Thüringer Dioxin-Skandal ist die Menge verseuchter Futtermittel weit größer als bisher angenommen. Bis zu 1188 Tonnen Futter könnten aus einem Thüringer Werk mit dem hochgiftigen Stoff belastet sein, bestätigte das Thüringer Agrarministerium ... Laut bayerischem Verbraucherschutzministerium ergab die Untersuchung einer ersten Probe eine Dioxinbelastung von 2,16 Nanogramm pro Kilogramm. Der Grenzwert von 0,75 Nanogramm sei "deutlich überschritten". In dem Futtermittelwerk war beim Verbrennen nasser Holzschnitzel Dioxin frei geworden."
Thür. Allgemeine 21.2.03: ... Trockenwerk erhielt im Dezember Zertifizierung nach ISO 9001 ... "Wir haben nur das verbrannt, was wir durften, meinte Geschäftsführer Bernd Pilz. Lackierte Bretter seien nicht darunter gewesen, dafür aber viel Grünschnitt und Abbruchholz, das er von Holzaufarbeitungsbetrieben bezogen habe. ..." "Bernd Pilz beschwört: Das Holz, das seine Mitarbeiter in den Trockenofen für Zwiebackreste geschoben haben, war immer zertifiziert. Von wem, darüber schweigt der Geschäftsführer des Trockenwerkes in Apolda, in dem mit Dioxin verseuchtes Futtermittel hergestellt wurde, beharrlich. [KF: Ja,so lieben wir die Ossis: immer alles nach Plan, und das ökograue Papier ist immer noch wie vor der Wende geduldig bis zum Erbrechen] ... (Er) beziehe sein Holz zur Befeuerung der Trocknungsanlage nur von so genannten Aufarbeitungsfirmen. Dass darunter auch Bauholz und Abbruchholz sei, hält Pilz für normal. Schließlich habe er eine entsprechende Betriebserlaubnis. Dass das Holz möglicherweise durch Lacke und Anstriche mit Schadstoffen durchtränkt sei, schlössen aus seiner Sicht die Zertifikate der Lieferanten aus. ... Schon Mitte der neunziger Jahre tauchte Dioxin in Futtermitteln eines ostdeutschen Herstellers auf. Ursache war damals das Verbrennen von nicht zugelassenem Altholz. Dioxin entstehe, wenn so genannte halogenorganische Anhaftungen oder Anstriche mit Holzschutzmitteln erhitzt werden, erklärt Peter Hartung vom bundesweiten Bürgernetzwerk gegen die Verbrennung schadstoffhaltigen Altholzes. Allein durch die Verwendung von nassen Holzschnitzeln wäre aus seiner Sicht niemals eine 18-fach erhöhte Belastung mit Dioxinen in dem Trockenfutter aus Apolda festgestellt worden. ..."), Dioxinskandal durch Hackschnitzelverbrennung und hier die Wahrheit: Dioxin entsteht bei Holzverbrennung immer: Dioxine

Und hier der Mega-Themenlink: Forum der Holzrußrauchgestanksgeplackten - Suchen Sie nach "unser ganzes Wohngebiet stinkt bestialisch" und "Weiterhin weist die Behörde auf die hochgiftigen geruchlosen Dioxine hin, die bei der Holzverbrennung in jeder Holzheizung entstehen und die auch in kleinen und kleinsten Dosen ihre Gefahr für die Gesundheit der betroffenen Anwohner nicht verlieren. Nach Angaben der Hamburger Umweltbehörde ist bei Holzheizungen, die von Hand beschickt werden, wie zum Beispiel auch die im Internet oft kritisierte Holzheizung in der Puschkinstraße in Hettstedt, der Anteil der giftigen und der Krebs erregenden Abgase dramatisch hoch."

Alfred Eisenschink zu holzpolitischem Widersinn: staatl. Förderprogramm und kommunales Verbot für Holzheizung!

Andreas Lutz informiert zur lebensgefährlichen und umweltzerstörenden Hackschnitzelei vor seiner Haustür

10. Ohne Subvention geht gar nix

Eine subventionsfreie Energiebereitstellung bzw. Wärmeerzeugung für Wind-, Solar-, Biogas- und sonstigen unwirtschaftlichsten Ökomist ist zum Scheitern verurteilt:

HAZ 3.4.03:
Neuer Biogasanlage droht die Pleite
Tausend Bauern sollen für Nachrüstung zahlen / Minister bietet Bürgschaft an
Hannover (kau). Ein Vorzeigeprojekt entwickelt sich zum Albtraum: Vor acht Monaten ging in Wietzendorf ... eine hochmoderne Biogasanlage in Betrieb. Jetzt droht dem 30 Millionen-Projekt, das mit Zuschüssen von Bund und Land gebaut wurde, die Pleite. Die Anlage funktioniert nicht, wie sie sollte. Mehr als tausend Bauern, die sich an dem Projekt beteiligt haben, sollen nachzahlen.

... die Anlage arbeitet derzeit nicht wirtschaftlich, berichtet Gerd Hahne, Sprecher des Landwirtchaftsministeriums. Sie erbringe nur 20 bis 30 Prozent ihrer Leistung. Den Gesellschaftern drohe daher die Insolvenz. Nun muss nachgerüstet werden. Weitere 6,7 Millionen Euro sind nach Schätzung der Gesellschafter erforderlich ..."

Nun schmeißt mal schön weiter mit deutschen Schinken nach niedersächsischen Würsten. Hauptsache, unser Sozialstaat, dem dafür das Geld entzogen wird, geht bald unter! Und im Straßenbau wachsen die Löcher auf DDR-Niveau. Dank Ökommunismus. Den so unausweichlich kommenden Adolf freut das!

Auch in Oberfranken blüht der Biomist - Neue Presse Coburg /Obermain Tagblatt Lichtenfels berichten beide zur Einweihung der neuen Biogasanlage im Bezirksgut Kutzenberg gleichlautend am 8.9.08:

So bleibt die Wertschöpfung hier vor Ort. ... Ökologisch sinnvoll, ökonomisch rentabel - So gewinnen alle Beteiligten. ... Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler ... Insgesamt wurden drei Millionen Euro investiert. Das Bezirksklinikum Obermain spart durch die Wärme, die die Biogasanlage liefert, Energiekosten von rund 45 000 Euro pro Jahr. Gerade in den Sommermonaten deckt die Anlage den Wärmebedarf des Bezirksklinikums zu fast 100 Prozent.

Aha. Toll! Ein Kaufmann hätte aber errechnet: 45 000 x Mehrkosten-Nutzen-Verhältnis 12 (grenzwertig!) = Investitionslimit von 540.000 Euro. Alles darüber ist hinausgeschmissenes Geld auf Nimmerwiedersehen. Außerdem gibt es ja schon eine Heizung, da fallen vermehrt Betriebskosten an ... Schietegal, wenn nur die Bauern den in zusätzlichen Monokulturen anzubauenden Mais verhökern und die Betreiber die fette Staatsknete abschöpfen können. Doch der perverse Gipfel kommt noch hinterher:

In seiner Ansprache ging Domvikar Dr. Norbert Jung auf den Klimawandel ein ... (und) sah (ihn) als Herausforderung für die Menschheit an, denen die Schöpfung ja anvertraut wurde. "Auch das Klima ist eine Gabe Gottes", sagte er. Es sei die Aufgabe von Christen alternative Energieformen, wie beispielsweise Biogasanlagen, zu unterstützen. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete der Geistliche die Anlage. ...

Ja Herrkotzsack! Wieder segnet die Kirche "pflichtgemäß" die Waffen, mit denen unschuldige Menschen niedergemacht werden. Daß es sich bei den Ökoenergien um gewissenlose Abzockinstrumente handelt, daß die damit irre verteuerte Energie auf Kosten der Lebensbedingungen der Armen geht, daß wertvolle Lebensmittel im Falle Biogasanlage dem Markt und den Hungernden entzogen werden und der verbleibende Rest extrem teurer wird, daß das alles von mafiösen Strukturen gegen das Volkswohl durchgegdrückt wird - jeder Spatz pfeift das inzwischen von allen Dächern - aber offenbar ist man unter Kirchendächern taub für die Nöte der Menschen und die Wahrheit und predigt die Mär vom menschengemachten Klimawandel, von der CO2-bedingten Erderwärmung / globalen Erwärmung. Obwohl seit über 10 Jahren die Temperaturen nach unten gehen, wie nicht nur die zuverlässigen Satellitenmessungen belegen. Mehr Details dazu hier.

Und daß das Klima vom lieben Gott ist, mag als theologische Denkfigur ja noch angehen, aber dann eben auch der Klimawandel, der seit Erschaffung der Welt in sieben Tagen milliardenjahrelang grad macht, was der Herrgott und eben nicht der vermessene Mensch will, leuchtet nicht nur jedem daabgschlognen Caritas-Sonderschüler, sondern auch vernunftbegabteren Gottesgeschöpfen, vielleicht sogar den möglicherweise nicht nur sexuell mißbrauchten Bamberger Seminaristen ein.

Ist es also Gottes heiliges und gesegnetes Wort, was dieser (vorgebliche?) Gottesmann in seiner Ökoapokalyptik zum Besten gibt, oder wieder mal plumper und auf vorsätzlicher Täuschung beruhender Seelenfang, quasi ein traditionell unseliges Wirken als weltuntergangsaufgeladene Ökotetzelei mit entsprechender Verängstigung des tumben Volks, Verketzerung der "Klimasünder" und Kassemachen um jeden Preis? Gar teuflische Habgier, wie so oft gepaart mit übelster Volksverarsche und Volksverhetzung vom Domberg, der übrigens früher zu den vornehmsten Hexenbrennern gehörte? Solarisiert nicht sogar die Kirche schon Kirchendächer und Pfarrscheunen? Bitte beurteilen Sie die moralisch-ethisch-religiösen Implikationen, die sich aus dem verschärften Ökoaberglauben ergeben, selbst!

FAZ 3.4.03: "Ein Windrad, welches steht - zwei Drittel kost´s von dem, das dreht."

Gleichwohl beabsichtigen die deutschen Ökoschweine (O-Text Bütikofer) inkl. große Stromversorger, an ausländischen, aber wind-und sonnenverwöhnten EU-Landstrichen Wind- und Solarstromwerke deutschsubventioniert zu errichten, um den höchstsubventionierten Strom dann zur EEG-Abklatsche nach Deutschland zu exportieren. Dann zahlen sie überhaupt keine Steuern mehr, viele Stadtwerke hauen nach wie vor noch extra Öko-kW/h-Subventionen obendrauf, die Ökos sind zufrieden und der Michel zahlt die Zeche. Fast würde man lieber gegen Muslims Kriege führen, gell?

11. Energie aus Wind und Sonne ist nicht immer verfügbar

Eine verbrauchsgerechte Zuschaltung der unzuverlässigen Ökoenergien aus Wind (max. 5-15% Auslastung der vorgehaltenen Kapazität) und Sonne (Auslastung noch schlechter) ist nicht möglich, teure Speichertechniken erhöhen die Unwirtschaftlichkeit und Ökobilanz. Die unregelmäßige energiebereitstellung bedingt, daß der Energie- und Kostenaufwand für Parallellauf und Regelaufwand für konventionelle Kraftwerksleistung den Ökoenergieertrag skandalös übersteigt.

12. Nur Kleinlösungen in Sonderfällen können irgendwie funktionieren, auch Glücksfälle der neuen Technik

Wenn jemand die Brennstoffe sozusagen frei Haus hat oder selbst erzeugt und den erhöhten Arbeitsaufwand für Festbrennstoffheizung aus welchen Gründen auch immer nicht scheuen muß, sieht die Sache aus wirtschaftlicher Sicht vielleicht etwas anders aus. Dann können beispielsweise Holzvergasungsbrenner, Pflanzenölheizungen (s.o. Kanzleramt) oder auch Getreideheizungen (ist dem wahren Ökofaschisten doch wurschtegal, ob die Nigger deswegen hungern oder verhungern müssen, Hauptsache Welt gerettet!), geschickt kombiniert mit Speicherkessel zur Optimierung des Heizbetriebs und des Wirkungsgrades das System der Wahl sein.

Einen Do-it-yourself-Bauherrn-Praxisbericht zum Thema Wärmegewinnung durch Grundwassernutzung via Wärmepumpe -allerdings ohne kritische Perspektive zur Wirtschaftlichkeit der ganzen Angelegenheit - finden Sie hier: www.wittgen-meitingen.de/grundwasser.htm

Aus einer Zuschrift: "Bei mir privat steht die Erneuerung eines Erdgas-Betriebenen Heizkessels mit Warmwasserversorgung an. Also habe ich mich als Energiesparwilliger Bürger für eine Sole-Wärmepumpen-Anlage bemüht. Ein sehr namhafter NRW-weit tätiger Anbieter aus der Region hat ein Angebot und eine Vergleichskostenrechnung gemacht.

Danach würde über 20 Jahre eine Einsparung von ca. 101.000 Euro erreicht bei einer angenommenen jährlichen Erdgaspreissteigerung von 7,5 % - kleingedruckt stand: Kapital-Beschaffungskosten nicht berücksichtigt. Ich habe nachgerechnet und Kapital konservativ mit 4% Flat und Abschreibung über 20 Jahre gerechnet und bin für 2007 auf Mehrkosten (!) von ca. 600 EUR für den Wärmepumpenbetrieb gekommen.

Die Eckdaten für Investition und Betrieb in Gütersloh - Preise 2007. Stromkosten Gütersloh Wärmepumpenbetrieb: 0,1534 EUR/kWh Invest-Mehrkosten-Wärmepumpe gegenüber Erdgas-Heizung neu: 24.000 EUR Erdgaskosten Gütersloh: 0,0655 EUR/kWh

Zur Absicherung habe ich dann noch bei 4 weiteren Anbietern angefragt und unter Beigabe der o.g. Eckdaten und der Verbrauchsdaten um ein wirtschaftlich vorteilhaftes Angebot gegenüber Erdgasbetrieb gebeten. Es wurde keine Offerte eingereicht - also hat der hiesige Anbieter wohl nicht überteuert angeboten.

Zum Risiko der 7,5 %: Die Steigerung in 2005/2006 lag darüber, über 40 Jahre allerdings liegt sie nur bei 2-3%. Bleibt abzuwarten, was eintritt. Träte die jährliche Gaspreissteigerung in Höhe von 7,5% tatsächlich ein, würde der Kostenvorteil allerdings tatsächlich bei kumuliert 34.000 EUR liegen; allerdings wären dann die monatlichen Heizkosten bei einer Wärmepumpe im Jahre 2026 doppelt so hoch (mitsteigende Stromkosten unterstellt) wie meine heutigen Heizkosten, was ich mir bei dem dann fortgeschrittenen Rentenalter eh nicht mehr leisten könnte, wodurch die Investition in jedem Fall obsolet wird.

Tatsächlich aber ist Öl (als Leitpreis) in den 80er Jahren lange Zeit bei 65 USD gelegen, dann abrupt auf 20 gefallen und liegt aktuell [02/07] etwas über 50. Die Wahrscheinlichkeit der jährlichen Steigerung von 7.5% ist retrograd ermittelt also äußerst gering."

Nun mag es durchaus Fälle geben, in denen die neue Wärmepumpentechnik funktionieren mag. Probleme sind aber die marktüblichen Randbedingungen. Wenn ein raffinierter Heizungsbauer beispielsweise die Wärmepumpe unterdimensioniert, um dann den Auftrag mittels billigerem Angebot zu erheischen, kommen Geräte mit zu geringem Wirkungseffekt zum Einsatz. Folge: Zu viel elektrischer (teurer) Zuheizbedarf, keine wirtschaftliche Nutzung der Wärmepumpentechnik mehr möglich. Das gleich gilt freilich auch für überdimensionierte Wärmepumpen, die sich dann zu Tode takten. Die richtige Bemessung der Pumpe für den tatsächlichen - und eben nicht durch den üblichen U-Wert feststellbaren - Wärmebedarf ist also die große Kunst. Die sinngemäße Anwendung der wärmespeicherberücksichtigenden keff-Werte und eine korrektere Beurteilung der Effizienz der wämreabgebenden Systembauteile (WW-Rohre, Heizkörper, erwärmte Hüllflächen bei Wandheizung, Deckenheizung und Fußbodenheizung kann da weiterhelfen. Sie ist leider nur mehr als selten, da dafür keine genormten Rechenregeln vorliegen. Folge: Brutale Überdimensionierung, Kostenmaximierung.

Was die Geothermie mit Wärmetauscher/Wärmepumpen-Technik zur Gewinnung von Warmwasser aus wesentlich kälteren Bodenwässern betrifft, liegt auch noch vieles im Argen. Nicht nur, weil es in Staufen (Baden-Württemberg) zu ungeheueren Bauschäden in Folge einer Erdsondenbohrung / Geothermie-Bohrung kam, bei der der anhydrithaltige Boden unter der Stadt in fantastischer Art und Weise vergipste, / sich in Gips umwandelte, dabei durch immense Treiberscheinungen in Bewegung kam, bis sich an hunderten von Stadthäusern zigmillionenteuere Bauschäden einstellten. In Basel kam es 2007 sogar gleich zu einem dollen Erdbeben (Richterskala 3,4!) infolge der Bohrungen in die Erdkruste.

Kommt es bei der Bohrung zum Anstich artesisch gespannter Grundwasserschichten, gelangen diese unkontrolliert an die Oberfläche und können dort überraschende Verwüstungen anrichten. Gelangt die Bohrung in salzhaltige Bodenschichten, kann durch Wassereintritt oder vorhandene Salzlösungen das tiefer liegende Grundwasser verseucht werden. Und auch bei ölschieferhaltigen Gesteinslagen im Bohrbereich kann es zum gefürchteten Gipstreiben kommen.

Die glykolhaltigen Frostschutz-Füllungen (Wiki: Ethylenglykol) in dem Röhrensystem mit ihrem ekelhaften Vergiftungspotential für das Tiefenwasser / Grundwasser und die durch die Bohrlöcher in das Trinkwasserreservoir einsickernden Bodengifte lassen den logischen Schluß zu: Erdsonden sind die Altlasten von morgen (FTD) - und gravierende Risikopotentiale schon heute!

Außerdem: Wer seinen durch Warmwasserentnahme mehr und mehr abgekühlten Boden nicht jeden Sommer wieder mit Wärme auflädt - sei es, weil er an unbelehrbarer Anhänger der Perpetuum-mobile-Technik ist und eine Schrottbude mit hohem Kühlungsbedarf hat (Passivhaus, Niedrigenergiehaus mit allzu geringer Speichermasse und entsprechender sommerlicher Überhitzung) - oder weil er seine Heizung dann spaßeshalber - man hat's ja dicke - im Sommer laufen läßt, um das Erdreich für den Winterbetrieb mit der coolen Geothermie inkl. Wärmetauscher aufzuheizen, wird sich schon nach wenigen Jahren wundern:

Die Heizleistung aus dem mehr und mehr vereisten Boden geht gegen Null. Entsprechendes kann auch bei unterbemessenen bodennahen Kollektorflächen vorkommen. Der Verlegeaufwand inkl. Technik, egal ob Erdsondenbohrung oder Kollektorschlauchverbuddelung ist ohnehin eine Größe, die bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung eine gigantische Rolle spielt. Und dennoch nicht immer ausreichend bemessen wird. Trau, Schau, Wem?

Bei der Ökostromerzeugung aus Wind und Sonne aber spottet der Aufwand von vornherein jeder Beschreibung. Sinngemäß: Aufwand zur Erzeugung, Vorhaltung und Regelung ausreichender Ersatzenergie bei Windstille und Nacht: 110 % aufwärts, Ertrag 100 %. Das geht nicht unendlich lange gut, deswegen crashen diese Unternehmen besonders gerne (Zitat 2002 aus meiner Lokalpresse im Frankenland: "Windpark Himmelreich fährt zur Hölle." Was glauben Sie, wie Ökoschlaumeier jammern, wenn ihre feine Ökoanlage jämmerlich verblasen wurde. Und wie wenig man es den davon profitierenden Geschäftsleitungen und Herstellern gönnt, ökomäßig sehr ordentlich abgezockt zu haben!).

13. Nur Schweinebandentechnik setzt ÖKO durch

Da die obigen Gründe die Marktchancen für ÖKO-Energie dramatisch verringern, "beeinflussen" die entsprechenden "Energie"-Lobbyisten - es sind ja nicht nur die Öl-, Gas- und Stromprinzen, sondern auch Versicherungen, Banken, Herstellerkonzerne, sonstige Politabsahner usw. ihre Normausschüsse und Politiker bis zur EU und setzen ihren Ego-Öko auf diesem Wege durch. Sie haben es geschafft, daß sogar ihre Werbekampagnen mit Steuergeld gefördert werden. Hut ab! Und auch die EU-Energieeffizienz-Richtlinie belegt, was Klima-Schutzgelderpresser bewirken können. Wer den Wählerbetrug zum eignen Wohl so geschickt organisiert, ist kein Blödmann. Gut finde ich das trotzdem nicht.
Das große Solar- und Windenergie Werkbuch
von Bo Hanus, Ulrich E. Stempel
Strom- und Heizkosten sparen
von Bo Hanus

Eine offenherzige Darstellung des Solarwahns gibt überraschenderweise ausgerechnet die Chefredakteurin Anne Kreutzmann im Editorial von Photon, Das Solarstrom-Magazin im Mai 2007, (Auszug): "100 Milliarden Euro für zwei Prozent Solarstrom? Die Kosten der Markteinführung geraten in die Diskussion. ... Denn für alle bis zum Jahr 2010 in Deutschland gebauten Photovoltaikanlagen müssen die Verbraucher diese Summe aufbringen - bei einem Solarstromanteil an der Gesamtversorgung von dann rund zwei Prozent. ... wenn der Zubau ungebremst weitergeht und die Vergütung weiterhin auf hohem Niveau bleibt. ... Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) (hat) vorgerechnet, dass bis 2010 Förderkosten in Höhe von 24 Milliarden Euro auflaufen werden ... allerdings mit hoffnungslos überholten, viel zu niedrigen Zubauzahlen für die letzten Jahre ... die allgemein anerkannten Zahlen aus der PHOTON-Netzbetreiberstatistik (in der Entwicklung fortgeschrieben) landen bei besagten 100 Milliarden Euro. Und es kann noch viel teurer werden, wenn das geschieht, was sich alle Freunde der Photovoltaik sehnlichst wünschen und wofür landauf, landab Hunderte Solarinitiativen hart arbeiten: dass nämlich der Ausbau noch viel schneller erfolgt. Dann ist auch die 100 Milliarden-Euro-Grenze schnell überschritten. Da hilft auch das Gegenrechnen mit vermiedenen externen Kosten der fossilen Energien, positiven Arbeitsplatzeffekten oder dem gedämpften Anstieg an der Strombörse nicht mehr weiter. Dazu sind diese Effekte viel zu klein. ... Sind die Nutznießer der vielen Milliarden darauf vorbereitet, dass diese Zahlen früher oder später öffentlich diskutiert werden? ... Die Umsatzrendite von Solarworld liegt inzwischen über der von Google, die von Q-Cells über der von Ebay. ...

Mein Kommentar: Na, mit solchen Renditen läßt sich doch die öffentliche Diskussion bestens steuern. Und vielleicht hilft sogar der/die eine oder andere Umwelt-/KlimaschutzpolitikerIn mit, die haben vielleicht auch noch etwas Bedarf zur Aufpäppelung der schmalen Abgeordnetendiät durch Ökoprofiteure ...

Wieder mal hereingefallen? Solargier, Solarabzocker, Solargeschäftemacher, Solarbauernfängerei und Solarenttäuschung - Alles auf Kabel eins:


Photovoltaik runter, Solarthermie drauf und eine Gastherme dazu - dümmer geht's nümmer! - Pinocchio, Pachauri, Latif, Yogeshwar und Konsorten - Langnasige Klimaexperten klären uns auf. Der Ökowahnsinn als Heilige Kuh:


ARD berichtet: Der internationale Solarbetrug, Solarabzocke, Politkorruption und Solarschwindel auf Steuerzahlers und des Prekariats Kosten:


So schön harmonieren Fotovoltaik und Altbau:
Fotovoltaik Photovoltaik-Platten auf Altbau

Und so sehen Solaranlagen / Solarmodule aus, wenn sie in die Jahre kommen - Solarpark auf Fehmarn 1989-2009 (Bildquelle:
klimakatastrophe.wordpress.com):
Fotovoltaik Photovoltaik-Platten Fehmarn

Ei, wie werden sich all die dämlichen Kommunen freuen, wenn nach 20 Jahre Dachpacht ihr defekte Solarmüll auf Steuerkosten entsorgt werden darf - dank gieriger und bestochener Bürgermeister heute!
Solar-Dachanlagen selbst planen und installieren
von Bo Hanus
Wie nutze ich Solar- & Windenergie in der Freizeit und im Hobby?
von Bo Hanus

Aus dem Solarrundmail14.4.03, in dem eine Anhebung der bisherigen Zwangseinspeisungsgebühr von ca. 50 auf 80 Cent gefordert werden - obwohl bekannt ist, daß alleine die bis 2010 installierte Solarkacke der Klimaschutzparasiten dem wehrlosen Stromkunden mittels Zwangssubvention über 100 Milliarden Euro aus dem fetten Kreuz leiert - dank Ökoschmarotzerei rund um Scheer und Konsorten:

"Betrachten wir doch einmal die bisherige Entwicklung ungeschminkt vom Standpunkt eines skeptischen Beobachters aus:
Die PV ist zwar billiger geworden, gehört aber auch nach 13 Jahren staatlicher Förderung zu den teuersten Techniken der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien überhaupt.
Solarstrom ist zehnmal so teuer wie Windstrom.
Die PV ist seit ihrer Förderung von Jahr zu Jahr gewachsen, aber die PV deckt zur Zeit noch nicht einmal 0,1% der deutschen Stromversorgung.
Bei einer Fortsetzung der jetzigen jährlichen Zubauraten wird die PV in 50 Jahren nur etwa 2% der deutschen Stromversorgung ausmachen."

Im elektro profi, bauverlag, Gütersloh, Ausgabe 04/2009 kann man auf den Seiten 34-35 unter "Goldesel für den Nebenerwerb. 70.000 EUR/Jahr mit Solarenergie" recht genau nachlesen, zu welch abscheulichen Absonderlichkeiten die ungeheuerliche Subventionspolitik der mit den parasitengleichen Ökolobbyisten paktierenden Bundesregierungen führt, die dann dem ausgepowerten Ossiland in weiser Voraussicht eine ziemliche Masse Solarfabrikanten reigefördert hat, um deren Zeckentum gegen Auslöschung durch das "Arbeitsplätze-für-arme-Ossis-Argument" auf immer und ewig zu befestigen - Auszüge:

Solarenergie ... bietet ... lukrativen Nebenverdienst. Nachdem der Reitstall ... teurer als geplant geworden war, entschied sich der Landwirt ... für die großflächige Installation von Solarmodulen. Er rechnet hierbei mit einem jährlichen Gewinn von bis zu 70.000 EUR. Süddächer mit einer Neigung von 30° wären ... optimal für eine Solarstromanlage. Bei dem Reitstall ... zeigen jedoch mehr als die Hälfte der Solarmodule nach Norden, Osten oder Westen - bei Dachneigungen von 12 beziehungsweise 15°. Trotz dieser ungünstigen Ausgangsbedingungen ... Ertrag von rund 940 kWh pro kW. ... Solarmodule aus Cadmium-Tellurid ... (deren schwermetalldotierte Dünnschichtzellen gegenüber Standardmodulen aus kristallinem Silizium 10 % mehr Ertrag bringen). (Der Besitzer) nennt seine (Solarstromanlage) liebevoll "Goldesel". ... Täglich geht (der Solarbetreiber) in den Wechselrichterraum und liest die Leistung und die CO2-Einsparung am Display ... ab. ... Künftig will er sich auch mit anderen Landwirten über die Nutzung der Sonnenenergie austauschen. Viele Reitställe in der Gegend haben Solaranlagen auf dem Dach. ..."

Ja, dieses Märchen vom Tischlein-deck-dich wurde gewißlich wahr bei den ges. gesch. Ökoparasiten. Da wäre einem ja jede Brucellose, Hühnerpest und sogar der Bandwurmbefall lieber als diese grassierende Klimaschutz-Tollwut-Seuche, gegen die leider kein Tierarzt helfen kann. Die Rechnung zahlen die Verbraucher und vor allem deren ärmere Schichten (offenbar Hartz-IV-Abschaum in Augen der höchst unsozialen Schmarotzereigesetze erlassenden Gesetzgeber). Wann wird wohl das Märchen mit dem Knüppel-aus-dem-Sack vervollständigt - und wer bekommt dann den Knüppel zu spüren - die Ökoabzocker, die alle abwehrgeschwächten, da entgotteten und nur dem schönen Herrn dieser Welt huldigenden Volksmaterialisten mit der Klimaschutz-Borreliose infizierten, oder wie bisher immer die Wehrlosen unserer durchkorrumpierten feinen Gesellschaft? Und wird es dann noch genug Geld geben, um den bauernschlauen Öko-Landwirten sahnebuttrige Solaranlagen-Stillegungsprämien auf dem brillantenbesetzten Silbertablett der Landwirtschafts-Subventionen zu präsentieren, um die sozialen Verwerfungen der Ökodiktatur auf die arbeitslosen Stromverbraucher polittypisch zu mäßigen? Fragen über Fragen, die sich sonst ja niemand zu stellen traut ...

Ein netter Beitrag für diese Seite, mit ironischem Seitenblick auf die abergläubischen Sonnenanbeter der Kirche und sonstige Perversionen (Schrecklinks: Photovoltaik-Demo auf Thüringer Kirche - mit PV-Imitat auf Norddach - teuflisch gut, ein söddenes Blendwerk! + Photovoltaikanlage auf der Goldenes-Kalb-Kirche in Zernin - Moses, hilf!)


Dr. Dietmar Ufer

Kosten der Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen

Die Stromerzeugungskosten in konventionellen Kraftwerken hängen wesentlich von den jeweiligen Technologien und von den Brennstoffkosten ab. Damit sind sie mehr oder weniger eindeutig zu bestimmen:
- Kernkraftwerke: 2 Ct/kWh
- Braunkohlenkraftwerke: 2 Ct/kWh
- Erdgaskraftwerke: 3 Ct/kWh
- Kraftwerke mit deutscher Steinkohle: 4,5 Ct/kWh

Im Gegensatz dazu sind die Erzeugungskosten bei Photovoltaik-Anlagen frei wählbar! Entsprechend der grenzenlosen Ungebundenheit, die sie versprechen, hat jeder die Freiheit, sich die ihm genehmen Kosten auszusuchen:

1. 0,00 Ct/kWh (Franz Alt: "Die Sonne schickt keine Rechnung" (Die Welt, 14.08.2002)
2. "Nur Kosten für die Technik" (Hermann Scheer, Vortrag am 17. Juni 2003 in Leipzig)
3. 0,18 Ct/kWh oder jährlich eine Schachtel Zigaretten pro Haushalt - für alle erneuerbaren Energien (Jürgen Trittin, Frankfurter Allgemeine, 13.11.2002)
4. 50 Ct/kWh (Einspeisevergütung lt. Erneuerbare-Energien-Gesetz)
5. 177 Ct/kWh (Realisierte Anlage auf dem Dach der Nikolaikirche in Leipzig bei 15 Jahren Amortisationszeit und einem Zinssatz von 6 Prozent/Jahr)
6. Bis 200 Ct/kWh(Unter Einbeziehung der Kosten für Wartung, Instandhaltung und Sicherung der Reservehaltung)
7. Noch viel mehr! (Unter der Annahme, dass die energieintensive Herstellung der Solarzellen ausschließlich mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen erfolgen würde - und nicht mit Strom aus profanen Kern- oder Kohlekraftwerken)

Bürger, nun habt ihr die Freiheit zu wählen!

Leipzig, 30.07.2003

Ergänzung 24.6.04:

Photovoltaik-Anlage Nikolaikirche Leipzig

Auf dem Dach der Nikolaikirche im Zentrum von Leipzig wurde im Juni 2000 eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 5 kW in Betrieb genommen. Gefördet wurde die Anlage u. a. von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Sparkasse Leipzig und dem Regierungspräsidium Leipzig.

Auf einer digitalen Anzeigetafel lässt sich u. a. die augenblickliche Leistungsaufnahme und die Elektroenergieerzeugung seit der Inbetriebnahme im Juni 2000 ablesen.

Erzeugung - bis 23. Juni 2003: 10.514 kWh - bis 22. Juni 2004: 14.254 kWh

Jahresbenutzungsdauern:
- Kumulativ bis Juni 2003: 700 h/a (8,0 % des Jahres) - Juni 2003 bis Juni 2004: 748 h/a (8,5 % des Jahres)
- Kumulativ bis Juni 2004: 713 h/a (8,1 % des Jahres)

(Der über dem Durchschnitt liegende Ertrag 2003/2004 ist auf den "Jahrhundert"-Sommer zurückzuführen.)

Investitionskosten: 120.000 DM, d. h. 24.000 DM/kW. (Angaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von St. Nikolai, Superintendent Vollbach)

Kapitaldienst: 2,52 DM/kWh bzw. 1,26 EUR/kWh (angenommene Amortisationszeit von 20 Jahren und Zinssatz von 4 %/a)

Nicht einbezogen sind Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie die Kosten für die Absicherung der Regelleistung (Reserveleistung).

Aus einer Forsa-Umfrage vom 3.11.03 im Auftrag des Solarfördervereins:
"Wo sollen Solarzellen Ihrer Meinung nach in Deutschland angebracht werden? Nennen Sie bitte ALLE Möglichkeiten, denen Sie zustimmen können!
Ergebnis: PV zu
- 87 % auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden
- 70 % an Lärmschutzwänden (z.B. an Autobahnen)
- 34 % auf freien Landflächen
- 2 % überhaupt nicht"

Und was machen die gierigen Ökoheuchler? Sie ködern sich nach unseren doofen Volksvertretern für ihre "Bürgersolardächer" (gemeinschaftsschädigende Subventionsparasiten sollte man diese geldgeilen Bürger besser nennen) nun auch unsere tierquälerischen Massentierhalter für Biogas aus Scheiße (eine Erfindung der Nazis, angewandt auch in Auschwitz, hieß damals "Klär- und Faulgasgewinnungsanlage" und entgaste die abartigen Durchfallmengen der armen kranken Häftlinge) und andere Schlau"bauern" mit brachen Naturflächen. Mit diesen Typen kleistern sie unsere Landschaft nach den Windrotoren mit PV-Großanlagen zu. Damit wird der Bürger endgültig zur Stromsau gemacht und die Natur geht weiter hobbes. Von den Ortsbild-, Dach- und Wandverschandelungen gar nicht zu reden. Und die Güllegasanlagen produzieren fleißig die tatsächlichen (?) Klimakillergase Ammoniak und Methan. Natur-, Denkmal- und Klimaschutz heute.

Die Bürger-Solarkraftwerke benutzen dabei die Kommunaldächer in besonders raffinierter Weise:

- Sie beanspruchen öffentliche Flächen für ihre private Abzocke - kein Metzgermeister dürfte ja in der umsonst genutzten Rathaushalle seine Würste verkaufen.

- Sie verweigern sich dem Unfallrisiko, das dabei entsteht.

- Sie übertragen das Risiko am Bauwerk betr. Beschädigungen bei Installation und während der Nutzung sowie die Verkehrssicherungspflicht während Wartung und Reparatur der Gemeinde.

- Der Abbau, der Rückbau des ursprünglichen Zustands und die Entsorgung nach Ablauf der Lebensdauer wird der Gemeinde aufgebürdet. Dabei ist der BINE-Projekt-Info Nr. 6/98 über das meist verschwiegene Problem der Gefährlichkeit der PV-Anlagen mittels in Solarzellen dotierten Schwermetallen (Bor, Al, Ga, In, P, As, Sb) und ihrer Halbleiterschicht (Cadmiumsulfid, Selen, Tellur, Cu) zu entnehmen:

"Betrieb: [...] Bei möglichen Störfällen, d. h. Bränden und Glasbruch kann es zu einer Freisetzung von [toxischem] Cd, Te und Se in die Luft bzw. den den Boden kommen. [...]

Entsorgung: Aufgrund der experimentellen Befunde ist eine Deponierung von CdTe-Modulen derzeit nicht möglich. eine Entsorgung von CdTe und CIS-Modulen über die Müllverbrennung ist, da Dünnschichtmodule kaum brennbare Materialien enthalten, nicht mit einer Reduzierung der Abfallmenge verbunden. [...]

Auch die sonstigen Details der Herstelllung von Solarmodulen sind oft wenig apetittlich: In der herkömmlichen Produktion von Silizium_Dünnschicht-Modulen liefern Stickstofftrifluorid oder auch Schwefelhexafluorid das sogenannte aktivierte Fluor. Damit werden die Ablagerungen des Siliziums in den Abscheidekammern für die hauchdünnen Solarschichten gelöst und die Kammern gereinigt. diese beiden Fluoride haben nun ein mehr als zehntausendfach höheres Treibhauspotenzial als CO2 - wenn man nun schon an den Treibhauseffekt glauben will. Peinlich, peinlich. Und nur ganz wenige Hersteller haben das Verfahren auf Fluorwasserstoff umgestellt, der dann wieder seine eigene Problematik entfaltet, aber immerhinque...

Recyclingverfahren und Ergebnisse: PV-Module enthalten eine Vielzahl verschiedener Materialien und Beschichtungen, so daß an ein Recyclingverfahren sehr hohe [=kostenträchtige] Ansprüche gestellt werden müssen."

- Das Insolvenzrisiko der Betreiber ist meist nicht geregelt.

- Wo sind die eigentlich nur mit Bankbürgschaft abzusichernden Risiken der Gemeinde verblieben?

Bei all diesen Problemen müßte die Gemeinde vertragliche, bürgschaftsgesicherte Regelungen anstreben, um nicht nur die Nachteile der Solarabzocker aufgebürdet zu bekommen. Und wie sieht es mit einer Abgabe für die freche Nutzung des kommunalen eigentums für private Gewinnerzielung aus? Doch, wer baut dann das Bürger-Solardach?

Wobei der gemeinste Zug wohl darin liegt, daß mit dem schwankenden Ökostrom die Strommonopolisten in ihrem Versorgungsgebiet den Wettbewerb (Temelin, EDF) draußen halten: Der Regelenergiebedarf für die Schwankungsbereiche wird damit maximiert, er kann nur in der Versorgungszone wirtschaftlich eingespeist werden. Die Auslandskonkurrenz kann damit nicht mithalten. Deswegen ist Öko, Windradbau und Solaranlage Sache der hiesigen Atom-Monopolisten, nicht der Naturschützer! Ätsch.

Die ganze Öko-Dürftigkeit der Kirche und Denkmalpflege liefert dann "Solar auf Denkmälern" (in: bauen mit holz 9/2002):

"... Bewahrung der Schöpfung ist unaufgebbarer Bestandteil christlichen Glaubenszeugnisses. Für Solaranlangen auf den Gebäuden der Kirchengemeinden geht es daher nicht um "ob überhaupt", sondern lediglich um die Entscheidung hinsichtlich "wo und wie". ... Dr.-Ing. habil Böhme, Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen

... Die Kirche wird mit modernster Technik (Solarmodule) bebaut, um regenerative Energie zu erzeugen, die die Schöpfung bewahrt. Sie ist zugleich ein Symbol für christliches Handeln, das "himmlische Energie" in "Kraft für den Alltag" umwandelt. Wir sehen die Solaranlage auch als aktiven Denkmalschutz. ... Trotz des Verbots des Denkmalamts wurde auf dem Kirchendach zunächst eine eine 1kWp Solaranlage gebaut - als prophetische Vorwegnahme der Genehmigung durch das Denkmalamt. ... durch Presse, durch kirchliche, politische und öffentliche Fürsprecher unterstützt, teilte das Denkmalamt am selben Tag noch die bevorstehende Genehmigung mit ... Pfarrer Hasenbrink, Gemeinde Schönau/Schwarzwald

... versuchen die Kirchen ein Zeichen zu setzen, indem sie danach streben, erneuerbare Energien zu nutzen. ... Pfarrer Johannes Osterholt, Kath. Pfarrei St. Antonius, Dresden

... In Kenntnis der bevorstehenden energetischen Revolution vertrete ich als Architekt im Dienste der evangelischen Kirche der Pfalz die Ansicht, dass man auch bei der Denkmalpflege von einem absoluten Verbot der Installationen von Photovoltaikanlagen auf allen denkmalwürdigen Kirchendächern absehen sollte. ... Lothar Reif, Dipl.-Ing. Architekt, Mitarbeiter in der Bauabteilung der evangelischen Kirche der Pfalz, stellvertretender Abteilungsleiter

... Denkmalpflege versteht sich in der Schonung von Ressourcen und in der Nachhaltigkeit als Beitrag zum Umweltschutz. Es bestehen also keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen alternative Energiegewinnung. ... Dr. Bernd Vollmar, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München

... Die Nutzung solarer Energie ist ein sinnvolles, möglicherweise lebensrettendes Vorhaben, also wohl die Zukunftsaufgabe unserer Gesellschaft. ... Dr. Ulrich Kerkhoff, Landesamt für Denkmalpflege, Rheinland-Pfalz, Mainz"

Hätten Sie gedacht, daß die beiden letzten Denkmalamtsstellungnahmen dann im Kontra-Aber münden? Mein Strategietip: Immer feste druff auf den Ökowahnsinn, und dem Teufel nie den kleinen Finger reichen! Ein bißchen schwanger ist kein Gewinner-Konzept!

Eine Aktualisierung zu den Netto-Produktionskosten der Energie 2010, zuzüglich Netzkosten 6 Cent/kWh (Quelle: Prof. Dr. Hans-Günter Appel, Schortens):

Atomstrom ca. 2,5 Cent/kWh
Strom aus Kohlekraftwerken ca. 3,5 Cent/kWh
Windstrom an Land nach dem EEG 9 Cent/kWh
Off-Shore Windstrom 20 Cent/kWh (davon 15 Cent Einspeisevergütung, 5 Cent Transport)
Solarstrom deutlich über 30 Cent/kWh
Haushaltsstrom ca. 23 Cent/kWh
Und was macht "unsere" Bundesregierung? Sie unternimmt alles, um den Strom zu verteuern, garniert mit Lügen rund um die angebliche Klimaschutzwirkung ihrer an asozialem Effekt wohl kaum zu überbietenden Stromverteuerungsmaßnahmen. Und warum? Weil es ham gar gerne die Herren der Konzerne! Allet chlor? Soll so vielleicht das Wohl des deutschen Volkes vermehrt werden? Da müssen wir aber sehr christlich denken. Und zwar an den Reichen Jüngling, dessen erlösungsbedürftige Brüder und Schwestern wir sind. Als der gute Mann unseren Herren Jesus Christus traf, fragte er ihn freimütig (nach Markus 10): "Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?" Jesus antwortete in seiner uns älteren noch bekannten Selbstironie: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!«" Ja, da hätte unsereiner schon Probleme mit, denn wir beide wissen, wie oft wir gegen diese recht simplen Gebote schon verstießen haben und täglich neu verstoßen. Nicht so aber der gute reiche Jüngling: "Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an." Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: "Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!" "Aha, so einfach ist das!", sagte sich die deutsche Wahlbevölkerung und wählte sich aus den übelsten zur Wahl stehenden Parteien ihre Zwingherrlichkeiten und wegen Gender auch genug Zwingdämlichkeiten, die uns beim Verkaufen helfen. Und uns gleich selber mit verkauften - leider nicht zugunsten der Armen (sind ja alles möglich, bestimmt aber keine ehrenwerten Christenleut, oder?), sondern zugunsten der Reichen. Und schaunsemal, wer dieses Verkaufsgeschehen am meisten medial unterstützt: Ökozecken, Solarparasiten, windige Geschäftemacher, Politdeppen, Grüne Tröpfe, Lohnschreiber und Gossenjpournalisten, Brotgelehrte, private Wohlstandsvermehrer durch öffentliche Verelendung usw. usf. - in einen dieser Töpfe dürfen Sie die Propagandisten der Energieabzocke von mir aus gerne reinwerfen. Die ewige Seligkeit ist diesen allen wurst wie sonstwas, die irdische Bereicherung aber nicht. Ganz im Gegensatz zu uns beiden, gelle? ;-)

Ein Beispiel für die Solarabzockwerbung gefällig? Bitteschön, das erreichte mich im August 2010 (anonymisiert, Textschreckfarbe und Großformatschrift weggelassen):

"Mit xxx-solar bringen wir Ihnen bares Geld! Staatlich garantiert!
KdNr.ID 44767788
Solarstromrendite in Gefahr
Die Gelddruckmaschine stottert - Eildepesche

Sehr geehrter Herr Dipl.-Ing. Fischer,
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Die Sache eilt!

Mit sonnigen Grüßen aus xxx
xxx Online Team"

So funktioniert der solare Schwindel aktuell:

Es werden im Rahmen der Neu-Installation von alten Heizungsanlagen neue Heizungsanlagen in Kombination mit Solaranlagen angeboten und verkauft mit dem Werbetrick, eine "solare Heizungserneuerung rechnet sich", man könne 1000 Euro Energiekosten im Jahr sparen.

Der doofe Kunde glaubt, dass er insbesondere durch die Solaranlage 1000 Euro Energiekosten einsparen könnte. Wo doch wenigstens nach seiner Kenntnis die Sonne (noch!) umsonst scheint. Zumindest am Tag. Wenn grad keine Bewölkung vorherrscht.

Die Werbe-Aussage "rechnet sich" macht natürlich nur für die Solaranlage Sinn.

Die Wahrheit sieht aber so aus (fragen Sie ruhig nach):

920-940 Euro Energiekostenersparnis soll durch die neue Gasbrennwertanlage erwirtschaftet werden (pure Fiktion, die alte Heizung hat max. 10% Abgasverlust, die neue min. 6%, Gewinn durch Austausch max. 4%, das sind max. 40 EUR je 1000 EUR Jahresheizkosten, damit ist kein wirtschaftlicher Kesselaustausch zu finanzieren, deswegen: EnEV-Befreiungsantrag stellen!), da diese durch neue Technik angeblich effizienter und wirtschaftlicher arbeitet als die alte Heizungsanlage und nur ca. 60-80 Euro würden durch die Solaranlage für die Trinkwassererwärmung an Energiekostenersparnis erwirtschaftet - und dafür soll man 4.000-5.000 Euro für die Solaranlage bezahlen...um fiktive 60-80 Euro zu sparen. Da langt man sich an den nicht mehr vorhandenen Kopf und möchte schon wieder mal denken (was ohne Kopf ja auch nicht mehr funktioniert und man sich eh nicht trauen würde): "Deutschland erwache".

Anders rum: Die Solarbetrüger behaupten, man solle bei Erneuerung der Heizungsanlage eine thermische Solaranlage mit erwerben, um 60 % Energie zu sparen. Solar lassen sich aber bestenfalls nur 60 % der Energie für die Warmwasserbereitung (denken Sie an das sommerliche Duschen) bereitstellen. Die Warmwasserbereitung ist aber nur ca. 20 % des Wärmebedarfs im Heizsystem. 60 % davon ist also nur 12% des gesamten Wärmebedarfs. Pro 1.000 EUR Heizkosten im Jahr also nur 120 EUR. Damit ist eine Solaranlage nie zu finanzieren. Punktum.


An diesem Tag brauchte der glückliche Besitzer dieser so hoch geförderten Solarernte-PV-Anlage auf seiner Bauernscheune bestimmt nicht heizen. Übrigens: Elektroschäden sind die häufigste Brandursache. Auch an Kirchen und sonstigen Baudenkmälern.

Als die wohl größte Gefahr für Photovoltaikanlagen gelten - nur in Insiderkreisen bekannt! - Überspannungsschäden. Die Anlagen erzeugen im Generatorkreis Gleichstrom, damit funktioniert der übliche Schutz gegen Überspannung eben nicht. Offenbar ein den Elektromonteuren unbekanntes - aber wichtiges - Detail.

Überspannungen entstehen beispielsweise durch Blitzeinschläge - auch in weiter Ferne der Anlage, denn die dabei entstehenden extrem hohen Spannungen kriechen in Blitzeseile über den Erdboden / das Erdreich in den Keller, das Stromnetz und die Photovoltaikanlage. Auch die elektromagnetischen Felder beim Blitzschlag und im Vorfeld des Gewitters können zerstörerische Überspannung in der Stromanlage und der Solaranlage verursachen. Über 1000 Volt sind da keine Seltenheit. Und rund 45 Prozent der Schadensfälle an Solaranlagen sind auf elektromagnetische Überspannung im Photovoltaiksystem zurückzuführen (Quelle: Mannheimer Versicherung).

Depperte Elektromeister gehen davon aus, daß die üblichen Schutzeinrichtungen / Schutzvorkehrungen gegen Überspannung in den Wechselrichtern ausreichen, um Überspannungsschäden in der PV-Anlage zu verhindern. Dem ist nicht so.

Nur aufwendige - und besonders bei Großflächen / Groß-PV-Anlagen doll teure Schutzvorkehrungen bringen die ausreichende Sicherheit - wenn alles gutgeht und die hier einzusetzenden Varistoren aus Zinkoxid ihren Geist aufgeben. Nicht nach der neuesten Blitzschutztechnik errichtete PV-Anlagen lassen dann im Normalbetrieb Leckströme fließen, die zum Kurzschluß führen könnten, wenn das nicht durch thermische Abtrennungvorrichtungen verhindert würde, die ihrerseits temperaturabhängig den Kontakt zum Solargenerator unterbrechen - doch dann ist auch der Überspannungsschutz futsch.

In diesem Ablauf kann es auch zu Lichtbogen-Bildung kommen, da bei den anfallenden Extremspannungen die Luft leitfähig wird. Am Tagbetrieb, wenn die Solaranlage sollgemäß Strom im Gleichstrombetrieb liefert, steht der Lichtbogen schön vor sich hin - im systematisch gegebenen Unterschied zu Wechselstromanlagen, bei der nach Umpolung der Lichtbogen zusammenbricht / erlischt und dann wegen Spannungszusammenbruch nicht mehr entstehen kann. Und dann? Ja - im Lichtbogenfall und bei Kurzschluß kann dann die PV-Anlage das Abfackeln des Wirtsgebäudes auslösen. Dumm gelaufen, heißt es dann seitens des Elektroheinis, der schwer für seinen PV-Pfusch zu belangen ist und sich schon in Angesicht der brennnenden Bude wieder die Hände warmreibt, da die Brandversicherung ja nicht nur das verbrannte Gebäude, sondern auch die zerschmolzene Solaranlage ersetzt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Und selbst wenn mann neueste Schutztechnik einsetzt, gibt es eben auch dabei Konstellationen, die jedes Schutzsystem ausfallen lassen. Flieg, PV-Käfer, flieg ... (Nach einem Artikel in "Photovoltaik" 08/09)

Auf Riesenprobleme und ungelöste Sicherheitsfragen beim Brandschutz und bei der Entsorgung von PV-Anlagen verweisen auch die Informationen auf diesen Links (Zusammenstellung Werner Eisenkopf):

Feuerwehr: Gefahrenpotenzial von Fotovoltaikanlagen:
http://www.feuerwehr-weblog.de/archives/2005/09/photovoltaik_fl.html
Konkreter Fall in Weilheim - Photovoltaik stoppt Feuerwehr:
http://www.merkur-online.de/regionen/weilheim/feuerwehr-versammlung-digitalfunk-einsaetze-photovoltaik;art8867,910911
Auch Herstellerpfusch gab es dazu, siehe BP:
http://www.deutsche-handwerker.info/index.php?option=com_news&page=2006/1503#
und
http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/-/1417843/1417843/
Auch die Wirtschaftlichkeit ist nicht umumstritten:
http://www.solarresearch.org/1274357.htm
 
Eine nicht näher bekannte Anzahl von Solarmodulen enthält das hochgiftige CADMIUM und müßte nach Nutzungsende eigentlich als teurer Sondermüll entsorgt werden, doch keiner weiß das oder will es wissen ...:
http://cat.inist.fr/?aModele=afficheN&cpsidt=5368260
http://www.solarone.de/photovoltaik_lexikon/photovoltaik_cadmium_tellurid.html
http://www.solarportal24.de/nachrichten_17369_studie__solarstrom_fast_90_prozent_umweltfreundlicher_als_no.html

Durch die Kombination von Gasbrennwertanlage mit Solaranlage merkt der getäuschte vertrauensselige Verbraucher den nahezu perfekten Betrug nicht, da er die Effizienz der Solaranlage durch diese "Vermischung" der Heiztechnik (Solar mit Gasbrennwert) nicht nachvollziehen kann. Wollt ihr den totalen Öko? Aber ja, wie immer.

Siehe auch Dokument A.273 auf www.solarkritik.de und people.freenet.de/solarkritik/solarkritik9.pdf


Platzende Ausdehnungsgefäße, defekte Pumpen, unbrauchbare Regler, Solarkollektoren mit mehr als 30% Leistungsverlust, Kombispeicher mit Haarrissen zwischen Trinkwasser/Heizungswasser, defizitärer Betrieb mit mangelhaftem Warmwasser- und Energieertrag, Insolvenz und Gewährleistungsfrage usw. - die Probleme der thermischen Solaranlagen: www.solarkritik.de und www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=18353
Forum Haustechnik-Dialog - Kochende Solaranlagen, Luft in der Anlage, über 60% falsch montiert!
Solaranlagen - Verkalkung und Betrug - wie Solarfirmen dem Kunden die extremen Verkalkungsprobleme hinwegschwindeln - Ein aufsehenerregender WDR-Fernsehbeitrag zur Unwirtschaftlichkeit von Solaranlagen und den weitverbreiteten Kundenbschiß! (Video-Download)
Forum Haustechnik-Dialog - Leistungsvergleich Solarkollektoren
Forum Haustechnik-Dialog - Energieeinsparung durch Solaranlagen?
Eine Unmenge von depperten Bürgermeistern und Gemeinderäten sind - hin und wieder vielleicht sogar auf Fürsprache korrupter / umsatzbeteiligter Verwaltungsmitarbeiter oder sonstiger Verantwortungsträger auf den Ökoschwindel mit Solar hereingefallen. Ein schönes Beispiel dazu zeigt sich bei der irre unwirtschaftlichen Solarkollektoranlage für das Beckenwasser im beheizten Freibad der Gemeinde Dornburg-Frickhofen: "Gewaltige Kosten, praktisch kein Effekt" - faßt die Nassauische Presse die Aussage des Bürgermeisters Andreas Höfner (CDU) zum Betriebsergebnis der Solarheizung gegenüber einer Anfrage der kritischen Freien Wähler zusammen. Mit 170 Quadratmetern Kollektorfläche hat man 1996 den Betrieb begonnen. Die Anlage "liefert einen kaum messbaren Anteil zur Wassererwärmung" - so der erstaunlich ehrliche CDU-Bürgermeister laut Nassauische Presse am 4. Januar 2010. Dafür hat die Solarheizung damals 86.000 Mark gekostet, zzgl. "Planungskosten von rund 100 000 Mark". Von den bestimmt nicht unerheblichen Wartungskosten ist dabei noch gar nicht die Rede. Die damaligen Projektbeteiligten werben mit ihrem Erfolg stolz im WWW. Und landauf und -ab errichten die sozialschmarotzenden, wenn nicht sogar von kriminellen Gangstern gesteuerten Öko-Kommunen weiteren Solarmüll auf Kosten der Ärmsten der Gesellschaft, die den Preis für die mehr und mehr ökomäßig-zwangsbepreisten Stromkostensteigerungen dank der Ökozeckenplage zahlen müssen, bis gar nix mehr geht ...

www.solarbusiness.de - Hier können Sie selber nachlesen, wie des Teufels Generäle und sonstige abgefeimte Füchse einer profitgeilen Volksverarmungstechnik das Wort reden, die angeblich das Klima verbessert, die profimäßig verängstigte und verdatterte Menschheit vor Ausrottung durch Sonne, Regen, Wind und Eis bewahrt und sowieso nur in jeder Hinsicht gut und fein ist. Gönnen Sie sich die aufgestelzten Argumente dort, vielleicht müssen auch Sie mal lügen lernen. Nur gröbstmöglich muß Scharlatanerie, Schwindel und Betrug auftreten, dann wird es von allen geglaubt. "Solarenergie stoppt Klimawandel" heißt es da allen Ernstes (http://www.solarbusiness.de/fakten/sonnenenergie-vier-gute-gruende/solarenergie-stoppt-klimawandel/ 30.06.2010)! So wendet man dieses eherne Gesetz der professionellen Massenverblödung und Volksverdummung praktisch an. Schauen Sie sich die dort so overstolz abgebildeten Großmeister des Hinterstübchens und Politbetrugs und auch die Kleinmeister des Technikwahnsinns, vielleicht sogar Politikerkorruption und Beamtenbestechung, auf jeden Fall -beeinflussung ruhig an - Sie sehen fast aus wie Du und Ich! Nur noch ein bißchen schlauer und abgefeimter und mit noch mehr Danziger Goldwasser gewaschen, oder? Und deswegen schaffen diese Typen es auch, alle Versuche ihrer Dämpfung durch ihr so oft bewährtes Lobbygetümmel niederzureiten, gut zu sehen beim Aufritt gegen Röttgens so gutgemeinte Solarkürzungsversuche 2010. Weitere Info zum solaren Wahnsinn:

NTV: Der Irrsinns-Aufwand zur Herstellung von Solarzellen


NTV: Der 60%-Schwindel mit thermischen Solaranlagen


ARD: REPORT-München, 12.11.2007, Solarstrom-Abzocke


ARD: PLUS-MINUS, 24.06.2008, Solarstrom-Wahnsinn - Die Bundesregierung subventioniert, Asien produziert, Klimaschutz Null, - der deutsche Stromkunde muß die Milliardenrechnung bezahlen

Und hier SWR-Odysso vom 19.11.2009: Ökologie - Irrwege und Irrsinn im Umweltschutz und Klimaschutz: Windkraft, Emissionshandel, Biokraftstoff

Doch nach diesem kleinen Ausflug in die Solarlandschaft wieder zurück zum Heizen und Temperieren: Bei gewisser Bauherrnbereitschaft zum experimentellen Bauen und zur ggf. erforderlichen Nachrüstung nach den Erfahrungen des ersten Betriebsjahres gelingt auch der Einsatz besonders wirtschaftlicher Temperieranlagen. Hier steht der Planer in verschärfter Aufklärungs- und Beratungspflicht, um bei seinem Bauherrn übertriebene Erwartungen mit vorprogrammiertem Enttäuschungspotential zu vermeiden. Nach detaillierter Planung und Ausschreibung kann übrigens jeder verläßliche Heizungsbauer solche Anlagen bauen. Auch die Heizzentralen sind vertraute Technik. Ingenieure und Bauphysikgläubige haben es da nicht so leicht - es muß radikal umgedacht werden. Wer macht das schon gerne? Und Anfänger machen - wie wir alle - Anfängerfehler. Oft müssen diese dann mühsam ausgebadet werden, manchmal in sehr heißem Wasser...

Und nur zur Versöhnung: Selbstverständlich ist es aus Umweltschutzgründen sehr sinnvoll, neue Energiespartechniken und Abfallvermeidungstechniken zu entwickeln und einzusetzen. Das sage ich gerade mit mehr als 30jähriger Mitgliedschaft im bayerischen Bund Naturschutz BN e.V.. Für Naturschutz und Umweltschutz jedoch geradezu gewissenlos Pseudotechnologien zu entwickeln und zugunsten der Ökoprofiteure zu bevorzugen, und die damit verbundenen - genau gegenteiligen - Auswirkungen auf die Natur, die Gesellschaft als Ganzes und leider auch den Verbrauchergeldbeutel widerspruchslos hinzunehmen, und dafür die altbewährten und erwiesenermaßen wirtschaftlichen Energiespartechniken auf den Müll zu werfen und nicht weiterzuentwickeln - dagegen bin ich gerade als Naturfreund, Denkmalfreund und meinetwegen auch grün-moderner Liberalkonservativ-Sozialist mit aller Entschiedenheit. Und Sie?

Weiter: 24 - Erhaltung und/oder Umbau bestehender Heizsysteme / Die Befreiung von den Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV gem. § 25 EnEV










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